Bosch Elektromobilität

Die extrem hohen Investitionen für eine eigene Zellproduktion sind nach Ansicht von Bosch zu risikobehaftet, daher habe man im Gesamtinteresse des Unternehmens entschieden, auf die Fertigung zu verzichten. Bild: Bosch

Bosch hat sich gegen eine eigene Zellfertigung entschieden und wird somit auch im Zeitalter der Elektromobilität die Zellen zukaufen. "Wir steigen nicht in die Zellfertigung ein", sagte Rolf Bulander, Chef der Mobility-Solutions-Sparte von Bosch. Eine Investition in eigene Fertigung sei insgesamt betrachtet zu risikoreich. Zellen würden auch in Zukunft ein Standardprodukt sein, so Bulander.

Der weltgrößte Autozulieferer hatte seit einiger Zeit den Einstieg in die Zellfertigung für Autobatterien geprüft, die derzeit von asiatischen Herstellern dominiert wird. Bosch hatte für eine eigene Fertigung mit einer Investition von etwa 20 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030 kalkuliert, um auf eine Fertigungskapazität von 200 Gigawattstunden zu kommen. Im Jahr 2030 werden Schätzungen von Bosch zufolge weltweit etwa 1.000 Gigawattstunden Batteriekapazität benötigt. Nur mit einer solchen Investition, so Bosch zuletzt, wäre ein Marktanteil von 20 Prozent und damit eine führende Position zu erreichen gewesen.

  • eAchse: Bosch hat aus drei Antriebsteilen eins gemacht. Motor, Leistungselektronik und Getriebe sind kompakt kombiniert und treiben unmittelbar die Achse des Autos an... Bild: Bosch

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  • ... Das macht den Antrieb nicht nur deutlich effizienter, sondern auch günstiger. Bild: Bosch

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  • Rolf Bulander, Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions von Bosch: „Die eAchse ist der Start-up-Antrieb für Elektroautos – auch bei etablierten Autoherstellern.“ Bild: Bosch

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  • Das elektrische Achsantriebssystem von Bosch. Bild: Bosch

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