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Produktion im VW-Werk Zwickau: Mit der Bündelung der Fertigung von Elektroautos in Sachsen könnte Volkswagen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. (Bild: Volkswagen)

Am Freitag (17. November) will der Aufsichtsrat dem Bericht zufolge Investitionen in das VW-Werk in Zwickau genehmigen. "Es geht in diese Richtung", zitiert die Nachrichtenagentur eine mit den Beratungen vertraute Person. Betriebsratschef Bernd Osterloh hatte sich zuvor für die Bündelung der Produktion von Elektroautos an einem Standort stark gemacht.

Um in Zwickau Platz für den Bau von Elektroautos zu schaffen, könnte VW die dortige Produktion der Modelle Passat und Golf in die schwach ausgelasteten Werke Emden und Wolfsburg verlagern und so die Werke im Stammland Niedersachsen wieder stärken. Reuters zufolge favorisiert auch die Arbeitnehmervertretung eine solche Lösung. Andererseite wäre im Falle von Anlaufproblemen bei der Konzentration auf einen Standort die gesamte Produktion von E-Mobilen betroffen.

Zwickau sei bei den Investitionsplanungen aber nur ein Standort. "Wir müssen auch in China entscheiden, wir müssen für die USA entscheiden und so weiter", wird ein Unternehmensinsider zitiert.

Im September hatte Volkswagen verkündet, die Investitionen in die Elektromobilität bis 2030 auf 20 Mrd Euro aufzustocken. Das Beschaffungsvolumen zur Deckung des Bedarfs an Batteriezellen hatte der Konzern auf sage und schreibe 50 Mrd Euro beziffert. Der Volkswagen-Konzern will  in den kommenden sieben Jahren 80 neue Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen, darunter rund 50 reine Elektrofahrzeuge und 30 teilelektrische Plug-in-Hybride.

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