Silke Maurer und Marcel Bartling neu im Webasto-Vorstand

Silke Maurer kommt von der BSH Hausgeräte zu Webasto, Marcel Bartling wechselt von Hella zum Stockdorfer Zulieferer. (Bild: Webasto)

Mit Silke Maurer holt Webasto erstmals eine Vorständin in das Führungsgremium. Maurer (49) ist aktuell Chief Operating Officer der BSH Hausgeräte GmbH. Zum 1. April 2022 übernimmt sie als Chief Operating Officer die globale Verantwortung für Produktion, Einkauf und Qualität der Webasto Gruppe. Marcel Bartling (42), bisher Mitglied der Geschäftsleitung Lighting bei Hella, wird Webasto zufolge spätestens im dritten Quartal 2022 als Chief Technology Officer der Webasto Group starten. In seiner neuen Funktion zeichnet er künftig für die Webasto Geschäftsbereiche Energy & Components und Customized Solutions sowie für Research & Development des Automobilzulieferers verantwortlich. Die Neubesetzung erfolgt auf den Wechsel von Matthias Arleth zum Mahle-Konzern. Bei Webasto war Arleth zuletzt als stellvertretender Vorstandsvorsitzender tätig. Arleth übernimmt beim Stuttgarter Zulieferer Mahle zum 1. Januar die Position des CEO.

Die studierte Diplomingenieurin mit Spezialisierung in Konstruktion & Entwicklung Silke Maurer war rund zwanzig Jahre bei der BMW Group in verschiedenen leitenden Funktionen im In- und Ausland beschäftigt. Dabei verantwortete sie unter anderem die Themen Industrialisierung, Produktionssysteme und technische Integration der Marken Mini, Rolls-Royce und Motor Cars. Seit fünf Jahren ist Maurer bei BSH Hausgeräte tätig.

Der studierte Maschinenbauer Marcel Bartling ist seit rund sechs Jahren in leitenden Positionen bei Zulieferer Hella. Davor hatte er über zehn Jahre hinweg verschiedene Fach- und Führungsfunktionen bei der Robert Bosch GmbH inne, unter anderem war er zuständig für Lean R&D / Digital Value Chain und die Produktentwicklung E-Motor/ E-Mobility.

Neben der Innovationskraft sei der globale Footprint ein entscheidender Erfolgsfaktor heißt es bei Webasto. Die Herausforderungen in beiden Bereichen seien für den Automobilzulieferer durch die Dynamik im Bereich Elektromobilität einerseits sowie Pandemie und Lieferengpässe andererseits in den letzten Jahren deutlich gestiegen. „Es ist daher nur konsequent, nicht nur die Verantwortung für die Weiterentwicklung unserer neuen Geschäftsfelder, sondern jetzt zusätzlich auch die Koordination unseres internationalen Produktionsnetzwerks in unserem Vorstand zu verankern", sagt Holger Engelmann, Vorstandsvorsitzender der Webasto SE.

Das Unternehmen mit seiner Zentrale in Stockdorf bei München war als erstes vom Ausbruch des Corona-Virus im vergangenen Jahr betroffen. Der Zulieferer hat sich über die letzten Jahre mit Wallboxen und Batteriesystemen ein neues Geschäftsfeld erschlossen und steht daher auch unmittelbar im Bann der Halbleiterkrise.

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