BMW Ian Robertson

Stellt sich auf harte Zeiten in den USA ein: BMW's Chef-Vertriebler Robertson. Bild: BMW

Der Münchner Premiumhersteller selbst arbeite daran, die Lagerbestände bei den Händlern deutlich zu reduzieren, sagte Robertson. Andere Marken versuchten, weiterhin Fahrzeuge in den Markt zu drücken. "Über kurz oder lang wird das den Markt unter Druck setzen."

Der US-Fahrzeugabsatz von BMW war von Januar bis Mai 2016 um 7,9 Prozent gesunken. Beim Konkurrenten Daimler lag das Minus bei 1,9 Prozent, die VW-Töchter Audi und Porsche setzten dagegen 1,6 Prozent beziehungsweise 7,3 Prozent mehr Neuwagen ab.

Damit entwickeln sich die USA für BMW neben Südamerika und Russland zum nächsten Problemmarkt. Lediglich in Europa steigen die Absatzzahlen weiterhin.

Bei der Produktion der besonders gefragten SUVs hakt es derweil. In Regensburg und im US-Werk Spartanburg (South Carolina) läuft die Herstellung der X-Modelle zwar bis zum Anschlag - aber es reicht nicht, und Abhilfe ist erst zum Jahresende in Sicht, wenn die Erweiterung des Werks in den USA fertig ist.

Mit Material von Dow Jones Newswires und dpa.