Außenansicht des Seat Test Center Energy in Martorell.

Seat hat mehr als sieben Millionen Euro in das TCE am spanischen Standort investiert. (Bild: Seat)

Die Volkswagentochter beschleunigt ihr Engagement im Bereich F&E und stärkt den Standort im spanischen Martorell. Nach der Ankündigung des Baus eines Batteriewerks und der Modernisierung der Fertigung durch vorbeugende Wartung hat das Unternehmen in Martorell nun mehr als sieben Millionen Euro in das Test Center Energy (TCE) investiert. Hier sollen künftig Energiesysteme für Elektrofahrzeuge entwickelt und Zellmodule und Batterien unter Extrembedingungen getestet werden.

Das Zentrum ist Teil des angekündigten fünf Milliarden Euro umfassenden Investitionsplans, mit dem Fahrzeuge und Einrichtungen von Seat elektrifiziert werden sollen. Gleichzeitig wird damit auch die Strategie Plans Future: Fast Forward vorangetrieben, durch die Seat gemeinsam mit dem Volkswagen-Konzern Spanien zu einem Zentrum für Elektromobilität weiterentwickelt. Das Test Center Energy wurde innerhalb von 18 Monaten errichtet und hat eine Fläche von 1.500 Quadratmetern. Es umfasst verschiedene Räume für die Überprüfung von Batteriemodulen anhand von Zellchemie-Technologie.

Einblicke in das Test Center Energy von Seat
Zum TCE zählen verschiedene Räume für die Überprüfung von Batteriemodulen, mehrere Klimakammern und ein Hochspannungs-Sicherheitsprüfstand für etwa 1.750 Tests pro Jahr. (Bild: Seat)

Das TCE konzentriert sich derzeit auf Batterien für den Modularen Elektro-Baukasten (MEB) für Elektroantriebe und den Modularen Querbaukasten (MQB) für Hybridantriebe sowie auf unterschiedliche Ladestationen, die für alle Elektrofahrzeuge verwendet werden. Insgesamt hat das Zentrum eine Testkapazität von 1,3 Megawatt. Mehr als 25 Experten können am spanischen Standort jährlich bis zu 6.000 vollständige Analysen durchführen. In der Werkstatt kann an bis zu acht Fahrzeuge gleichzeitig gearbeitet werden. Des Weiteren verfügt das TCE über mehrere Klimakammern, in denen Batterien und Module bei extremen Temperaturen getestet werden. Allein auf dem Hochspannungs-Sicherheitsprüfstand werden Seat zufolge etwa 1.750 Untersuchungen pro Jahr durchgeführt.

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