Ein Mitarbeiter von Benteler steht in der Fabrik und bedient ein Tablet.

Benteler widmet sich momentan der Digitalisierung seiner Werke. (Bild: Benteler)

Im Zuge des Forschungsprojekts Boost 4.0 hat Benteler gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik (IEM) sowie Atlantis Engineering die eigene Big Data-Infrastruktur verbessert. Nach einer Projektlaufzeit von drei Jahren schafft der Zulieferer damit die technologischen Grundlagen, um Big Data- und Industrie 4.0-Strategien europaweit zu realisieren sowie die Anlageneffektivität zu erhöhen.

Das gemeinsam entwickelte Big Data-Modell zur vorausschauenden Instandhaltung von Maschinen wird mittlerweile in der Praxis eingesetzt. „Als direkten Nutzen hat es die Gesamtanlageneffektivität der betrachteten Maschinen um fünf Prozent erhöht. Der nächste Schritt ist die Übertragung der Projektergebnisse auf alle Benteler-Werke weltweit", fasst Emerson Galina, COO Benteler Automotive, die Ergebnisse zusammen.

Die drei Projektpartner nutzen Verfahren des maschinellen Lernens und Modelle im Umgang mit Big Data. „Wenn wir die relevanten Daten verstehen, können wir den Gesundheitszustand der Maschinen genau beurteilen. Damit sind unsere Teams in der Lage, drohende Störungen früh zu entdecken und rechtzeitig entsprechende Maßnahmen einzuleiten – noch bevor es zu einem Stillstand der Anlage kommt“, betont Daniel Köchling, Manager Industrie 4.0 / Innovation, Benteler Automotive.

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