Produktion von Hochvolt-Batterien im BMW Group Werk Dingolfing

Der Wandel zur Elektromobilität soll im BMW-Werk Dingolfing zu zusätzlichen Stellen führen. Bild: BMW

| von Götz Fuchslocher

Im BMW-Werk Dingolfing wird damit gerechnet, dass sich die Anzahl der benötigten Module für die Fertigung von Hochvoltbatterien im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln werde. Auch die Anzahl der benötigten E-Motoren werde signifikant steigen. Für den anstehenden Anlauf und das geplante Volumenwachstum rekrutiert BMW daher derzeit in großem Umfang qualifiziertes Personal, sowohl intern an den Werksstandorten der BMW Group als auch extern.

Wie Michael Nikolaides, Leiter Produktion Motoren und E-Antriebe bei der BMW Group, sagt, wird das Kompetenzzentrum für E-Antriebe in Dingolfing gerade massiv ausgebaut – von heute 8.000 auf künftig 80.000 Quadratmeter. „Dort produzieren wir die Antriebskomponenten für unsere voll- und teilelektrischen Modelle. Bis zum Jahresende werden wir die Anzahl der Mitarbeiter in diesem Bereich von aktuell 600 auf über 1.400 ausbauen.“ Mittelfristig werden in Dingolfing bis zu 2.000 Mitarbeiter an E-Motoren, Batteriemodulen und Hochvoltspeichern arbeiten.

Christoph Schröder, Leiter des BMW Group Werks Dingolfing, ergänzt: „Dank einer engen Zusammenarbeit zwischen Fahrzeug- und Komponentenfertigung ist der Standort Dingolfing führend bei der Transformation der Automobilindustrie.“ Im Fahrzeugwerk Dingolfing sei heute schon mehr als jede fünfte gebaute BMW 5er Limousine ein Plug-in-Hybrid. Am Standort in Niederbayern laufen seit 2013 die Batterien für den BMW i3 vom Band. Für die Fertigung von E-Motoren und Batterien der fünften Generation laufen bereits jetzt die Vorbereitungen. Die Produktion soll noch in diesem Jahr starten.

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