Wie Europa die E-Mobility-Produktion beschleunigen kann
Europa steht in der E-Mobility-Produktion unter Druck. In einem digitalen Talk anlässlich der EPTS diskutieren drei Experten aus der industrienahen Forschung, wie Industrie, Mittelstand und Forschung schneller vom Wissen zur Wertschöpfung kommen.
Dr. Martin LargeDr. MartinLargeCvD Online all-electronics.de / Redakteur aIT/AP
7 min
Der EPTS Expert Talk machte deutlich, dass Europas E-Mobility-Produktion vor allem beim Transfer von Forschung in industrielle Anwendung schneller werden muss. Im Zentrum standen modulare Produktionssysteme, digitale Werkzeuge, Kreislaufwirtschaft und die Frage, wie Mittelstand, Maschinenbau und Forschung ihre Stärken besser bündeln können.chesky @ AdobeStock
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Deutschland erzeugt viel Wissen, bringt es aber zu selten schnell in industrielle Wertschöpfung. Im EPTS Expert Talk wurde deutlich, warum Produktivität und Technologietransfer zu zentralen Hebeln für die E-Mobility-Produktion werden.Screenshot aus dem Talk / PEM / RWTH Aachen
Die gute Nachricht zuerst: Europa hat eine starke Forschungslandschaft, erfahrene Produktionsspezialisten und einen leistungsfähigen Maschinen- und Anlagenbau. Doch genau diese Stärken geraten unter Zugzwang. Batterien, elektrische Antriebe, Ladeinfrastruktur und Kreislaufwirtschaft entwickeln sich so schnell weiter, dass aus technologischer Dynamik ein industrieller Wettlauf wird: Wer neue Zellchemien, Materialien, Anlagenkonzepte oder Recyclingprozesse nicht rasch genug in die Produktion bringt, verliert Zeit, Marktanteile und Anschluss an globale Wettbewerber. Anders gesagt: Wer in der E-Mobility-Produktion wettbewerbsfähig bleiben will, muss neue Technologien deshalb schneller in robuste industrielle Prozesse überführen.
Aber wie kann das gelingen? Darum ging es im digitalen EPTS Expert Talk. Hier diskutierten Professor Achim Kampker von der RWTH Aachen University, Professor Jürgen Fleischer vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Professor Florian Risch von der FAU Erlangen-Nürnberg, wie sich Technologietransfer und Industrialisierung beschleunigen lassen. Der Talk war zugleich ein inhaltlicher Auftakt zur EPTS Conference, die am 8. und 9. Dezember 2026 in Nürnberg stattfindet.
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Die zentrale Botschaft: Europa muss schneller werden, darf dabei aber seine angesprochenen eigenen Stärken nicht aufgeben. Engineering-Tiefe, Produktionsverständnis, Qualität und Systemkompetenz bleiben entscheidend. Sie müssen künftig jedoch mit kürzeren Entwicklungszyklen, mehr Experimentierfähigkeit und einem klareren Blick auf industrielle Wertschöpfung verbunden werden.
Technologietransfer entscheidet über Wertschöpfung in der E-Mobility-Produktion
Achim Kampker, RWTH Aachen University, stellte zu Beginn klar, dass es bei der Thematik nicht um einzelne Komponenten oder Maschinen allein geht. Batterie, E-Motor, Brennstoffzelle, Elektrolyseur, Fahrzeugplattform, Produktionsprozess und digitale Infrastruktur greifen in der E-Mobility-Produktion immer stärker ineinander. Entscheidend sei deshalb der Blick auf das Gesamtsystem. Aus seiner Sicht hat Deutschland zwei besonders dringende Aufgaben. Erstens müsse der Standort wieder größere Produktivitätsfortschritte erzielen. Zweitens müsse Forschung konsequenter in Wertschöpfung, Arbeitsplätze und industrielle Anwendung übersetzt werden. Die Hochschulen leisteten bei der Wissensgenerierung zwar sehr gute Arbeit, doch der Weg vom Ergebnis zur skalierbaren Anwendung sei häufig zu lang.
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Kampker formulierte es im Talk deutlich: „Es muss funktionieren, dass aus der Forschung, aus dem, was wir tun, wirklich was bei rumkommt – und zwar in Form von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen am Standort.“ Damit verband er auch einen Appell an die Branche. Deutschland brauche wieder mehr Aufbruchsstimmung und eine neue Gründerzeit. Gemeint ist ein belastbares Ökosystem, in dem Start-ups, Mittelstand, Industrie und Forschung früher zusammenarbeiten, Entwicklungsrisiken teilen und Technologien schneller unter realen Bedingungen erproben.
Technologieplattformen helfen dem Mittelstand beim Nachweis
Von der Materialentwicklung bis zum Ramp-up: Der EPTS Expert Talk zeigte, warum flexible Prozessmodule, digitale Regelung und schnelle Entwicklungszyklen für die Batterieproduktion entscheidend werden.Screenshot aus dem Talk / Jürgen Fleischer
Ein wiederkehrendes Thema waren Technologieplattformen. Sie sollen Unternehmen ermöglichen, neue Komponenten, Maschinenmodule oder Prozessschritte nicht isoliert im Labor zu testen, sondern in industriellen Umgebungen mit realistischen Schnittstellen. Kampker nannte dafür mehrere Beispiele aus dem Aachener Umfeld: Forschungs- und Entwicklungsplattformen für Batterie, Elektrolyseur, Fahrzeug und Produktionssysteme. Der Nutzen liegt besonders für mittelständische Unternehmen auf der Hand. Sie müssen nicht jede Infrastruktur selbst aufbauen, können aber zeigen, dass ihre Lösung im Gesamtsystem funktioniert.
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Gerade im Maschinen- und Anlagenbau ist dieser Nachweis entscheidend. Wer in neue Wertschöpfungsketten einsteigen will, wird von potenziellen Kunden schnell nach Referenzen gefragt. Eine neutrale Plattform kann hier helfen, technische Leistungsfähigkeit sichtbar zu machen und Vertrauen aufzubauen. Aus Forschung wird industrielle Stärke, wenn neue Ansätze früh in realitätsnahen Produktionsumgebungen erprobt werden. Dafür braucht es Plattformen, auf denen Unternehmen Technologien testen, integrieren und belastbar nachweisen können.
Die EPTS-Konferenz in Kürze
Was?
Die EPTS 2026 – Production Technologies and Systems for E-Mobility ist eine Fachkonferenz rund um Produktionstechnologien und Systeme für die Elektromobilität. Sie bündelt seit 2025 die bisherigen Konferenzen E|DPC & E|PTS sowie EPT zu einem gemeinsamen Branchentreffpunkt. Im Fokus stehen unter anderem elektrische Antriebsproduktion, Leistungselektronik, Batteriefertigung, Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien, Wireless Power Transfer, Energieübertragung im Elektrofahrzeug, Lifecycle Assessment und Produktionssysteme.
Wo?
Die Veranstaltung findet in der Meistersingerhalle Nürnberg, Münchener Straße 21, 90478 Nürnberg, statt.
Wann?
Die EPTS 2026 läuft am 8. und 9. Dezember 2026. Am Abend des 8. Dezember ist ein Networking-Abendevent vorgesehen.
Warum teilnehmen?
Die Konferenz richtet sich an Fachleute aus Forschung und Industrie, die sich mit der Zukunft der E-Mobility-Produktion beschäftigen. Erwartet werden über 300 Expertinnen und Experten, ein breites Fachprogramm, rund 20 Stunden Networking, hochkarätige Vorträge, wissenschaftliche Beiträge, Industrieperspektiven sowie eine begleitende Ausstellung. Ziel ist der Austausch über Technologien, Produktionsprozesse und Systemlösungen für nachhaltige Mobilität.
Erfahren Sie mehr zur EPTS-Konferenz in der Meistersingerhalle Nürnberg: Klicken Sie hier!
Warum Europa China nicht einfach kopieren sollte
Im digitalen EPTS Expert Talk diskutierten Andrea Hoffmann-Topp, Florian Risch, Jürgen Fleischer und Achim Kampker, wie Europa Technologietransfer, Produktionssysteme und Industrialisierung in der E-Mobility beschleunigen kann.Screenshot aus dem Talk
Jürgen Fleischer vom KIT machte deutlich, dass Europa seine Wettbewerbsposition nicht über reine Nachahmung asiatischer Massenproduktionsmodelle verbessern wird. Sein Satz „Wenn wir alles nachmachen, werden wir uns schwertun,“ bringt einen Kern des Talks auf den Punkt. Der Hintergrund: Viele Produktionsansätze in China sind auf enorme Stückzahlen, geringe Variantenvielfalt und schnelle Skalierung ausgelegt. Europa und insbesondere Deutschland haben andere Stärken. Der hiesige Maschinen- und Anlagenbau ist stark, wenn es um Sonderlösungen, kundenspezifische Systeme, Variantenbeherrschung und komplexe Anforderungen geht.
Hier sieht er eine Chance. Batterieproduktion und elektrische Antriebssysteme verändern sich schnell. Zellchemien, Formate, Materialien und Prozessanforderungen werden in immer kürzeren Zyklen angepasst, wodurch starre Linienkonzepte unter Druck geraten. Gefragt sind Produktionssysteme, die sich schneller umbauen, erweitern und an neue Produktgenerationen anpassen lassen. Europa sollte deshalb gezielt dort investieren, wo Komplexität zum Vorteil werden kann: in flexible Produktionssysteme, modulare Anlagenkonzepte, schnelle Inbetriebnahme, digitale Zwillinge und die Fähigkeit, Spezialwissen vieler Anbieter zu einem funktionierenden Gesamtsystem zusammenzuführen.
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Modulare Anlagen werden zum Hebel für flexible Produktion
Fleischer beschrieb im Talk das Bild eines Batterieproduktions-Baukastens. Statt komplette Linien als weitgehend geschlossene Systeme zu denken, sollten Produktionsanlagen aus Modulen entstehen, die sich je nach Zellchemie, Format, Stückzahl oder Prozessanforderung neu kombinieren lassen. Gemeint ist jedoch kein Baukasten im klassischen Sinn. Modularität muss auch softwareseitig funktionieren. Ein Anlagenmodul müsse sich in ein Gesamtsystem einbinden lassen, seine Funktion bereitstellen und mit der übergeordneten Architektur zusammenspielen.
Darin liegt ein möglicher Hebel für den deutschen Mittelstand. Viele Unternehmen sind zwar in Spezialprozessen stark, tragen aber ungern das Risiko einer kompletten Linie. In modularen Systemen könnten sie ihre Kernkompetenz als klar abgegrenzten Baustein einbringen. Die Systemintegration würde dann über Plattformen, Netzwerke oder eine Art Systemhaus erfolgen.
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Dieses Denken verändert auch die Rolle des Maschinenbauers. Es reicht nicht mehr, nur eine Maschine zu liefern. Entscheidend wird, welchen technologischen Mehrwert ein Modul in einem variablen Produktionssystem bietet und wie schnell es sich in neue Architekturen integrieren lässt.
Digitale Zwillinge und KI verkürzen den Ramp-up
Ein weiterer Hebel ist die digitale Absicherung von Produktionssystemen. Wenn Linien künftig häufiger umgebaut oder neu kombiniert werden, darf die Inbetriebnahme nicht jedes Mal zum langwierigen Engpass werden. Hier kommen digitale Zwillinge, virtuelle Inbetriebnahme und KI-gestützte Ramp-up-Prozesse ins Spiel. Fleischer betonte, dass möglichst viel getestet werden müsse, bevor Anlagen physisch umgebaut oder hochgefahren werden. Digitale Modelle können helfen, Abläufe, Schnittstellen und Prozessparameter vorab zu prüfen. KI kann anschließend unterstützen, Produktionssysteme schneller auf stabile Prozessfenster zu bringen.
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Besonders spannend ist dieser Ansatz bei Batterien, weil Produkt- und Prozessentwicklung eng gekoppelt sind. Neue Zellrezepte lassen sich erst bewerten, wenn daraus Zellen gefertigt und getestet werden. Produktionstechnik kann hier zum echten Tempohebel für die Batterieforschung werden. Denn je schneller aus neuen Materialien testbare Zellen entstehen, desto eher zeigt sich, welche Ansätze industriell tragfähig sind.
Systemkompetenz bleibt Europas Stärke
Florian Risch, FAU Erlangen-Nürnberg, griff den Begriff des Systemhauses auf und weitete ihn auf die industrielle Organisation aus. Deutschland sei traditionell stark darin, komplexe industrielle Systeme erfolgreich zu organisieren. Diese Fähigkeit müsse nun gezielt auf neue E-Mobility-Wertschöpfungsketten übertragen werden. Die Koordination solcher Systemhäuser muss dabei flexibel gedacht werden. Je nach Technologie können Unternehmen, Forschungseinrichtungen oder gemeinsame Plattformen die Führung übernehmen. Entscheidend sind technologische Kompetenz, Netzwerkfähigkeit und die Fähigkeit, neue Ansätze in messbare industrielle Verbesserungen zu übersetzen. Risch brachte diesen Anspruch mit Blick auf technologische Plattformen auf den Punkt: „Es muss eine messbare Steigerung der Produktivität geben.“
Gerade hier kann die EPTS eine wichtige Rolle spielen. Sie bringt Forschung, Maschinenbau, Automobilindustrie, Batterieexperten und Produktionsverantwortliche zusammen. Wer wissen will, wo sich eigene Kompetenzen in künftige Produktionssysteme einfügen lassen, findet dort nicht nur Vorträge, sondern auch potenzielle Partner.
Ein wichtiger Teil des Talks richtete sich an mittelständische Unternehmen. Die Referenten waren sich einig: Nicht jedes Unternehmen muss jede Zukunftstechnologie bis ins Detail beherrschen. Entscheidend ist, die eigene Kernkompetenz klar zu erkennen und sie in neue industrielle Zusammenhänge einzubringen. Fleischer riet dazu, Investitionen stärker auf technologische Nischen auszurichten, die zur eigenen Kompetenz passen: „Da würde ich mir eine Nische suchen, und die muss zu meinen Fähigkeiten passen.“ Gerade Standardlinien und austauschbare Massenlösungen seien kaum der Ort, an dem europäische Anbieter ihre Stärken am besten ausspielen können. Mehr Potenzial sieht er in Spezialitäten, neuen Prozessmodulen, flexiblen Anlagenkonzepten, Kreislaufwirtschaft, neuen Motorarchitekturen oder Technologien für kommende Batteriegenerationen.
Kampker ergänzte einen Punkt, der in Transformationsphasen häufig unterschätzt wird: Unternehmen brauchen langen Atem. Viele Zukunftsthemen entwickeln sich nicht innerhalb weniger Monate zum Geschäft. „China hat seine Innovationskraft nicht in zwei, drei Jahren aufgebaut, sondern über 15, 20 Jahre schrittweise strategisch entwickelt“, stellte er klar. In Deutschland müsse die Kreativität nun besser orchestriert werden. Seine Warnung: Wer nach einem ersten Rückschlag ganze Technologiefelder wieder verlässt, verliert den Anschluss genau in dem Moment, in dem sich Märkte erst formieren.
Kreislaufwirtschaft kann zum Geschäftsmodell werden
Zum Ende des Talks rückten die Referenten die Kreislaufwirtschaft stärker in den Fokus. Fleischer verwies darauf, dass Deutschland und Europa bei Rohstoffen unter besonderem Druck stehen. Bei Magneten, Kupfer, Batteriematerialien und anderen wertvollen Komponenten werde der Rücklauf künftig zum strategischen Faktor. „Die einzigen Magnete, die wir besitzen, sind die in den Motoren, die in Deutschland irgendwann mal gebaut wurden“, spitzte Fleischer zu. Daraus entsteht ein neues Feld für Maschinen- und Anlagenbauer: Demontage, Sortierung, Prüfung, Wiederverwendung und Aufbereitung von Komponenten. Besonders bei Batterien und elektrischen Antrieben können automatisierte Prozesse zur Rückgewinnung wertvoller Materialien ein wichtiger Markt werden.
Kampker plädierte daher dafür, Kreislaufwirtschaft stärker marktwirtschaftlich zu denken. Zirkularität sollte nicht allein als regulatorische Pflicht erscheinen. Entscheidend sei ein Perspektivwechsel: „Wir wollen Geld verdienen,“ fasst er die Idee zusammen. Wenn dieser Gedanke stärker in den Vordergrund rücke, könne Kreislaufwirtschaft „ein echter Mehrwert“ und „ein echter Standortfaktor“ werden. Daraus könnten tragfähige Geschäftsmodelle entstehen, die Versorgungssicherheit erhöhen und neue Exportchancen eröffnen.
Risch ergänzte, dass viele Unternehmen für solche Themen geeignete Plattformen brauchen. Batteriedemontage, sichere Zustandsbewertung oder der Umgang mit kritischen Materialien lassen sich nicht beliebig in jeder einzelnen Firma aufbauen. Gemeinsame Testfelder, Forschungsfabriken und Technologiezentren können hier helfen, Risiken zu reduzieren und Kompetenzen zu bündeln.
Der EPTS Expert Talk liefert keine einfache Formel für Europas E-Mobility-Produktion. Genau darin liegt sein Wert. Die Diskussion zeigt, wie viele Ebenen zusammengedacht werden müssen: Forschung und Transfer, Maschinenbau und Mittelstand, digitale Werkzeuge und reale Produktionsumgebungen, neue Materialien und Kreislaufwirtschaft. Wer nur nach einer einzelnen Schlüsseltechnologie sucht, wird der Aufgabe kaum gerecht.
Deutlich wurde aber auch: Europa muss seine Geschwindigkeit erhöhen, ohne seine Stärken preiszugeben. Die Antwort liegt nicht im Kopieren anderer Produktionsmodelle, sondern in der Verbindung aus Systemkompetenz, technologischer Spezialisierung und industrieller Robustheit. Der Talk reißt diese Themen bewusst breit an und macht damit neugierig auf die Vertiefung: Viele Aspekte – von modularen Anlagen über digitale Zwillinge bis zur Frage, wie Mittelständler ihre Kompetenzen in neue Wertschöpfungsketten einbringen – verdienen einen genaueren Blick.
Gerade deshalb lohnt es sich, den Expert Talk selbst anzuschauen. Die 60 Minuten geben einen kompakten Eindruck davon, welche Fragen die E-Mobility-Produktion in den kommenden Monaten prägen werden und welche Rolle die EPTS 2026 dabei spielen kann. Fleischer betonte, dass die Konferenz ein guter Ort sei, um sich zu vernetzen und mit Forschungseinrichtungen ins Gespräch zu kommen. Zugleich machte die Runde klar: Der Austausch muss nicht bis Dezember warten. Die Leitungen zu den beteiligten Instituten und Technologieplattformen sind schon jetzt offen.