BMW iX5 Hydrogen

BMW bringt den iX5 Hydrogen in einer Kleinserie auf den Markt. (Bild: BMW)

Das erste Sports Activity Vehicle (SAV) mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie der Marke hat bereits in seiner Entwicklungsphase ein intensives Testprogramm durchlaufen. Unter anderem wurden im Norden Schwedens Fahrten durchgeführt, um die Sicherheit und Performance der Technologie unter extremen Wetterbedingungen zu prüfen.

„Wasserstoff spielt als vielseitiger Energieträger eine Schlüsselrolle auf dem Weg zur Klimaneutralität. Wir sind davon überzeugt, dass er auch in der individuellen Mobilität deutlich an Relevanz gewinnen wird, und erachten daher langfristig eine Mischung von batterie- und brennstoffzellenelektrischen Antrieben als sinnvoll“, erklärt BMW-Entwicklungsvorstand Frank Weber. Zudem benötige die Brennstoffzelle keine kritischen Rohstoffe wie Kobalt, Lithium oder Nickel, so dass man mit einer Investition in die Antriebsart auch die geopolitische Resilienz der eigenen Gruppe stärken könne.

FIZ übernimmt Schnittstelle von Entwicklung und Produktion

Das BMW-Pilotwerk im Münchner FIZ bildet eine Schnittstelle zwischen Entwicklung und Produktion, die jedes neue Modell der BMW Group durchlaufen muss. Rund 900 Mitarbeiter sind hier in Karosseriebau, Montage, Modelltechnik, Konzeptfahrzeugbau und Additive Manufacturing beschäftigt. Im Fall des BMW iX5 Hydrogen arbeiten Spezialisten für Wasserstoff-Technologie, Fahrzeugentwicklung und Erstaufbau neuer Modelle zusammen, um die Antriebs- und Energiespeicher-Technologien des Modells zu integrieren.

Die Basisfahrzeuge des auf Grundlage des BMW X5 entwickelten Modells stammen aus dem US-Werk in Spartanburg. Im Karosseriebau des Pilotwerks erhalten sie eine neue Bodengruppe, um zwei Wasserstoff-Tanks unterzubringen. In der Montage werden neben Serienbauteilen das modellspezifische 12-Volt- und 400-Volt-Bordnetz, die Leistungsbatterie sowie der Elektromotor und die Brennstoffzelle integriert. Der Elektromotor basiert auf der fünften Generation der BMW eDrive-Technologie, die auch in BEV- und PHEV-Modellen zum Einsatz kommt. Die unter der Fronthaube platzierten Brennstoffzellensysteme werden seit August dieses Jahres in BMWs Wasserstoff-Kompetenzzentrum in Garching gefertigt. Weitere Bauteile werden exklusiv für das Modell auf dem Additive Manufacturing Campus von BMW gefertigt. Eine Abschlussprüfung der Fahrzeuge findet auf dem Testgelände in Aschheim statt.

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