Forschung an Bleibatterien für das 21. Jahrhundert. Im Foto das neue Technikum III des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC. Bild Fraunhofer ISC

Forschung an Bleibatterien für das 21. Jahrhundert. Im Foto das neue Technikum III des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC. Bild Fraunhofer ISC

Forschern und Herstellern von Bleibatterien bot der Workshop Innovations in Lead-Acid Batteries ? Europe (ILAB-E) des Advanced Lead-Acid Battery Consortiums ALABC und des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC eine Plattform zur Diskussion über zukünftige Batteriesysteme.

Wie das in Würzburg ansässige Fraunhofer ISC heute meldet, habe die vom 15. bis 17. April durchgeführte ILAB Forschern und Herstellern eine Plattform geboten, um neue Projekte und Forschungsergebnisse im Bereich der Bleibatterien zu präsentieren. Aus 18 verschiedenen Nationen seien Teilnehmer zum Workshop ILAB angereist, darunter Vertreter aus Brasilien, Russland, Südafrika und den USA. Die Teilnehmer hätten dabei unter anderem über Kohlenstoffadditive für eine bessere, dynamische Ladung von Starterbatterien für Start-Stop-Systeme in der Automobilanwendung sowie über die Forschung und Entwicklung von Bleibatterien diskutiert, um sie für das 21. Jahrhundert fit zu machen. Darüber hinaus seien stationäre Energiespeicher als Puffersysteme für Stromüberproduktion von Wind- und Solaranlagen im Zentrum der Gespräche gestanden.

Wie man beim Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC betont, habe man mit der Forschungsarbeit an Bleibatterien bereits vor zwei Jahren Aufmerksamkeit erregt, als Jochen Settelein vom Zentrum für Angewandte Elektrochemie ZfAE seine neuen Analysetools zur Untersuchung vor allem von Kohlestoffzusätzen vorstellte. Seine Forschungsschwerpunkte waren die Prüfung des Verhaltens von Kohlenstoffen in Bleibatterien und Untersuchungen zu Kohlenstoffverbindungen, die den Wasserverlust in Batterien verstärken und so ihre Lebensdauer enorm verringern. Neben den Untersuchungen zu Kohlenstoffadditiven analysiert das ZfAE post mortem, welche Komponenten zu einem Ausfall einer Batterie führen, und hat bereits Auftragsforschung zu verschiedenen Batteriebestandteilen durchgeführt.

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