Antriebsstrang des Showcars ID. Buzz

Antriebsstrang des Showcars ID. Buzz: Volkswagen befindet sich nach eigenen Angaben bereits in „einigen fortgeschrittenen Gesprächen“ mit Wettbewerbern, vor allem im Volumensegment, die den Elektro-Baukasten der Wolfsburger nutzen könnten. Bild: Volkswagen

| von Andreas Karius

"Unser Baukastensystem für Elektroautos - der Modulare Elektrifizierungsbaukasten (MEB) - soll ein Standard nicht nur für den VW-Konzern sein", sagte Michael Jost, Strategiechef der Kernmarke VW, dem target="_blank">Tagesspiegel. Der Volkswagen-Konzern wolle den MEB öffnen und ihn der gesamten Industrie anbieten. Man befinde sich in "fortgeschrittenen Gesprächen" mit Wettbewerbern, vor allem im Volumensegment. 

Dem Vernehmen nach ziehe der US-Konzern Ford eine Lizenzierung des Elektrobaukastens in Betracht, so das Blatt. Volkswagen und Ford hatten kürzlich eine globale Allianz vereinbart, zunächst zur Entwicklung von Transportern und Pick-ups, die später aber auch auf selbstfahrende Autos, Mobilitätsdienste und Elektroautos ausgeweitet werden soll.

Jost bestätigte weiter, dass VW nach dem für 2020 angekündigten ersten ID-Elektro-Modell auch ein preiswerteres Einstiegsmodell vorstellen werde. "Ab 2023, spätestens 2024, werden wir auch ein E-Modell in der Größe eines T-Roc für unter 20.000 Euro auf den Markt bringen", sagte der Strategiechef.