Mercedes-Benz GLC-Fertigung in Peking

Mercedes-Benz GLC-Fertigung in Peking. Bild: Daimler

Die Verkäufe würden durch den anstehenden Start eines neuen Audi A4 in der zweiten Jahreshälfte einen "zusätzlichen Schub" erhalten, sagte Audis China-Chef Joachim Wedler am Montag (22. August) anlässlich der Eröffnung eines neuen Getriebewerks in der chinesischen Hafenstadt Tianjin.

Zuversichtlich äußerte sich am Montag auch Daimlers China-Chef Hubertus Troska, der in einem Journalistengespräch in Peking eine "weiter gute" Entwicklung für das Chinageschäft vorhersagte.

Beide Autohersteller können bisher auf ein erfolgreiches Jahr in China zurückblicken. Zwischen Januar und Juli steigerte Audi seine Verkäufe um 6,5 Prozent und bleibt damit der größte Premiumhersteller in China. Noch besser lief es bei Daimler, wo sich die Autos der Hauptmarke Mercedes-Benz so gut wie nie verkauften. Mit einem Absatzplus von 33 Prozent lag die Marke mit dem Stern in absoluten Zahlen in den ersten sieben Monaten zwar weiterhin hinter Audi, schob sich aber vor den Erzrivalen BMW.

Im vergangenen Jahr war Chinas Wirtschaft mit 6,9 Prozent so schwach gewachsen wie seit 1990 nicht mehr. Auf die Konjunkturabkühlung hatte die Regierung vergangenen Sommer mit einer Senkung der Mehrwertsteuer für kleinere Motoren gegengesteuert, worauf sich der Automarkt wieder deutlich stabilisierte: In den ersten sieben Monaten des Jahres wurden auf dem weltgrößten Automarkt 12,4 Millionen Fahrzeuge verkauft - ein Plus von 11,1 Prozent.

Falls die Steuerrabatte wie geplant Ende Dezember auslaufen, erwartet Audis China-Chef Wedler zum Ende des Jahres einen weiteren "außerordentlichen" Anstieg der Verkäufe. Dieser Sondereffekt würde sich dann aber wahrscheinlich negativ auf den Jahresstart 2017 auswirken.

Ob die chinesische Regierung die Steuervorteile tatsächlich auslaufen lässt, sei allerdings unklar. "Keiner weiß das. Fragt man zehn Leute, gibt es 12 verschiedene Meinungen dazu", sagte Wedler.

Daimler China-Chef Troska äußerte dagegen die Hoffnung, dass die Rabatte in die Verlängerung gehen könnten: "Wir haben Vertrauen, dass es eine umsichtige Anpassung der Regeln geben wird", sagte er am Rande der Markteinführung einer Langversion der neuen E-Klasse für den chinesischen Markt.

Fotoshow VW Phideon: Das Wiko-Mobil

  • Chrom gehört auch beim VW Phideon dazu. Bild: press-inform / VW

    Chrom gehört auch beim VW Phideon dazu. Bild: press-inform / VW

  • Das Heck hat LED-Leuchten. Bild: press-inform / VW

    Das Heck hat LED-Leuchten. Bild: press-inform / VW

  • Das Interieur des VW Phideon ist wertig. Bild: press-inform / VW

    Das Interieur des VW Phideon ist wertig. Bild: press-inform / VW

  • Der Dreiliter-Benziner leistet 220 kW / 300 PS. Bild: press-inform / VW

    Der Dreiliter-Benziner leistet 220 kW / 300 PS. Bild: press-inform / VW

  • Der VW Phideon soll in China das Gesicht in der Menge werden. Bild: press-inform / VW

    Der VW Phideon soll in China das Gesicht in der Menge werden. Bild: press-inform / VW

  • Zunächst ist der VW Phideon nur für den chinesischen Markt geplant. Bild: press-inform / VW

    Zunächst ist der VW Phideon nur für den chinesischen Markt geplant. Bild: press-inform / VW

  • Beim Top-Modell beträgt die Spitzengeschwindigkeit 250 km/h. Bild: press-inform / VW

    Beim Top-Modell beträgt die Spitzengeschwindigkeit 250 km/h. Bild: press-inform / VW

  • Das Fahrwerk ist deutlich weicher abgestimmt, als in Europa. Bild: press-inform / VW

    Das Fahrwerk ist deutlich weicher abgestimmt, als in Europa. Bild: press-inform / VW

  • Der VW Phideon spielt die Understatement-Karte. Bild: press-inform / VW

    Der VW Phideon spielt die Understatement-Karte. Bild: press-inform / VW

  • Der VW Phideon ist 5,07 Meter lang. Bild: press-inform / VW

    Der VW Phideon ist 5,07 Meter lang. Bild: press-inform / VW

  • Auf den Rücksitzen bietet der Phideon Platz auf S-Klassen-Niveau. Bild: press-inform / VW

    Auf den Rücksitzen bietet der Phideon Platz auf S-Klassen-Niveau. Bild: press-inform / VW

  • Das Dreiliter-Kompressor-Aggregat ist auch bei Audi im Einsatz. Bild: press-inform / VW

    Das Dreiliter-Kompressor-Aggregat ist auch bei Audi im Einsatz. Bild: press-inform / VW

  • Der VW Phideon ist ab 359.000 Yuan (knapp 48.000 Euro) zu haben. Bild: press-inform / VW

    Der VW Phideon ist ab 359.000 Yuan (knapp 48.000 Euro) zu haben. Bild: press-inform / VW

  • Bei der Version mit dem Zwei-Liter-Motor gibt es das Stahlfahrwerk und Frontantrieb. Bild: press-inform / VW

    Bei der Version mit dem Zwei-Liter-Motor gibt es das Stahlfahrwerk und Frontantrieb. Bild: press-inform / VW

  • Der VW Phideon soll Passat-Kunden eine Aufstiegsmöglichkeit bieten. Bild: press-inform / VW

    Der VW Phideon soll Passat-Kunden eine Aufstiegsmöglichkeit bieten. Bild: press-inform / VW

  • Mit der Dreiliter-Maschine kommen die Luftfeder und der permanente Allradantrieb. Bild: press-inform / VW

    Mit der Dreiliter-Maschine kommen die Luftfeder und der permanente Allradantrieb. Bild: press-inform / VW

  • Der VW Phideon teilt sich die Plattform mit dem Audi A6. Bild: press-inform / VW

    Der VW Phideon teilt sich die Plattform mit dem Audi A6. Bild: press-inform / VW

  • Luxus-Zeichen: eine analoge Uhr. Bild: press-inform / VW

    Luxus-Zeichen: eine analoge Uhr. Bild: press-inform / VW

  • Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe passt gut zum Auto. Bild: press-inform / VW

    Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe passt gut zum Auto. Bild: press-inform / VW

  • Hinten gehören ausklappbare Holztische zum Inventar. Bild: press-inform / VW

    Hinten gehören ausklappbare Holztische zum Inventar. Bild: press-inform / VW