SsangYong Korando

Der südkoreanische Autohersteller SsangYong will verschiedene Maßnahmen zur Kostensenkung ergreifen, um den zunehmenden Verlusten entgegenzuwirken. Bild: SsangYong

Wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, reduziert SsangYong unter anderem seine Leistungen wie Schulungskosten für Kinder und die Krankenversicherung für seine Mitarbeiter. „Die Gewerkschaft hat die Vorschläge des Unternehmens angenommen, gemeinsam auf rückläufige Umsätze in einem sich verschlechternden Geschäftsumfeld zu reagieren", sagte ein ungenannter SsangYong-Sprecher. Der Autohersteller hat jedoch aktuell keine Absicht, seine Belegschaft zu reduzieren.

Im zweiten Quartal 2019 verzeichnete SsangYong einen Nettoverlust von 51,5 Mrd. KRW (43,1 Mio. USD), verglichen mit einem Nettoverlust von 5,4 Mrd. KRW im gleichen Zeitraum des Jahres 2018. Im zweiten Quartal 2019 wurde ein operativer Verlust von 49,1 Mrd. KRW verzeichnet, verglichen mit einem operativen Verlust von 7,5 Mrd. KRW im gleichen Quartal des letzten Jahres. Die Umsatzerlöse beliefen sich im zweiten Quartal 2019 auf 935 Mrd. KRW. Der Nettoverlust des Autoherstellers während des Berichtszeitraums ist auf die schleppenden Verkäufe in den überseeischen Märkten, die gestiegenen Umsatzkosten und die globale Konkurrenz zurückzuführen. Für das laufende Jahr strebt SsangYong eine Steigerung des weltweiten Absatzes um 14,8 Prozent im Jahresvergleich auf 163.000 Einheiten an. Um das Ziel zu erreichen, brachte SsangYong gerade den neuen Khan-Pickup auf den Markt, eine Langversion des Rexton, den neuen Korando sowie eine Modellpflege für den Tivoli.