Autos Peking

Der chinesische Automarkt ist weiterhin stark unter Druck. Bild: Pixabay

| von Stefan Grundhoff

Insgesamt verringerte sich der Neuwagenabsatz im April gegenüber dem Vorjahr um 14,6 Prozent auf 1,8 Millionen Einheiten. Unterdessen ging die Produktion von Neufahrzeugen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,5 Prozent auf 2,05 Millionen Einheiten zurück. SAIC Motor war im vergangenen Monat in Sachen Fertigung weiterhin führend. Die Gesamtproduktion des Autoherstellers erreichte im April 452.398 Einheiten, was jedoch einem Rückgang von 25,09 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im bisherigen Jahresverlauf hat SAIC seine Fertigung um 19,9 Prozent auf 1,97 Millionen Einheiten reduziert, während die Produktion von Dongfeng im Jahresvergleich um 8,6 Prozent auf 304.804 Einheiten zurückging. Im laufenden Jahr sank die Dongfeng-Produktion im Jahresvergleich um 14,14 Prozent auf 1,15 Millionen Einheiten. Die FAW-Gruppe auf Platz drei steigerte die Fertigung im vergangenen Monat um 1,45 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 286.087 Einheiten.

BAIC Motor erlebte den stärksten Produktionsrückgang im April: seine Gesamtproduktion erreichte 162.879 Einheiten, was einem Minus von 20,68 Prozent entspricht. Im laufenden Jahr liegt BAIC bei 774.324 Einheiten; ein Anstieg um 2,6 Prozent. Changan Auto auf Platz sechs produzierte insgesamt 147.209 Fahrzeuge, ein Rückgang um 26,21 Prozent. Im laufenden Jahr gab es ebenfalls ein Minus von über 28 Prozent auf 585.791 Fahrzeuge. Zhejiang Geely Holding Group, das größte in Privatbesitz befindliches Autohersteller in China, musste ebenfalls einen Rückgang um 21,07 Prozent auf 107.414 Einheiten hinnehmen. Im laufenden Jahr ging die Geely-Produktion um 2,56 Prozent auf 481.278 Fahrzeuge nach unten.