Henkel Knowhow für Batteriezellen

Technologien und Knowhow für effiziente Montage, Betriebssicherheit und lebenslangen Schutz von Batteriezellen, -modulen und -packs. Bild: Henkel

Wie Henkel im Vorfeld der Battery Show 2019 (vom 7. bis 9. Mai in Stuttgart) meldet, will das Unternehmen dort mehrere neue Technologien vorstellen, die zur kostengünstigen Großserienfertigung und zum lebenslangen Schutz von Batteriesystemen beitragen sollen. Drei große Herausforderungen habe man für Batteriehersteller identifiziert, so die Henkel-Experten: Zum einen kosteneffiziente Prozesse und Technologien für die großserientaugliche Montage von Zellen, das Sicherstellen des zuverlässigen Wärmemanagements für die Betriebssicherheit der Komponenten im Einklang mit der Norm UL94 für Flammschutz sowie zum anderen das Optimieren der Reparaturfähigkeit von Batteriepacks im Service.

Zu den Lösungen und Services zählen unter anderem Klebstoffe mit einer UV-Vernetzung von unter 15 Sekunden, die sich laut Henkel für die Großserien-Batteriemontage eignen. Für sicheres und effizientes Wärmemanagement von Batteriezellen und Modulen habe man auch Thermal Interface Materials (TIM) im Portfolio, die sich voll automatisiert anwenden lassen. Die Messe werde man zur Einführung einer Reihe silikonfreier GapFiller nutzen, heißt es. Laut Henkel zählt dazu ein Produkt mit einer Wärmeleitfähigkeit von 3,0 W/mK. Zu seinem Portfolio zählt das Unternehmen überdies flüssige Dichtungen zum Schutz der Batteriepackgehäuse gegen Leckagen und Umwelteinflüsse. Diese lassen sich Angaben Henkels zufolge automatisiert auftragen, anderseits erlauben sie das Öffnen der Gehäuseabdeckungen für Wartungs- oder Reparaturarbeiten. Für robuste elektrische Verbindungen verweist Henkel zudem auf seine Loctite GC-Lötpasten sowie zum Schutz von Komponenten auf einen neu entwickelten Underfiller "Loctite Eccobond UF 1173".