Elektro-Mini

Auch elektrische Mini-Modelle sollen aus China in andere Länder exportiert werden. Bild: Günter Schmied

| von Stefan Grundhoff

BMW-Chef Harald Krueger sagte kürzlich in einem Interview mit Reuters, der Plan, Fahrzeuge aus China zu exportieren, liege wegen der unsicheren Handelstarife zwischen China und den USA aktuell auf. China und die USA führen seit Januar Handelsgespräche, wobei hochrangige Beamte erste Fortschritte bei den Verhandlungen signalisiert haben. Jedoch wurden bisher keine festen Vereinbarungen über die Handelstarife bekannt. Für Automobilhersteller, die China zu einem Produktionsstandort machen wollen, ist der Handelskrieg zwischen China und den USA nach wie vor ungewiss.

International operierende Automobilhersteller wie BWM wollen ihre Investitionen und Kapazitäten in China zu erhöhen, um speziell ihre Präsenz auf dem aufstrebenden Markt für E-Autos auszubauen. Der kommende iX3 wird das erste Elektrofahrzeug von BMW, das in China produziert werden soll. BMW ist zudem eine Partnerschaft mit Great Wall Motor eingegangen, um elektrische Mini-Modelle in China herzustellen. Die Handelspolitik wird einen großen Einfluss auf die Exporte von solchen Modellen haben, da die Nachfrage nach Premium-Kleinwagen mit Elektroantrieb in China geringer ist.

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