Umsatz sinkt

Hyundai verdient dank Nordamerika mehr als erwartet

Hyundai hat im dritten Quartal die Erwartungen übertroffen: Dank starker Geschäfte in Nordamerika und Indien legte der operative Gewinn zu. Rückgänge in Europa und China sowie Währungseffekte wurden abgefedert.

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Vor allem die Hybrid-Varianten von Santa Fe und Sonata kommen in den USA bei der Hyundai-Kundschaft besonders gut an.

Hyundai hat im dritten Quartal sein Betriebsergebnis unerwartet deutlich gesteigert. Der operative Gewinn kletterte im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 5,5 Prozent auf 2,68 Billionen Won (1,8 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten mit einem geringeren Anstieg gerechnet. Der Umsatz fiel derweil um 3,4 Prozent auf 45,1 Billionen Won.

USA und Indien pushen

Hyundai profitierte unter anderem vom guten Abschneiden auf dem nordamerikanischen Markt, wo der Konzern das beste dritte Quartal in seiner Geschichte verbuchte. Dort fachten stark gestiegene Kraftstoffpreise die Nachfrage nach Hybridantrieben an, unter anderem auch nach dem Hyundai-SUV Santa Fe und nach der Limousine Sonata.

Auch in Indien legte Hyundai zu. Mit den Zuwächsen dort und in den USA konnte Hyundai Verkaufsrückgänge in Europa und China abfedern, ebenso wie negative Währungseffekte: Der südkoreanische Won ist ein Gegenwind für den VW-Rivalen, da die Währung in der vergangenen Woche auf ein Zweijahreshoch zum US-Dollar gestiegen war. Da die Firma die Mehrheit ihres Geschäfts im Ausland erwirtschaftet, belastet das die Margen. Die Hyundai-Aktie legte in Seoul zuletzt um 0,8 Prozent zu.