Grundsteinlegung für das neue Brose-Werk im mexikanischen Querétaro

Grundsteinlegung für das neue Brose-Werk im mexikanischen Querétaro: Michael Brosseau, Präsident Brose Nordamerika, Brose-Technik-Geschäftsführer Thomas Spangler und Gouverneur Francisco Domínguez Servién (v.l.n.r.). Bild: Brose

| von Andreas Karius

Brose investiert 155 Millionen Euro in das neue Werk und schafft nach eigenen Angaben 900 neue Arbeitsplätze. Mit dem neuen Werk reagiert Brose auf die steigende Kundennachfrage in Nordamerika. Die neue Produktionsstätte ist die dritte des Automobilzulieferers in der Region von Querétaro und die vierte in Mexiko.

Nach Inbetriebnahme der neuen Fertigungsstätte stellt der Mechatronik-Spezialist in Mexiko sein gesamtes Produktportfolio her – von Tür- und Sitzsystemen bis hin zu Motoren.

Das neue Werk Querétaro Aeropuerto wird einen hohen Eigenfertigungsanteil haben – vom Stanzen und Schweißen über das Lackieren bis hin zur Endmontage. Erstmals wird Brose in Nordamerika Sitzstrukturen für die zweite und dritte Sitzreihe herstellen. Hierzu gehören auch die ersten elektrischen Systeme, die den Zugang zur dritten Sitzreihe erleichtern und gleichzeitig erheblich Gewicht einsparen.

 

"Wir freuen uns, als erster Standort in der Region diese Rücksitzstrukturen zu fertigen. Damit leisten wir einen Beitrag zum Ausbau der Produktionskapazitäten in Querétaro und schaffen weitere Arbeitsplätze", erläuterte Werkleiter Miguel Castillero. Der Produktionsstart ist für Sommer 2018 geplant.

Brose eröffnete 1993 mit dem Werk in Querétaro Benito Juaréz seine erste Fertigungsstätte in Nordamerika. Heute beschäftigt der Mechatronik-Spezialist rund 5.000 Mitarbeiter an acht Standorten in den USA, Kanada und Mexiko. In den mexikanischen Brose Werken in Querétaro Benito Juaréz, El Marqués und Puebla arbeiten mehr als 1.700 Personen.

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