VW-Chef Matthias Müller

Entschuldigte sich bei US-Präsident Obama: VW-Chef Matthias Müller. Bild: Volkswagen

In dem Gespräch habe er Obama zudem darauf hingewiesen, dass er auch im Interesse der Mitarbeiter und ihrer Familien alles für eine Lösung tun werde. "Ich habe darum gebeten, dass Amerika uns eine Brücke baut. Konkreter wurde es nicht", erklärte Müller im Rahmen der VW-Bilanzpressekonferenz in Wolfsburg.

Generell seien die Gespräche am Rande des Deutschlandbesuches von Obama am vergangenen Wochenende "ähnlich" konstruktiv verlaufen wie bereits bei Müllers USA-Reise Anfang des Jahres. Dies gelte auch für die Gespräche mit der amerikanischen Handelsministerin Penny Pritzker.

"Wir können mit Zuversicht in die weiteren Gespräche gehen." Volkswagen drohen in den USA Milliardenkosten infolge der Manipulation von rund 580.000 Fahrzeugen. Bislang konnte sich VW noch nicht endgültig mit den Behörden auf einen konkreten Plan zur Beseitigung der technischen und juristischen Probleme einigen.