Hella

Automobilzulieferer für Licht und Elektronik eröffnet nahe der Großstadt Mehsana im Bundesstaat Gujarat ein zweites Elektronikwerk. Bild: Hella

Wie Hella heute mitteilt, will man mit dem zusätzlichen Elektronikwerk nahe der Großstadt Mehsana im Bundesstaat Gujarat die Nähe zu wichtigen Kunden, insbesondere im Westen und Süden Indiens, erhöhen. Die Region gilt laut dem Zulieferer für Licht und Elektronik als aufstrebender Wirtschaftsstandort mit zunehmender Bedeutung für die Automobilindustrie. Die Werkseröffnung ist für Anfang 2019 geplant. In einer ersten Ausbaustufe werde der Standort eine Produktionsfläche von rund 4.000 Quadratmeter umfassen und etwa 100 Mitarbeiter beschäftigen, hört man. Weiter heißt es, das Investitionsvolumen für diese Phase werde etwa fünf Millionen Euro betragen. Im ersten Schritt werden im Werk hauptsächlich Fahrpedalgeber für den heimischen Markt gefertigt; in der zweiten Phase sollen weitere Elektronikkomponenten hinzukommen.

„Mit den Investitionen stärkt Hella die Präsenz in einem der am schnellsten wachsenden Automobilmärkte weltweit“, sagt Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der Hella Geschäftsführung. „Dadurch werden wir zukünftig noch besser in der Lage sein, die steigende Nachfrage nach Licht- und Elektronikprodukten zu bedienen sowie maßgeschneiderte Lösungen für den indischen Markt anzubieten.“ Dr. Naveen Gautam, Geschäftsführer von Hella Indien ergänzt: „Der Ausbau ist ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Indien und den Möglichkeiten vor Ort. Nicht zuletzt aufgrund automobiler Markttrends, zum Beispiel im Bereich der Elektromobilität, erwarten wir eine weiter steigende Nachfrage nach unseren Produktlösungen.“

Darüber hinaus hat der Zulieferer in Ergänzung zum bestehenden Lichtentwicklungsstandort in Chennai Mitte 2017 ein neues Entwicklungszentrum für automobile Lichttechnik in der südindischen Stadt Coimbatore eröffnet. Schwerpunkte des neuen Standorts liegen primär auf der Entwicklung von Scheinwerfern, Heckleuchten, Lichtmodulen sowie Lichtelektronik. Perspektivisch soll das Entwicklungsteam in Coimbatore in den nächsten Jahren auf mehr als 200 Mitarbeiter ausgebaut werden.