Neues Lichtwerk von Hella mit Joint Venture-Partner BHAP

Derzeit sind rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dem neuen Lichtwerk beschäftigt, mittelfristig könnten es rund 300 werden. (Bild: Hella)

Bei der neuen Produktionsanlage in Changzhou in der chinesischen Provinz Jiangsu handelt es sich um das nunmehr dritte Werk des 2014 gegründeten Gemeinschaftsunternehmens BHAP Automotive Lighting. Zudem unterhalten die Partner ein weiteres Gemeinschaftsunternehmen für Elektronikprodukte mit einem Fertigungsstandort in Zhenjiang. Das Investitionsvolumen des neuen Standortes in Changzhou liegt im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Den Fokus in Changhzou legt Hella vor allem auf neueste Technologien für die Fahrzeugfront.

Die Lichtexperten fertigen dort auf rund 12.000 Quadratmeter Produktionsfläche ein über zwei Meter langes, durchgängiges Lichtband, das sich über die
gesamte Fahrzeugfront erstreckt. Es besteht aus einem einzigen Modul. Laut Hella handelt es sich bei dem Produkt um das größte und komplexeste seiner Art im chinesischen Markt. Das Unternehmen beliefert damit einen heimischen Hersteller von E-Fahrzeugen. Die Nachfrage nach innovativer Karosseriebeleuchtung sei nicht zuletzt im chinesischen Markt besonders groß, sagt Didier Keskas, der bei Hella das Lichtgeschäft im asiatischen Raum verantwortet.

Das jährliche Produktionsvolumen des neuen Lichtwerks liegt Hella zufolge zunächst bei rund 600.000 Teilen. Derzeit sind dort rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. In weiteren Ausbaustufen soll die Zahl mittelfristig auf rund 300 Beschäftigte erhöht sowie die Weiterentwicklung von BHAP forciert werden. Man belege mit den Lichtlösungen zugleich ein zentrales Trendthema und befinde sich mit diesem Standort inmitten eines neuen, wichtigen Clusters der chinesischen Automobilindustrie, sagt Chen Geng, Vice President von BHAP.

Erst vor wenigen Monaten wurde der Lichtspezialist Hella von Faurecia übernommen. In der neuen Konstellation handelt es sich den Unternehmen zufolge bei Forvia nunmehr um den weltweit siebtgrößten Autozulieferer. Faurecia soll dabei die Kompetenzen bei Sitzen und Innenausstattung steuern, Hella seine Expertise bei Innenbeleuchtung, Sensorik sowie Elektronik für Fahrzeugzugangssysteme einbringen.

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