Chery X1

Das neue Elektro-SUV könnte sich optisch am Chery X1 orientieren. (Bild: Chery)

Für den Bau der neuen Fertigungsstätte nimmt Chery rund 240 Millionen Dollar in die Hand. Bereits im September soll der erste Teil der Bauarbeiten beendet sein, so dass der OEM mit der Produktion des noch namenlosen Elektro-SUV beginnen kann. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua-News berichtet, soll Ende 2017 die zweite Bauphase abgeschlossen sein.

Laut Informationen von IHS Automotive sollen noch dieses Jahr gut 10.000 Einheiten des rein elektrischen betriebenen SUVs vom Band laufen. 2017 soll der Produktionsausstoß auf 60.000 Fahrzeuge jährlich ansteigen.

Das Chery in die Produktion eines Elektroautos investiert, also einem staatlich geförderten New Energy Vehicle (NEV), ist kaum verwunderlich. Schließlich gehen derzeit die NEV-Verkaufszahlen im Reich der Mitte durch die Decke. Chery selbst steigerte im vergangenen Jahr seinen NEV-Absatz gegenüber 2014 um 66 Prozent – 14.000 elektrisch beziehungsweise teilelektrisch betriebene Autos setzte das Unternehmen ab. Der Weg zu den angepeilten 200.000 Einheiten im Jahre 2020 ist dennoch weit. Das neue Werk ist laut Meinung der Analysten aber ein Schritt in die richtige Richtung.

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