Alfa Romeo Giulia

Die Alfa Romeo Giulia soll in Zukunft von einem Autopiloten gesteuert werden können. Bild: FCA

Das erklärte Harald Wester, CEO von Alfa Romeo und gleichzeitig Entwicklungs-Chef des Mutterkonzerns Fiat-Chrysler (FCA), gegenüber dem britischen Magazin Autocar. Demnach habe das System Ähnlichkeit mit dem Autopilot von Tesla. Bis Autos des FCA-Konzerns aber voll-autonom unterwegs sind, dauere es noch bis 2024, so Wester.

Das automatisierte Fahren stehe nicht im Widerspruch zu den Werten der Marke Alfa Romeo, die schon immer von ihrem Rennsport-Image und ihrer Fahrdynamik lebt. Das Fahren oder besser gesagt Stehen im Stau mache schließlich auch in einem Alfa Romeo keinen Spaß.

Die Aussage Westers kommt unmittelbar nach der Ankündigung, dass Fiat-Chrysler beim autonomen Fahren mit Google kooperieren werde. Gleichwohl mahnte FCA-Boss Sergio Marchionne davor, dass der Autobauer zum "Metallbieger" für den Internet-Giganten degeneriere. Bei der Verwendung der von Google in Entwicklung befindlichen Technologie zum vollautonomen Fahren in einer Testflotte von 100 Chrysler Pacifica handle es sich um eine echte Partnerschaft. Ingenieure beider Unternehmen seien in die Integration der Software in die Fahrzeuge beteiligt, sagte Marchionne beim Produktionsstart des Familienvans vor einigen Tagen im Werk Windsor, Ontario.  

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