Der Schauraum des Mirai in Tokyo ist in eine Wasserstoff-Tankstelle integriert. Ein Fahrzeug wird

Der Schauraum des Mirai in Tokyo ist in eine Wasserstoff-Tankstelle integriert. Ein Fahrzeug wird dort ständig präsentiert, ein weiteres steht für Probefahrten bereit. – Bild: Toyota

Das deutete Toyotas Chef-Ingenieur Yoshikazu Tanaka gegenüber der britischen Zeitschrift Autocar an. Er gab allerdings gleichwohl zu bedenken, dass es noch zehn bis 20 Jahre dauern könnte, bis der japanische Autobauer eine komplette FCV-Modellfamilie auf dem Markt habe. Welche Karosserievarianten mit Wasserstoff-Antrieb Toyota plant, verriet Tanaka nicht. Autocar erfuhr jedoch aus Unternehmenskreisen, dass Pläne für Kombis, Kompaktwagen, Familien-Vans und auch SUVs in der Schublade der Entwickler liegen.

Laut den Marktanalysten von IHS Automotive hat der Mirai derzeit noch mit einer lahmenden Nachfrage zu kämpfen. Grund dafür sei die quasi nicht vorhandene Infrastruktur. Zudem sind die meisten Kunden noch nicht mit den Brennstoffzellenfahrzeuge vertraut. Die Entwicklung der Technologie selbst wird jetzt mit Riesenschritten vorangetrieben. So erklärte Tanaka, dass im Jahr 2008 eine Brennstoffzelle noch 108 Kilogramm wog und 121 PS leistete. Jetzt wiege das Aggregat nur 56 Kilo und leistet 153 PS. Neben Toyota arbeiten auch andere Hersteller wie Honda und Mercedes intensiv an der Weiterentwicklung der Technologie.

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Gabriel Pankow