Lotus_Modellpolitik

Lotus will unter Uday Senapati nicht nur auf Sportwagen setzen. Ein lang erwarteter SUV soll ins Modellprogramm kommen. Bild: Lotus

| von Stefan Grundhoff

Uday Senapati werde für alle aktuellen und zukünftigen Produktlinien einschließlich digitaler Produkte und Dienstleistungen verantwortlich sein, heißt es in einer Mitteilung. Mit seiner Erfahrung im Bereich des Premiumsegments werde der Manager eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der künftigen Modellpalette spielen. Feng Qingfeng, vom neuen Lotus-Eigner Geely Holding entsandter Chef der britischen Sportwagenmarke, hob in einem Statement die Rolle der Marke als Innovationstreiber für die gesamte Gruppe hervor. So verfügt Lotus über hohes Wissen im Bereich Leichtbau, von dem auch andere Konzernmarken profitieren sollen.  

Vor seinem Wechsel jetzt zur britischen Sportwagenlegende war Uday Senapati für Autohersteller wie General Motors, Jaguar Land Rover und Bentley in leitender Position tätig. Er wurde ins Unternehmen geholt, um die komplette Fahrzeugpalette von Lotus unter Mehrheitseigner Zhejiang Geely Holdings Group zu erneuern. Eine der vordringlichen Aufgaben des Managers dürfte sein, das seit einigen Jahren in Entwicklung befindliches Crossover-Modell zur Serienreife zu bringen.