Verschiedene Toyota-Modelle vor Gebäude mit Toyota-Schriftzug

Verglichen wird der Kraftstoffverbrauch konventionell angetriebener Fahrzeuge im direkten Vergleich zu Vollhybriden sowie von Voll- zu Plug-in-Hybriden. (Bild: Toyota)

Der japanische OEM nimmt an Vergleichsfahrten quer durch Deutschland im Rahmen des sogenannten IfA Hybrid Real Endurance Test teil. Das Institut für Automobilwirtschaft (IfA) wurde 1995 gegründet und ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU). Im Rahmen des Forschungsprojekts touren Wissenschaftler mit unterschiedlichen Fahrzeugen über 2.200 Kilometer und 36 Stunden durch Deutschland, um Realverbräuche nach teils strengeren WLTP-Testkriterien zu ermitteln. Zu den Fragestellungen zählt etwa, wie sich der Kraftstoffverbrauch konventionell angetriebener Fahrzeuge im direkten Vergleich zu Vollhybriden – und wie sich der von Voll- zu Plug-in- Hybriden verhält.

Unterwegs sind die Tester in zwei vergleichbar ausgestatteten Toyota Yaris, die über einen Benzin- beziehungsweise. Hybridantrieb verfügen, und zwei Toyota RAV4 mit Vollhybrid- beziehungsweise Plug-in-Hybridantrieb. Startpunkt ist die sogenannte Zukunftswerkstatt 4.0 in Esslingen, von wo aus die Route über mehrere Stationen bis nach Lübeck führt und via Berlin, Dresden und Nürnberg wieder zurück in den Süden. Wie im Alltag werde dabei ein Mix aus Stadtverkehr, Landstraßen und Autobahnen gemeistert, heißt es bei Toyota.

Die Strecke wird laut IfA unter maximal identischen Bedingungen zurückgelegt. Geschwindigkeit, Beschleunigung oder auch die individuelle Beladung der Fahrzeuge orientiere sich an tatsächlichen Nutzerprofilen. Elektrische Verbraucher und auch die Klimaanlage bleiben wie im normalen Alltagsgebrauch eingeschaltet, so Alexander Wottge, Projektleiter am IfA. André Schmidt, Präsident und Geschäftsführer von Toyota Deutschland zufolge, sorgt der auf Laborbedingungen beruhende Normverbrauch von Autos immer wieder für Überraschung und Verärgerung. Schmidt sagt: "Ich freue mich, dass wir dieses Forschungsvorhaben des Instituts für Automobilwirtschaft unterstützen können, indem wir den Wissenschaftlern baugleiche Fahrzeuge mit unterschiedlichen Antrieben zur Verfügung stellen." Das IfA will die Erkenntnisse in den kommenden Wochen unabhängig vom Hersteller analysieren. Die Ergebnisse sollen im Juni veröffentlicht werden.

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