Ford Jim Farley

Farleys Beförderung mit Wirkung zum 1. März ist Teil eines größeren Stühlerückens bei Ford. Bild: Ford

| von Werner Beutnagel

Farleys Beförderung mit Wirkung zum 1. März ist Teil eines größeren Stühlerückens bei Ford. So soll der Präsident der Automotive-Sparte, Joe Henrichs, in den Ruhestand gehen. Er hatte bisher als einer der Favoriten für Hacketts Nachfolge gegolten. Henrichs war zuletzt intern wegen Fehlern bei Markteinführung des wichtigen SUV Explorer und steigenden Garantiekosten unter Druck geraten.

Farley war lange für das Europageschäft von Ford zuständig, bevor er in die Konzernzentrale nach Dearborn wechselte. Dort war er zuletzt für neue Geschäftsfelder, Technologien und die Strategie zuständig. Hackett erklärte: “Jim Farley ist die richtige Person, um diese wichtige neue Rolle zu übernehmen.”

Ford hatte für das erste Quartal einen Rückgang des Betriebsergebnisses um mehr als eine Milliarde Dollar in Aussicht gestellt, weil eine Kombination aus geringeren Fahrzeugvolumina, höheren Investitionen in die neue Mobilität und der Nachfrageeinbruch in China zu Buche schlagen.