• Auch der Audi e-tron Sportback Concept hat einen Singleframe-Grill. Bild: press-inform / Audi

    Auch der Audi e-tron Sportback Concept hat einen Singleframe-Grill. Bild: press-inform / Audi

  • Das Audi e-tron Sportback Concept ist sehr nahe am Serienmodell. Bild: press-inform / Audi

    Das Audi e-tron Sportback Concept ist sehr nahe am Serienmodell. Bild: press-inform / Audi

  • Das Cockpit ist zum Fahrer geneigt. Bild: press-inform / Audi

    Das Cockpit ist zum Fahrer geneigt. Bild: press-inform / Audi

  • Die Bedienung erfolgt über Touch-Displays. Bild: press-inform / Audi

    Die Bedienung erfolgt über Touch-Displays. Bild: press-inform / Audi

  • Beim Audi e-tron Sportback Concept ähnelt die Form der Fahrgastzelle dem A7. Bild: press-inform / Audi

    Beim Audi e-tron Sportback Concept ähnelt die Form der Fahrgastzelle dem A7. Bild: press-inform / Audi

  • Das Audi e-tron Sportback Concept ist 4,90 Meter lang. Bild: press-inform / Audi

    Das Audi e-tron Sportback Concept ist 4,90 Meter lang. Bild: press-inform / Audi

  • Die Aerodynamik ist extrem ausgetüftelt. Bild: press-inform / Audi

    Die Aerodynamik ist extrem ausgetüftelt. Bild: press-inform / Audi

  • Das Tagfahrlicht besteht aus schmalen Bändern. Bild: press-inform / Audi

    Das Tagfahrlicht besteht aus schmalen Bändern. Bild: press-inform / Audi

  • Die Front des Audi e-tron Sportback Concept beinhaltet leuchtende Ringe. Bild: press-inform / Audi

    Die Front des Audi e-tron Sportback Concept beinhaltet leuchtende Ringe. Bild: press-inform / Audi

  • Die Linien sind dynamisch. Bild: press-inform / Audi

    Die Linien sind dynamisch. Bild: press-inform / Audi

  • Audi e-tron Sportback Concept. Bild: press-inform / Audi

    Audi e-tron Sportback Concept. Bild: press-inform / Audi

  • Audi e-tron Sportback Concept. Bild: press-inform / Audi

    Audi e-tron Sportback Concept. Bild: press-inform / Audi

Manchmal kann es so einfach sein, ein Auto zu entwerfen. "Wir haben im Grunde die Basis vom Audi e-tron genommen und die Fahrgastzelle des A7 daraufgesetzt", schmunzelt Audi-Chefdesigner Kai Lichte. Nicht immer klappt das Zusammenfügen zweier Fahrzeugkonzepte, aber beim 4,90 Meter langen e-tron Sportback ist das Resultat ein schickes Coupé, das dem Tesla Model X sicher einige Käufer abjagen wird. Zumal die Studie zu rund 85 Prozent dem Serienmodell entspricht, das 2019 auf den Markt kommen wird. Auffällig ist der inverse geschlossene Singeframe-Grill. "Wir behalten unser Gesicht. Ein Audi wird auch weiterhin sofort als ein solcher erkennbar sein, erklärt Marc Lichte.

Wie beim e-tron sorgen drei E-Maschinen für Vortrieb - zwei hinten, eine vorne. "Das ist ein vollwertiger Quattro", sagt Jan Wischerath, technischer Projektleiter Antrieb e-tron. Mit den beiden Aggregate hinten wird so Torque Vectoring realisiert, während auf Landstraßen beziehungsweise, wenn es geradeaus geht, lediglich der vordere E-Motor für Vortrieb sorgt. Durch dieses effiziente Zusammenspiel steigt die Reichweite. Die ist auch ein Resultat der ausgetüftelten Aerodynamik, bei der zum Beispiel die Flanken zwischen den Radkästen ganz glatt sind. Ein Nebenprodukt dieser Windschlüpfrigkeit ist ein grandioser cW-Wert und kaum Windgeräusche.

Die technische Basis entspricht dem Audi e-tron, der ein Jahr vorher erscheint. Mit einer Leistung von 320 kW / 435 PS, die beim Boosten sogar bis 370 kW / 503 PS und einem Drehmoment von 800 Newtonmetern gesteigert werden kann. Das resultiert in einem Sprint von null auf 100 km/h in nur 4,5 Sekunden, einer Spitzengeschwindigkeit von 210 km/h und die Norm-Reichweite soll dank der 95-kWh-Batterie rund 500 Kilometer betragen. Mit einer CCS-Schnellladestation (150 kW) sollen die Akkus innerhalb von 30 Minuten so weit aufgefüllt sein, dass der Stromer wieder 400 Kilometer weit kommt. Das Problem der Batterie-Alterung bei diesen Schnellladungen wollen die Ingolstädter bis dahin im Griff haben. Auch induktives Laden ist möglich. Der Parkpilot fährt das Vehikel sogar autonom zur Station.

Schalterloses Cockpit

Beim Audi der Zukunft spielt das Licht, das beim e-tron Sportback aus schmalen Schlitzen generiert wird, eine große Rolle. Sind es momentan beim LED-Matrix-Licht 50 Segmente, die den Weg ausleuchten, werden es beim e-tron Sportback 1,3 Millionen Pixel. Damit sind die Abgrenzungen und das Ausgrauen noch genauer möglich. Außerdem können die Scheinwerfer auch Linien auf die Fahrbahn zeichnen, die etwa nachts in Baustellen genau den Weg weisen. Auch an die Generation Handy, die mit gesenkten Kopf auf ihr Smartphone blickend durch die Gegend läuft, haben die Licht-Designer gedacht. An jeder Ecke des Autos befindet sich ein Laser, der orange Blinker-Pfeile oder andere Warn-Symbole auf den Boden projiziert.

Beim Cockpit haben die Schalter ausgedient: Als zentrales Bedienmedium dient das zentrale Zehn-Zoll-OLED-Touchdisplay. Auch wenn die Monitore und die Bedienlogik identisch mit dem e-tron sind, soll jedes Audu-Modell in Zukunft eine eigene Anmutung haben: Das gilt für das Exterieur und das Interieur. Beim e-tron Sportback neigt sich das Cockpit zum Fahrer und die Displays sind in das Armaturenbrett integriert. Der Beifahrer bekommt seinen eigenen Monitor mit Informationen, die vom Fahrer nicht einsehbar sind. Anstelle der Außenspiegel werden Weitwinkelkameras als Blickhilfe nach hinten fungieren und so den toten Winkel den Garaus machen. Das Bild der Kameras wird auf Monitore in den Türbrüstungen angezeigt.

Nachhaltigkeit spielt im Stromer-Audi der Zukunft eine große Rolle. Neben Leder wird es auch Sitzbezüge aus Bambustextilien und Elemente in den Türen geben, deren Faser aus recycelten Plastikflaschen besteht. Platz ist genug, auch für das Gepäck. Im Normalfall fasst der Kofferraum 550 Liter, sind die Lehnen der Rückbank umgelegt wächst das Volumen auf 1.450 Liter.