Nachfolger von Rafal Trojca

Franck Mulard wird Werkleiter bei Opel in Eisenach

Führungswechsel im Opel-Werk Eisenach: Franck Mulard übernimmt die Leitung des Grandland-Standorts. Die Personalie fällt in eine Phase, in der Opel die Produktion elektrifizierter Varianten ausbaut und den Standort weiter auf E-Mobilität ausrichtet.

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Mitarbeiter vor einer modernen Produktionsanlage mit Maschinen und gelben Rohrleitungen im Hintergrund.
Franck Mulard wird Werkleiter bei Opel in Eisenach

Bei Opel kommt es zu einem Wechsel an der Spitze des Werks Eisenach. Franck Mulard wird neuer Managing Director des Thüringer Produktionsstandorts. Er folgt auf Rafal Trojca, der innerhalb von Stellantis eine neue Aufgabe im europäischen Fertigungsverbund übernimmt.

Mulard verfügt über langjährige Erfahrung in Produktion und Industrial Operations innerhalb des Konzerns. Seine Laufbahn führte ihn unter anderem durch verschiedene Werke und Managementfunktionen bei Stellantis beziehungsweise bei der PSA Group. Mit der Ernennung übernimmt er einen Standort, der für Opel und Stellantis zuletzt deutlich an Bedeutung gewonnen hat.

Schlüsselrolle für die Elektrifizierungsstrategie

Das Werk Eisenach produziert seit Herbst 2024 ausschließlich die neue Generation des Opel Grandland. Auf einer gemeinsamen Fertigungslinie entstehen Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und vollelektrische Varianten des Modells. Damit zählt der Standort zu den Vorreitern im Stellantis-Verbund bei der flexiblen Multi-Antriebs-Produktion.

Erst in der vergangenen Woche hatte Opel die Fertigung nach mehrwöchigen Umbau- und Optimierungsarbeiten wieder aufgenommen. Die Maßnahmen dienten dazu, die Produktion stärker auf die steigende Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen auszurichten. Bereits rund die Hälfte der in Eisenach gebauten Fahrzeuge verfügt über einen elektrifizierten Antrieb. Bis Jahresende soll dieser Anteil auf 60 bis 70 Prozent steigen.

Kleinstes Opel-Werk, großes Flaggschiff

Mit rund 1.100 Beschäftigten ist Eisenach der kleinste Fahrzeugproduktionsstandort von Opel. Dennoch fertigt das Werk heute das größte Modell der Marke. Die räumlichen Bedingungen gelten dabei als anspruchsvoll. Das Werksgelände ist durch bestehende Infrastruktur begrenzt, weshalb zahlreiche Prozesse auf maximale Flächeneffizienz ausgelegt wurden.

Um die Transformation zu unterstützen, investierte Opel in den vergangenen Jahren in flexible Produktionssysteme, einen modernisierten Karosseriebau sowie automatisierte Qualitäts- und Batteriemontageprozesse. Gleichzeitig setzt der Standort auf eine hohe Qualifizierung der Belegschaft und flexibel einsetzbare Mitarbeiterteams.