Teurer Sprit lässt E-Auto-Nachfrage steigen
Spritpreise explodieren, E-Autos werden plötzlich spannend: Warum viele Käufer jetzt umdenken – und was Händler über die neue Nachfrage berichten.
Teurer Sprit lässt Autonutzer umdenken: Der Umstieg auf ein Elektroauto wird attraktiver.
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Die sprunghaft gestiegenen Spritpreise lassen das Interesse
an E-Autos steigen. Laut einer Umfrage im Auftrag des Fahrzeugportals Mobile.de
würde sich fast jeder Zweite bei einem Autokauf von der derzeitigen
weltpolitischen Lage beeinflussen lassen, wie das Portal mitteilte. Und mehr
als jeder Dritte würde bei anhaltend hohen Spritpreisen zum E-Antrieb
tendieren, 43 Prozent davon bereits beim derzeitigen Preisniveau von gut zwei
Euro pro Liter.
Konkret sagten 45 Prozent der Befragten, dass die aktuelle
wirtschaftliche und politische Weltlage Einfluss auf die Auswahl des Antriebs
hätte, wenn sie sich heute ein Auto kaufen wollten. 43 Prozent erklärten
hingegen, dies hätte bei ihnen keine Auswirkungen. Knapp ein Drittel der
Befragten sagte zudem, sie würden unabhängig vom Spritpreis weiter Verbrenner
fahren.
Die Umfrage wurde von YouGov im Auftrage von Mobile.de
durchgeführt. Zwischen 25. und 27. März wurden insgesamt 2.226 Personen
befragt. Die Ergebnisse sind laut Mobile.de repräsentativ für die
Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.
Nachfrage nach neuen und gebrauchten E-Autos zieht an
Auch Mobile.de selbst berichtet von einem sprunghaften
Anstieg der Nachfrage nach E-Autos. Nach Ausbruch des Iran-Krieges habe sich
die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen verdreifacht, berichtet das Portal. Auch
die bisher schwache Nachfrage nach gebrauchten E-Autos sei angezogen: Händler,
die ihre Fahrzeuge auf dem Portal anbieten, erhielten den Angaben zufolge 66
Prozent mehr Anfragen nach gebrauchten Stromern.