Volkswagen E-Up

Volkswagen müht sich nach Leibeskräften, die Herstellungskosten für die kleinen Elektrofahrzeuge um 30 Prozent zu senken. Bild: Volkswagen

| von Stefan Grundhoff

Über die Schwierigkeiten mit dem internen Kostensenkungsziel berichtet Automotive News Europe. Die Marke Seat hat im VW-Konzern die Führung für das Entwicklungsprogramm der kleinen Elektromodelle auf MEB-Plattform inne, die mittelfristig die so genannte New Small Family mit VW Up, Skoda Citigo und Seat Mii ablösen soll. In der Klasse der Elektrofahrzeuge bis zu einer Länge von vier Metern gibt es demnach jedoch erhebliche Herausforderungen, die Architektur des Elektrobaukastens so zu verändern, dass die Produktion kostengünstiger wird und die Gruppe ausreichend Marge mit den Kleinwagen erzielen kann.

Entwicklungs-Chef Frank Welsch sagte, das Unternehmen wolle die beiden langen Batteriebänke um 90 Grad drehen, so dass sie an der Seite jedes Türschwellers sitzen: „Das würde uns mehr Platz zwischen der Batterie und den Ladekanten geben und somit ein größeres Polster für den Fall eines Unfalls. Sicherheit hat bei Volkswagen einen hohen Stellenwert und es wird viel Geld ausgegeben, um die Batteriezellen zu schützen."

Auf Basis der von Seat entwickelten kleinen MEB-Plattform will der VW-Konzern Elektrofahrzeuge zu einem Preis von weniger als 20.000 Euro auf die Straße bringen. Der VW-Konzern gibt mit dem VW e-up!, dem Skoda Citigo EV und dem SEAT Mii EV einen Ausblick auf die auf der MEB-Architektur basierenden Kleinfahrzeuge des A-Segments. Der e-up! startet auf dem deutschen Markt bei 23.570 Euro Euro.