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Als Partner für das von BMW angedachte Werk in Russland ist der Kaliningrader Auftragshersteller Awtotor im Gespräch, mit dem BMW bereits seit 1999 zusammenarbeitet. (Bild: jck)

Das teilte der Münchner Autohersteller am Montag (9.10.) mit, nachdem die russische Zeitung «Wedomosti» darüber berichtet hatte. BMW betrachte Russland als wachsenden Markt und überprüfe derzeit die «zukünftigen Tätigkeiten bezüglich eines Werks», hieß es in der Stellungnahme. Dem Zeitungsbericht zufolge würde die Investition mehrere Hundert Millionen Euro betragen.

BMW kooperiert in Russland seit 1999 mit dem Kaliningrader Auftragshersteller Awtotor, das Unternehmen baut nach Münchner Vorgaben BMWs für den russischen Markt. «Aufgrund der langjährigen Präsenz von BMW in Kaliningrad, des attraktiven Investitionsumfelds und der Pläne der lokalen Regierung, dieses noch weiter zu fördern, ziehen wir Kaliningrad als einen möglichen Standort für ein Werk in Erwägung», hieß es in der Stellungnahme.

Gespräche mit der Regionalregierung und Awtotor hat es demnach bereits gegeben, doch eine Entscheidung ist noch nicht gefallen: «Die BMW Group beobachtet die Marktsituation und die regulatorischen Rahmenbedingungen genau.»

Die russische Wirtschaft erholt sich derzeit von einer tiefen Krise, die der Verfall der Ölpreise und westliche Sanktionen nach der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim ausgelöst hatten.

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