Range Rover Sport.

Jaguar Land Rover nimmt ein Großprojekt für den Erfolg und die Nachhaltigkeit der eigenen Lieferkette in Großbritannien in Angriff. Bild: JLR

Der britische Automobilbauer schiebt im Bereich Logistik und Lieferkette an und stärkt mit einem neuen Logistik-Betriebszentrum den in den West Midlands gelegenen Standort Solihull. In Kooperation mit dem US-amerikanischen Intralogistikspezialisten Dematic ist dort nun die zweite Bauphase angelaufen. Das neue Logistik-Betriebszentrum (Logistics Operations Centre oder LOC), das aus einem 92.000 Quadratmeter großen Lagergebäude und dazugehörigen Büros besteht, soll den immer komplexeren Supply-Chain-Herausforderungen von Jaguar Land Rover gerecht werden und ist ein wichtiger Bestandteil der Zukunftsstrategie des Automobilherstellers.

Wie der Logistik-Experte mitteilt, rechne der OEM aufgrund der Lage in der Nähe des Hauptfertigungswerks damit, dass die Transportwege jährlich um drei Millionen Kilometer reduziert werden. Die neuen Anlagen sollen eine Vielzahl technologischer Vorteile bieten, mit denen Verbesserungen für Kunden sowie lang anhaltende Umweltvorteile erzielt werden. Bei Dematic spricht man von fortschrittlichsten automatisierten Supply-Chain-Technologien. Die Systeme seien den Logistik-Spezialisten zufolge so ausgelegt, dass mehrere Workflows auf derselben Fertigungsstraße durchgeführt werden können. Dadurch haben Jaguar Land Rover und Dematic die Grundfläche der Anlage verkleinern können und das Personal könne bis zu 1.000 Paletten pro Stunde verarbeiten.

JLR betreibt das landesweit größte FuE-Zentrum

Jaguar Land Rover betreibt am Standort Gaydon (Warwickshire) in Großbritannien auf einer Fläche von vier Millionen Quadratmetern das landesweit größte automobile Design- und Entwicklungszentrum. Für die nahe der Stadt Birmingham gelegenen Werke in Castle Bromwich und Solihull meldete JLR erhebliche Investitionen in die Umstellung auf drei zusätzliche E-Modelle. Der größte britische Automobilhersteller hatte zudem seine Expertise in den Themenfeldern nachhaltige Wertschöpfungsketten, Kreislaufwirtschaft und digitaler Ökosysteme und Dienstleistungen durch eine personelle Umstellung gestärkt und die Leitung des Strategy & Sustainability-Teams an den von Renault kommenden François Dossa übergeben.

In den einzelnen Regionen baut der Automobilhersteller sein Knowhow etwa in Form des jungen Partnerschaftsprojekts mit Tata Motors, der Universität Warwick und der ihr zugehörigen Warwick Manufacturing Group im National Automotive Innovation Centre (NAIC) aus. Die dort ansässigen Forscher, Ingenieure und Designer sollen sich mit den Mobilitätsherausforderungen der Gesellschaft befassen und die Zukunft der globalen Automobilindustrie gestalten.

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