Personalwechsel

Pablo Di Si wird neuer Nordamerika-Chef von Stellantis

Stellantis ordnet sein Nordamerika-Geschäft neu. Pablo Di Si übernimmt die operative Verantwortung für die Region und die US-Marken. Parallel besetzt der Konzern weitere Schlüsselpositionen für die Region neu.

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Mann in blauem Anzug vor hellgrauem Hintergrund, als Studio-Porträt aufgenommen.
Vor seinem Wechsel zu Stellantis leitete er die Geschäfte von Volkswagen in Nord- und Südamerika.

Pablo Di Si übernimmt ab sofort die Position des Chief Operating Officer für Nordamerika und die amerikanischen Konzernmarken. Gleichzeitig wird er Mitglied des Stellantis Leadership Teams und berichtet direkt an CEO Antonio Filosa.

Di Si übernimmt damit Aufgaben von Filosa, der die Region nach seinem Wechsel an die Konzernspitze zusätzlich geführt hatte. Nach Angaben des Unternehmens konnte das Nordamerika-Team in dieser Zeit die Fertigungseffizienz und Produktqualität verbessern, Lagerbestände disziplinierter steuern und die Marktposition stärken.

Erfahrung aus seiner Zeit bei Volkswagen und FCA

Der neue Nordamerika-Chef bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Finanzen, Strategie, Geschäftsentwicklung und Operations mit. Vor seinem Wechsel zu Stellantis leitete er die Geschäfte von Volkswagen in Nord- und Südamerika. Zudem war er zuvor in verschiedenen Führungspositionen bei Fiat Chrysler Automobiles (FCA) tätig. Zuletzt verantwortete Di Si bei Stellantis die Rolle des Chief Performance Officer und trieb dort das konzernweite Value Creation Program voran.

„Nordamerika ist entscheidend für den Erfolg von Stellantis und die Umsetzung unserer FaSTLAne-2030-Strategie“, erklärte CEO Antonio Filosa. „Pablo ist eine bewährte Führungskraft, die den nordamerikanischen Markt, unser Geschäft und die Bedeutung disziplinierter Umsetzung genau versteht.“

Auch Di Si betonte die Bedeutung der Region: „Wir werden auf einer soliden Grundlage aufbauen, die auf starker Umsetzung und einem konsequenten Fokus auf unsere Kunden in den USA, Kanada und Mexiko basiert.“

Weitere Führungswechsel im Konzern

Mit der Ernennung von Di Si verknüpft Stellantis weitere Veränderungen im Management. Jon Nelson wird neuer Chief Financial Officer für Nordamerika und folgt damit auf Joao Laranjo, der diese Aufgabe bislang zusätzlich zu seiner Rolle als Konzern-CFO wahrgenommen hatte.

Zudem übernimmt Gustavo Soloaga die Position des Chief Performance Officer. Er soll das globale Programm zur Wertsteigerung des Konzerns weiter vorantreiben und berichtet künftig an CFO Joao Laranjo. Eine weitere Neubesetzung betrifft das Finanzierungsgeschäft: Alexandre Sorel wird CEO von Stellantis Financial Services. Zusätzlich behält er seine Verantwortung für das europäische Finanzdienstleistungsgeschäft des Konzerns.