Wer wächst, wer verliert

Die größten Autohersteller: Absatz und Ranking

Die Absatzbilanz der Autohersteller fällt 2026 höchst unterschiedlich aus. Während China zahlreiche Konzerne belastet, wachsen andere durch neue Modelle und steigende Exporte. Wer das Ranking anführt und welche Hersteller überraschen, zeigt der Überblick.

Ein Autohof hinter einer Wirtschaftsgrafik.
Zahlreiche Krisen haben den Automarkt in den vergangenen Jahren stark belastet. 2025 zeigen die Absatzzahlen jedoch, wie unterschiedlich Hersteller und Regionen auf Erholung, China-Schwäche und Elektrifizierung reagieren.

Der weltweite Automarkt entwickelt sich 2026 regional sehr unterschiedlich. Eine wichtige Vergleichsquelle ist der Automotive Performance Report des Center of Automotive Management (CAM). Demnach verkauften 15 untersuchte Hersteller in den ersten 9 Monaten zusammen rund 49,5 Millionen Fahrzeuge (–1,8 %). Besonders die schwächere Nachfrage in China belastet zahlreiche Konzerne, während andere Hersteller von steigenden Exporten und neuen elektrifizierten Modellen profitieren. Der folgende Überblick zeigt die aktuellen Absatzzahlen der wichtigsten Autobauer und ordnet die Entwicklung gegenüber 2025 ein.

Wer ist 2026 der größte Autohersteller der Welt?

Toyota behauptet nach den bislang veröffentlichten Zahlen und CAM-Schätzungen seine Position als weltweit größter Automobilkonzern. Dahinter folgen Volkswagen und die Hyundai Motor Group. Allerdings unterscheiden sich die Absatzdefinitionen und Konzernabgrenzungen teilweise deutlich. Das CAM berücksichtigt etwa bei Volkswagen nicht die Nutzfahrzeuge von Traton, während andere Hersteller Verkäufe von Gemeinschaftsunternehmen einbeziehen. Einige Neunmonatswerte beruhen zudem noch auf Hochrechnungen. Für den direkten Vergleich ist deshalb entscheidend, welche Marken, Regionen und Fahrzeugkategorien in den jeweiligen Zahlen enthalten sind.

Toyota bleibt 2026 weltgrößter Autobauer – Elektroautos wachsen stark

Toyota hat am 29. Oktober neue weltweite Verkaufs- und Produktionszahlen veröffentlicht. Für April bis September 2026 meldete der Konzern einschließlich Daihatsu rund 5,38 Millionen Fahrzeugverkäufe. In der Neunmonatsbetrachtung von Januar bis September kommt das CAM auf geschätzte 8,05 Millionen Fahrzeuge (–2,7 %). Die unterschiedlichen Zeiträume sind dabei zu beachten. In Europa verkauften Toyota und Lexus in den ersten 9 Monaten gemeinsam 936.042 Fahrzeuge (+0,6 %). Besonders dynamisch entwickelte sich dort das Geschäft mit batterieelektrischen Fahrzeugen, deren Verkäufe sich auf 104.832 Einheiten mehr als verdoppelten. Die volumenstarken Baureihen Yaris Cross, Corolla und RAV4 sowie das breite Hybridangebot bleiben wichtige Säulen des Absatzes. Damit behauptet Toyota trotz regionaler Rückgänge seine globale Position, während die Elektrifizierung zunehmend auch über reine Elektrofahrzeuge wächst.

Toyota bleibt im Zeitraum Januar bis September 2026 der größte Autohersteller weltweit. Der Vergleich von 15 Herstellern zeigt deutliche Unterschiede bei Absatzentwicklung und Wachstum

Volkswagen Group verliert deutlich in China – Skoda legt zu

Die Volkswagen Group hat von Januar bis September 2026 weltweit 6.011.000 Fahrzeuge ausgeliefert (6.604.300; –9,0 %). Besonders China belastete die Entwicklung mit 1.378.800 Einheiten (1.974.000; –30,2 %). Dagegen entwickelte sich Westeuropa mit 2.528.400 Auslieferungen positiv (+1,1 %), ebenso Südamerika mit 502.500 Fahrzeugen (+4,3 %). Innerhalb des Konzerns blieb Volkswagen Pkw mit 3.014.000 Einheiten die größte Marke (–13,7 %), während Škoda auf 812.400 Fahrzeuge zulegte (+6,1 %). Die weltweiten BEV-Auslieferungen gingen auf 678.700 Fahrzeuge zurück (–5,4 %), obwohl sie in Europa weiter wuchsen (+12,1 %). Zu den erfolgreichsten Elektromodellen gehörten der Škoda Elroq (92.200), Volkswagen ID.4/ID.5 (81.900) und Škoda Enyaq (72.700). Die Zahlen zeigen, dass der Konzern seine Rückgänge in China trotz positiver Entwicklung einzelner Marken und Märkte bislang nicht ausgleichen kann.

Hyundai verliert weltweit Absatz – Nordamerika und Indien wachsen

Hyundai Motor hat in den ersten 9 Monaten 2026 weltweit 2.879.590 Fahrzeuge an Kunden verkauft (–5,1 %). Während Nordamerika mit 920.555 Verkäufen einen neuen Höchstwert erreichte (+2,8 %), entwickelte sich auch Indien mit 444.301 Einheiten positiv (+9,5 %). Deutlich schwächer verlief das Geschäft in Europa mit 415.233 Verkäufen (–9,2 %) und China mit lediglich 62.515 Fahrzeugen (–30,1 %). Einen wichtigen Gegenpol bildeten Hybridmodelle, deren weltweiter Absatz auf 524.437 Einheiten stieg (+19 %). In Nordamerika legten Hybride sogar auf 229.187 Fahrzeuge zu (+56 %). Zu den wichtigen Baureihen zählen Tucson und Elantra sowie elektrifizierte Varianten von Santa Fe und Sonata. Hyundai profitiert damit von einer breiten Antriebspalette, während Produktionsausfälle in Südkorea, Lieferkettenprobleme und regionale Nachfrageschwächen die Gesamtentwicklung belasten.

Kia wächst 2026 weiter – Sportage und Seltos tragen den Absatz

Kia hat von Januar bis September 2026 weltweit 2.478.144 Fahrzeuge verkauft (2.372.673; +4,4 %). Außerhalb Südkoreas erreichte der Hersteller 2.036.359 Einheiten (+4,2 %), während der Heimatmarkt auf 436.301 Fahrzeuge zulegte (+5,4 %). Das dritte Quartal war mit 846.764 Verkäufen das bislang stärkste in der Unternehmensgeschichte. Wichtigste Volumenmodelle blieben SUVs: Allein im September entfielen 51.884 Verkäufe auf den Sportage, gefolgt vom Seltos (37.950) und Sorento (21.115). Parallel erweitert Kia sein elektrifiziertes Portfolio mit Modellen wie EV3 und EV2 sowie zusätzlichen Hybridvarianten. Das Wachstum zeigt, dass der Hersteller von seiner breiten SUV-Palette und regional angepassten Antriebsstrategien profitiert. Die gemeldeten Verkaufszahlen basieren überwiegend auf Händlerbelieferungen und sind deshalb nicht unmittelbar mit den Retail-Sales-Zahlen anderer Hersteller vergleichbar.

Stellantis steigert Händlerbelieferungen – Nordamerika bleibt volatil

Stellantis hat in den ersten 9 Monaten 2026 weltweit 4.244.000 Fahrzeuge an Händler und Vertriebspartner ausgeliefert (3.964.000; +7 %). Die konsolidierten Shipments entwickelten sich damit gegenüber dem schwachen Vorjahreszeitraum positiv. Im dritten Quartal gingen die Belieferungen allerdings leicht auf 1.286.000 Fahrzeuge zurück (1.300.000; –1 %). Während das europäische Geschäft von neuen Modellen wie Citroën C3, Fiat Grande Panda und Opel Frontera profitierte, wirkten sich in Nordamerika zeitweilige Produktionsunterbrechungen und Modellumstellungen belastend aus. Zu den wichtigen Baureihen gehören weiterhin Ram 1500 sowie die SUVs der Marken Jeep und Dodge. Die Entwicklung unterstreicht die Bedeutung einer stabilen Modell- und Produktionsplanung. Für einen Vergleich mit anderen Herstellern ist allerdings entscheidend, dass Stellantis konsolidierte Händlerbelieferungen und keine reinen Endkundenverkäufe ausweist.

General Motors verliert weltweit Absatz – China bleibt Belastungsfaktor

General Motors hat von Januar bis September 2026 weltweit rund 4.112.000 Fahrzeuge verkauft (4.551.000; –9,6 %). Besonders die beiden größten Märkte entwickelten sich rückläufig. In den USA sank der Absatz auf etwa 2.012.000 Einheiten (2.150.000; –6,4 %), während China einschließlich der berücksichtigten Gemeinschaftsunternehmen auf rund 1.065.000 Fahrzeuge zurückfiel (1.359.000; –21,6 %). Damit setzte sich die Abschwächung gegenüber dem erfolgreichen Gesamtjahr 2025 fort. Besonders wichtig bleiben für den Konzern die großen Pick-ups und SUVs von Chevrolet, GMC und Cadillac. Diese Segmente prägen weiterhin das Geschäft in Nordamerika, während die chinesischen Gemeinschaftsunternehmen unter Wettbewerbsdruck stehen. Die weltweiten GM-Verkaufszahlen umfassen auch Fahrzeuge chinesischer Joint Ventures, was bei Vergleichen mit SAIC und anderen Konzernen berücksichtigt werden muss.

Ford verzeichnet 2026 deutlichen Absatzrückgang – Nutzfahrzeuge bleiben wichtig

Ford hat in den ersten 9 Monaten 2026 weltweit rund 3.023.000 Fahrzeuge an Händler ausgeliefert (3.312.000; –9 %). Der wichtigste Geschäftsbereich Ford Blue kam auf 1.880.000 Einheiten (–7 %), während Ford Pro mit 1.046.000 Fahrzeugen ebenfalls rückläufig war (–9 %). Besonders deutlich fiel der Rückgang bei Ford Model e aus: Die Händlerbelieferungen mit Elektrofahrzeugen sanken auf 97.000 Einheiten (141.000; –31 %). Gleichzeitig behauptete Ford seine starke Position bei Pick-ups und SUVs. In den USA blieben insbesondere F-Series, Maverick und Ranger wichtige Modelle, ergänzt durch Explorer und Expedition. Während Ford das Elektrogeschäft stärker an der Nachfrage ausrichtet, gewinnen margenstarke Kernmodelle, Nutzfahrzeuge und digitale Dienstleistungen an Bedeutung. Die sinkenden weltweiten Fahrzeugvolumina zeigen jedoch, dass die strategische Neuausrichtung bislang nicht zu einem Absatzwachstum geführt hat.

SAIC Motor baut Exportgeschäft deutlich aus – NEVs gewinnen an Bedeutung

SAIC Motor hat von Januar bis September 2026 weltweit 3.147.080 Fahrzeuge verkauft und damit leicht unter dem Vorjahresniveau abgeschlossen (3.193.270; –1,5 %). Besonders dynamisch entwickelten sich dagegen elektrifizierte Fahrzeuge: Die Verkäufe von New Energy Vehicles stiegen auf 1.388.320 Einheiten (+28,2 %). Auch das internationale Geschäft legte deutlich zu und erreichte einschließlich der gemeldeten Auslandsmärkte und Exporte 1.165.588 Fahrzeuge (+52,4 %). Zu den wichtigen Eigenmarken zählen MG, Roewe, IM Motors und Maxus, während Gemeinschaftsunternehmen wie SAIC Volkswagen und SAIC-GM unterschiedliche Absatzentwicklungen verzeichneten. Modelle wie der MG4 spielen insbesondere bei der internationalen Elektrifizierung eine Rolle. Damit gewinnt das Exportgeschäft für SAIC weiter an Bedeutung, während die schwächere Entwicklung einzelner chinesischer Gemeinschaftsunternehmen das Gesamtvolumen belastet.

Geely Auto wächst 2026 – Exporte steigen besonders stark

Geely Auto hat in den ersten 9 Monaten 2026 weltweit 2.235.481 Fahrzeuge verkauft und damit den Absatz leicht gesteigert (2.170.189; +3 %). Besonders dynamisch entwickelte sich das Exportgeschäft mit 797.670 Fahrzeugen (296.128; +169 %). Innerhalb des Markenportfolios entfielen 1.750.960 Verkäufe auf die Kernmarke Geely einschließlich Galaxy, während Lynk & Co auf 196.117 Fahrzeuge zurückfiel (–19 %). Zeekr legte dagegen deutlich auf 288.404 Einheiten zu (+101 %). Bei den Antrieben erreichten batterieelektrische Fahrzeuge 812.625 Verkäufe (+2 %), Plug-in-Hybride stiegen auf 513.739 Einheiten (+37 %). Die Entwicklung zeigt eine zunehmende Bedeutung des internationalen Geschäfts und elektrifizierter Modelle. Die Zahlen beziehen sich auf Geely Automobile Holdings und dürfen nicht mit dem größeren Geely-Holding-Konzern einschließlich weiterer Marken gleichgesetzt werden.

BYD verliert insgesamt Absatz – vollelektrische Pkw legen dennoch zu

BYD hat von Januar bis September 2026 weltweit 3.131.576 New Energy Vehicles verkauft und damit weniger als im Vorjahreszeitraum (3.260.146; –3,9 %). Innerhalb des Portfolios entwickelten sich die Antriebsarten unterschiedlich: Die Verkäufe batterieelektrischer Pkw stiegen auf 1.629.957 Fahrzeuge (1.605.903; +1,5 %), während Plug-in-Hybride auf 1.448.587 Einheiten zurückgingen (1.612.959; –10,2 %). Hinzu kamen 53.032 elektrifizierte Nutzfahrzeuge (+28,5 %). Trotz des Rückgangs beim Gesamtvolumen blieb BYD damit einer der größten Elektrofahrzeughersteller weltweit. Zugleich setzte das Unternehmen seine internationale Expansion fort. Allein im September wurden rund 180.700 New Energy Vehicles ins Ausland verkauft. Die Entwicklung zeigt, dass der Wettbewerb im chinesischen Heimatmarkt die Gesamtzahlen belastet, während der Export für weiteres Wachstum zunehmend wichtiger wird.

Suzuki profitiert 2026 von der starken Nachfrage in Indien

Suzuki hat in den ersten 9 Monaten 2026 weltweit 2.726.340 Fahrzeuge verkauft und damit deutlich zugelegt (+13,7 %). Wichtigster Wachstumstreiber blieb Indien, wo der Absatz auf 1.612.118 Fahrzeuge stieg (+23,4 %). Insgesamt erreichten die internationalen Märkte außerhalb Japans 2.175.206 Verkäufe (+18,0 %), während der japanische Heimatmarkt mit 551.134 Einheiten leicht rückläufig blieb (–0,9 %). Dort entwickelte sich insbesondere das Geschäft mit Kleinstfahrzeugen schwächer, während klassische Klein- und Kompaktwagen zulegten. Parallel stieg die weltweite Produktion auf 2.882.451 Fahrzeuge (+15,2 %). Suzuki profitiert damit von seiner starken Position im indischen Volumenmarkt und der Nachfrage nach erschwinglichen Fahrzeugen. Die Entwicklung unterscheidet sich deutlich von mehreren europäischen und chinesischen Herstellern, die im selben Zeitraum Absatzverluste verzeichneten.

Nissan verliert weiter Absatz – China bricht besonders stark ein

Nissan hat am 29. Oktober neue globale Verkaufszahlen für April bis September 2026 veröffentlicht. In diesem Halbjahr des japanischen Geschäftsjahres sank der weltweite Absatz auf 1.355.233 Fahrzeuge (1.536.000; –11,8 %). Besonders deutlich fiel der Rückgang in China aus, wo Nissan lediglich 182.854 Fahrzeuge verkaufte (335.803; –45,5 %). Dagegen entwickelte sich Nordamerika mit 647.818 Einheiten leicht positiv (+2,1 %), insbesondere die USA mit 469.215 Fahrzeugen (+5,5 %). Europa blieb mit 135.038 Verkäufen dagegen rückläufig (–7,8 %), während Japan auf 197.227 Einheiten zulegte (+6,3 %). In den USA spielen Modelle wie Rogue, Pathfinder und Frontier eine wichtige Rolle, während Nissan in China stärker auf neue elektrifizierte Fahrzeuge setzt. Die Entwicklung verdeutlicht den hohen Anpassungsdruck, insbesondere im chinesischen Markt. Der Berichtszeitraum April bis September ist dabei nicht mit den andernorts verwendeten 9 Kalendermonaten gleichzusetzen.

Renault Group verliert leicht – Elektroautos wachsen deutlich

Die Renault Group hat von Januar bis September 2026 weltweit 1.662.222 Fahrzeuge verkauft (1.698.948; –2,2 %). Die Entwicklung verlief nach Marken unterschiedlich: Renault legte auf 1.178.946 Einheiten zu (+1,1 %), während Dacia auf 471.007 Verkäufe zurückfiel (–9,7 %). Alpine wuchs dagegen deutlich auf 12.269 Fahrzeuge (+65,6 %). Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft mit Elektroautos, deren Verkäufe in Europa konzernweit zunahmen (+59,4 %). Der neue Twingo E-Tech elektrisch erreichte seit seiner Markteinführung bereits fast 26.000 Verkäufe. Weitere wichtige Modelle sind Renault 5 und Renault 4 E-Tech sowie Dacia Sandero und Bigster. Die Entwicklung zeigt, dass sich der Antriebsmix deutlich verändert, während das globale Absatzvolumen leicht zurückgeht. Besonders neue Elektro- und Hybridvarianten sollen im weiteren Jahresverlauf zusätzliche Impulse liefern.

BMW Group verliert in China – MINI wächst gegen den Trend

Die BMW Group hat in den ersten 9 Monaten 2026 weltweit 1.707.799 Fahrzeuge ausgeliefert (–4,9 %). Hauptbelastungsfaktor blieb China, wo die Verkäufe auf 376.128 Einheiten zurückgingen (–21,8 %). Dagegen entwickelte sich Europa mit 732.279 Auslieferungen positiv (+4,5 %), ebenso die USA mit 307.402 Fahrzeugen (+3,4 %). Innerhalb des Konzerns blieb BMW mit 1.483.960 Einheiten die wichtigste Marke (–6,4 %), während MINI auf 220.247 Fahrzeuge zulegte (+6,8 %). Die Auslieferungen vollelektrischer Fahrzeuge lagen weltweit bei 314.552 Einheiten (–2,7 %), entwickelten sich im dritten Quartal allerdings wieder positiv. Der neue BMW iX3 als erstes Serienmodell der Neuen Klasse soll die Elektrifizierung weiter vorantreiben. Insgesamt bleibt die BMW Group trotz Wachstum in Europa und Nordamerika stark von der schwächeren Nachfrage in China betroffen.

Mercedes-Benz Group verliert Absatz – Elektroautos legen zu

Die Mercedes-Benz Group hat von Januar bis September 2026 weltweit 1.503.200 Pkw und Vans verkauft (–6 %). Auf Mercedes-Benz Cars entfielen 1.244.400 Fahrzeuge (–7 %). Belastend wirkte insbesondere China mit 297.000 Pkw-Auslieferungen (–29 %), während Europa mit 493.700 Einheiten (+5 %) und Nordamerika mit 264.200 Fahrzeugen (+11 %) zulegten. Einen Gegenpol bildete die Elektrifizierung: Die BEV-Auslieferungen von Mercedes-Benz Cars stiegen auf 165.500 Fahrzeuge (+40 %). Zu den wichtigen neuen Modellen gehören der elektrische CLA und der GLC mit batterieelektrischem Antrieb. Die Nachfrage nach diesen Baureihen unterstützt die laufende Produktoffensive, während das Gesamtvolumen weiterhin unter dem Vorjahresniveau bleibt. Besonders der starke Rückgang in China zeigt, dass neue Elektrofahrzeuge die regionalen Marktverluste bislang nur teilweise ausgleichen können.

Mercedes-Benz Vans stabilisiert sich – elektrische Transporter wachsen

Mercedes-Benz Vans hat in den ersten 9 Monaten 2026 weltweit 258.800 Fahrzeuge verkauft und damit nahezu das Vorjahresniveau erreicht (–1 %). Europa blieb mit 184.600 Auslieferungen die wichtigste Region (+2 %), während Nordamerika auf 33.600 Fahrzeuge zulegte (+7 %). Deutlich schwächer entwickelte sich China mit lediglich 3.500 Einheiten (–78 %). Im Nutzfahrzeuggeschäft trugen insbesondere die großen gewerblichen Transporter zur Entwicklung bei: Ihr Absatz erreichte 151.000 Einheiten (+11 %). Gleichzeitig stiegen die Verkäufe vollelektrischer Vans auf 25.800 Fahrzeuge (+28 %). Mit dem neuen VLE erweitert Mercedes-Benz seine elektrische Modellpalette und bereitet weitere Modelle auf einer modularen Van-Architektur vor. Nach dem deutlichen Rückgang im Gesamtjahr 2025 zeichnet sich damit eine Stabilisierung ab, allerdings bei weiterhin erheblichen regionalen Unterschieden.

Tesla steigert Auslieferungen 2026 – Model 3 und Y bleiben wichtigste Baureihen

Tesla hat in den ersten 9 Monaten 2026 weltweit 1.324.681 Fahrzeuge ausgeliefert und damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum wieder zugelegt (1.217.902; +8,8 %). Allein im dritten Quartal erreichte das Unternehmen 486.532 Kundenauslieferungen. Den überwiegenden Anteil machten weiterhin Model 3 und Model Y aus, auf die im dritten Quartal zusammen 478.237 Fahrzeuge entfielen. Die übrigen Modelle erreichten 8.295 Einheiten. Damit verbesserte sich die Entwicklung gegenüber dem Gesamtjahr 2025, als Tesla weltweit 1.636.129 Fahrzeuge ausgeliefert und einen Rückgang verzeichnet hatte. Parallel wuchs das Energiegeschäft: Im dritten Quartal wurden Speicher mit einer Gesamtkapazität von 13,7 GWh installiert. Die erneute Zunahme der Fahrzeugauslieferungen zeigt eine Erholung gegenüber der schwächeren Vorjahresbasis, während der Wettbewerb mit chinesischen Elektroautoherstellern intensiv bleibt.

Audi verliert weltweit Absatz – Elektrogeschäft ebenfalls rückläufig

Audi hat von Januar bis September 2026 weltweit 1.042.200 Fahrzeuge ausgeliefert (1.175.800; –11,4 %). Die Entwicklung blieb insbesondere durch die schwache Nachfrage in China und den intensiven Wettbewerb in wichtigen internationalen Märkten geprägt. Auch die Elektromobilität entwickelte sich insgesamt rückläufig: Die BEV-Auslieferungen gingen auf 143.700 Fahrzeuge zurück (163.400; –12,0 %). Zu den wichtigsten elektrischen Baureihen gehören der Q6 e-tron, von dem 50.400 Einheiten ausgeliefert wurden, sowie der Q4 e-tron (47.000) und der A6 e-tron (27.600). Damit zeigt sich, dass die neuen Elektromodelle im europäischen Markt zwar zusätzliche Nachfrage schaffen, die Rückgänge in anderen Regionen jedoch bislang nicht ausgleichen können. Die Modelloffensive bleibt daher ein wichtiger Faktor für die weitere Absatzentwicklung.

Porsche verliert weiter deutlich – Cayenne bleibt stärkste Baureihe

Porsche hat von Januar bis September 2026 weltweit 178.532 Fahrzeuge ausgeliefert (212.509; –16 %). Nordamerika blieb mit 56.088 Einheiten die größte Absatzregion (–13 %), während Europa ohne Deutschland auf 44.949 Fahrzeuge kam (–11 %). Besonders stark ging der Absatz in China zurück, wo lediglich 21.493 Fahrzeuge ausgeliefert wurden (–33 %). Auf Modellebene blieb der Cayenne mit 59.586 Einheiten die stärkste Baureihe, wobei der neue Cayenne Electric seit Beginn der Kundenauslieferungen bereits 7.002 Fahrzeuge beisteuerte. Der 911 entwickelte sich dagegen positiv und legte um 12 Prozent zu. Belastend wirkten Modellwechsel, die Einstellung der bisherigen 718-Produktion sowie die Veränderungen im Macan-Portfolio. Damit bleibt Porsche trotz einzelner erfolgreicher Modelle stark von der schwächeren internationalen Nachfrage und seinem laufenden Produktumbau geprägt.

Chery steigert Absatz und Exporte – NEVs wachsen besonders stark

Chery hat in den ersten 9 Monaten 2026 weltweit 2.206.789 Fahrzeuge verkauft und damit einen neuen Bestwert erreicht (+9,9 %). Besonders dynamisch entwickelte sich das internationale Geschäft: Die Auslandsverkäufe stiegen auf 1.551.178 Fahrzeuge (+65,6 %) und übertrafen damit bereits das Niveau des gesamten Vorjahres. Auch bei elektrifizierten Fahrzeugen legte der Hersteller deutlich zu. Die Verkäufe von New Energy Vehicles erreichten 858.524 Einheiten (+46,1 %). Neben der Kernmarke Chery umfasst das Portfolio weitere Marken und zunehmend international angebotene Modellreihen. Besonders SUVs und neue elektrifizierte Fahrzeuge tragen zum Wachstum bei. Anders als mehrere etablierte Hersteller profitiert Chery damit vom starken Exportgeschäft und einer breiteren internationalen Präsenz. Der chinesische Heimatmarkt bleibt zugleich durch hohen Wettbewerb und kurze Modellzyklen geprägt.

Skoda steigert Auslieferungen – Elroq und Enyaq treiben Elektromobilität

Škoda hat von Januar bis September 2026 weltweit 812.400 Fahrzeuge ausgeliefert (765.700; +6,1 %). Damit entwickelte sich die Marke deutlich besser als der Volkswagen-Konzern insgesamt. Besonders stark wuchs das Geschäft mit vollelektrischen Modellen, deren Auslieferungen auf 167.400 Fahrzeuge stiegen (118.500; +41,3 %). Wichtigster Wachstumsträger war der Elroq mit 92.200 Einheiten, gefolgt vom Enyaq einschließlich Coupé mit 72.700 Auslieferungen. Die Entwicklung zeigt, dass Škoda insbesondere im europäischen Markt von der Nachfrage nach kompakten und mittelgroßen Elektro-SUVs profitiert. Parallel baut die Marke ihre Modellpalette im Einstiegssegment weiter aus. Das wachsende Elektrogeschäft stärkt die Position von Škoda innerhalb des Volkswagen-Konzerns, während andere Konzernmarken deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen.

Seat und Cupra verlieren leicht – elektrifizierte Modelle legen zu

Seat und Cupra haben in den ersten 9 Monaten 2026 zusammen 433.400 Fahrzeuge ausgeliefert (439.500; –1,4 %). Während das Gesamtvolumen damit leicht rückläufig war, entwickelten sich batterieelektrische Fahrzeuge positiv: Die BEV-Auslieferungen stiegen auf 65.100 Einheiten (+13,5 %). Zu den wichtigsten Modellen von Cupra gehören weiterhin Formentor und Terramar sowie die Elektromodelle Born und Tavascan. Der Born erreichte konzernweit 29.000 Auslieferungen. Mit dem Raval baut Cupra sein Angebot im Segment kleiner Elektrofahrzeuge aus. Seat konzentriert sich dagegen stärker auf erschwingliche Volumenmodelle wie Ibiza und Arona. Die gemeinsame Absatzentwicklung verdeutlicht, dass die Elektrifizierung weiter voranschreitet, während der Gesamtabsatz beider Marken zusammen bislang keine neue Wachstumsdynamik zeigt.

Lamborghini startet 2026 schwächer – Hybridstrategie bleibt zentral

Lamborghini hat in den ersten 9 Monaten 2026 weltweit rund 8.000 Fahrzeuge ausgeliefert und damit leicht unter dem Vorjahresniveau abgeschlossen (8.100; –1,9 %). Damit entwickelte sich die Marke nach dem Auslieferungsrekord von 10.747 Fahrzeugen im Gesamtjahr 2025 etwas schwächer. Im dritten Quartal legten die Auslieferungen allerdings auf rund 2.600 Fahrzeuge zu (+4,1 %). Zentrale Modelle bleiben der V12-Hybrid Revuelto und der Urus SE als Plug-in-Hybrid-SUV sowie der Temerario, dessen Kundenauslieferungen 2026 begonnen haben. Lamborghini verfolgt weiterhin eine vollständig hybridisierte Modellstrategie und setzt auf begrenzte Stückzahlen sowie eine hohe Individualisierung. Die Entwicklung zeigt, dass auch im Luxussegment Absatzschwankungen auftreten, obwohl das Unternehmen an seiner wertorientierten Modell- und Produktstrategie festhält.

Honda wächst in den USA – weltweite Produktion sinkt

Honda hat für 2026 unterschiedliche Entwicklungen bei Absatz und Produktion gemeldet. In den USA verkaufte American Honda von Januar bis September einschließlich Acura 1.149.261 Fahrzeuge (+4,7 %). Davon entfielen 1.045.593 Einheiten auf Honda (+4,7 %) und 103.668 auf Acura (+4,4 %). Besonders gefragt blieben der CR-V und seine Hybridvarianten, während sich auch Civic und Accord positiv entwickelten. Gleichzeitig ging die weltweite Fahrzeugproduktion von April bis September auf 1.597.121 Einheiten zurück (1.709.292; –6,6 %). Besonders stark sank die Produktion in China auf 131.716 Fahrzeuge (325.742; –59,6 %), während Nordamerika auf 871.841 Einheiten zulegte (+7,6 %). Die Zahlen zeigen eine zunehmende regionale Verschiebung. Die globale Produktionsstatistik darf allerdings nicht mit weltweiten Fahrzeugverkäufen gleichgesetzt werden.

Wie entwickelt sich die Automobilindustrie bis Ende 2026?

Die ersten 9 Monate des Jahres zeigen eine zunehmend fragmentierte Automobilindustrie. Besonders die schwächere Nachfrage und der intensive Wettbewerb in China belasten zahlreiche europäische, amerikanische und japanische Hersteller. Zugleich gewinnen Exportmärkte für chinesische Unternehmen wie Chery und Geely an Bedeutung, während Suzuki vor allem vom starken indischen Markt profitiert. Bei der Elektrifizierung verläuft die Entwicklung ebenfalls unterschiedlich: Hybride unterstützen den Absatz mehrerer Hersteller in Nordamerika und Asien, während kompakte Elektroautos in Europa zunehmend an Bedeutung gewinnen. Der Absatzrückgang bei einzelnen Konzernen bedeutet deshalb nicht zwangsläufig, dass auch deren Elektrogeschäft schrumpft.

Nach Berechnungen des Center of Automotive Management (CAM) gingen die Verkäufe der 15 untersuchten Automobilkonzerne von Januar bis September 2026 insgesamt um 1,8 Prozent auf rund 49,5 Millionen Fahrzeuge zurück. Das Institut sieht insbesondere in den regionalen Unterschieden einen entscheidenden Einflussfaktor für die wirtschaftliche Entwicklung der Hersteller. Für den weiteren Jahresverlauf dürften deshalb die Anpassung der Modellpaletten, die regionale Produktionsverteilung und der Ausbau elektrifizierter Antriebe von zentraler Bedeutung bleiben.Die Absatzzahlen der Autobauer 2025

Bis 2025 bleibt die globale Automobilindustrie von gegensätzlichen Entwicklungen geprägt. Während eine schwächere Nachfrage in China und ein intensiver Wettbewerb viele Hersteller belasten, sorgen Europa und Nordamerika sowie der Ausbau elektrifizierter Modellpaletten mancherorts für Wachstum. Der folgende Überblick zeigt, wie sich die wichtigsten Automobilhersteller im Jahr 2025 weltweit geschlagen haben, inklusive regionaler Trends, Bestseller-Modelle und strategischer Verschiebungen.

Lamborghini erzielt 2025 Rekordumsatz. Hohe Profitabilität trotz anspruchsvollem Marktumfeld

Lamborghini hat 2025 nicht nur mit 10.747 ausgelieferten Fahrzeugen ein Rekordjahr erzielt (10.112; +6,3 %), sondern auch finanziell neue Bestmarken gesetzt: Der Umsatz stieg auf 3,20 Milliarden Euro (3,10 Milliarden; +3,3 %), während das operative Ergebnis 768 Millionen Euro erreichte (835 Millionen; –8,0 %). Mit einer operativen Marge von 24 Prozent zählt der Hersteller weiterhin zu den profitabelsten Unternehmen im globalen Luxusautomobilsegment. Regional blieb die Nachfrage stabil verteilt, getragen von einer konsequenten Produktstrategie und hoher Markenexklusivität. Zentrale Treiber waren insbesondere die neuen Hybridmodelle wie der Revuelto sowie der Urus SE, die den Übergang zur vollständig elektrifizierten Modellpalette unterstützen. Gleichzeitig erwies sich das Individualisierungsprogramm „Ad Personam“ als wichtiger Werthebel, da 94 Prozent der ausgelieferten Fahrzeuge personalisiert wurden. Trotz externer Belastungen wie Wechselkurseffekten und US-Zöllen gelang es Lamborghini, die Profitabilität auf hohem Niveau zu halten. Damit zeigt die Bilanz 2025, dass die Kombination aus begrenzten Stückzahlen, hoher Preissetzungsmacht und technologischer Transformation die Grundlage für stabiles Wachstum im Luxussegment bildet.

Honda stabilisiert globale Produktion 2025 – Rückgänge in Asien, Erholung in Nordamerika

Honda hat 2025 weltweit rund 3,396 Millionen Fahrzeuge produziert und damit unter dem Vorjahresniveau abgeschlossen (3,727 Millionen; –8,9 %). Während die Produktion in Japan mit 689.802 Einheiten nahezu stabil blieb (693.259; –0,5 %), gingen die Volumina außerhalb Japans deutlich zurück, insbesondere in Asien und China. Gleichzeitig zeigte sich eine Erholung in Nordamerika, wo die Produktion mit 1,52 Millionen Fahrzeugen weiterhin den größten Anteil ausmacht.

Insgesamt verdeutlichen die Zahlen, dass Honda 2025 weiterhin stark von regionalen Verschiebungen geprägt war: Schwächen in China und Teilen Asiens belasteten die Gesamtentwicklung, während Nordamerika als stabilisierender Faktor fungierte. Parallel legten die Exporte aus Japan deutlich zu und erreichten 107.777 Fahrzeuge (+19,5 %), was die zunehmende Bedeutung internationaler Märkte unterstreicht.

Parallel hat Honda 2026 seine Elektrifizierungsstrategie deutlich angepasst und drei für Nordamerika geplante Elektro-Modelle gestrichen, um auf die schwächere EV-Nachfrage und veränderte Marktbedingungen zu reagieren. Der Konzern verlagert seine Investitionen stärker in Hybridmodelle und flexiblere Produktionsstrukturen, nachdem die Neubewertung der Strategie mit erheblichen Abschreibungen verbunden ist.

Volkswagen Group hält Auslieferungen stabil – Europa wächst, China schwächelt, E-Modelle treiben Entwicklung

Die Volkswagen Group hat 2025 weltweit 8.983.900 Fahrzeuge ausgeliefert und damit nahezu das Vorjahresniveau gehalten (9.026.700). Während Europa mit 3.939.000 Auslieferungen zulegen konnte (3.769.800; +4,5 %), belasteten Rückgänge in China mit 2.693.800 Einheiten (2.928.100; –8,0 %) sowie in Nordamerika mit 946.800 Fahrzeugen (1.057.000; –10,4 %) das Gesamtergebnis. Südamerika entwickelte sich dagegen dynamisch mit 663.000 Auslieferungen (594.300; +11,6 %). Nach Marken blieb Volkswagen Pkw mit 4.730.600 Fahrzeugen stärkste Säule (4.796.200), während Škoda deutlich auf 1.043.900 zulegte (926.600) und Seat/Cupra ebenfalls wuchs. Besonders stark entwickelte sich die Elektromobilität: Die BEV-Auslieferungen stiegen auf 983.100 Fahrzeuge (744.600; +32,0 %), getragen von Modellen wie ID.4/ID.5, ID.3 sowie dem neuen Škoda Elroq. Damit unterstreicht der Konzern trotz regionaler Gegenwinde die wachsende Bedeutung neuer Modellzyklen und der Elektrifizierungsstrategie für die künftige Nachfrageentwicklung.

Tesla bleibt 2025 global einer der wichtigsten Treiber der Elektromobilität – Auslieferungen leicht rückläufig, Energiesparte wächst deutlich

Tesla hat im Gesamtjahr 2025 weltweit 1.636.129 Fahrzeuge ausgeliefert und damit leicht unter dem Vorjahresniveau abgeschlossen (1.789.226; –9 %). Den größten Anteil trugen weiterhin die Baureihen Model 3/Y mit 1.585.279 Auslieferungen, während die übrigen Modelle (Model S/X sowie Cybertruck) zusammen auf 50.850 Einheiten kamen. Parallel setzte Tesla seine Expansion im Energiesektor fort: Die Speicherdeployments stiegen 2025 auf einen Rekordwert von 46,7 GWh. Finanzielle Details will Tesla im Rahmen der vollständigen Jahresbilanz präsentieren – die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr werden am 28. Januar 2026 nach Börsenschluss veröffentlicht, inklusive Live-Webcast. Damit unterstreicht Tesla, dass 2025 zwar durch stagnierende Fahrzeugvolumina geprägt war, die strategische Verschiebung hin zu Software, Autonomie und Energiegeschäft jedoch an Bedeutung gewinnt.

BYD setzt 2025 neuen Maßstab bei Elektromobilität – Rekordabsatz und starkes Auslandsgeschäft

BYD hat 2025 weltweit 4.602.436 New Energy Vehicles (NEV) verkauft und damit seine Position als globaler Marktführer im Elektro- und Plug-in-Hybridsegment weiter gefestigt (4.274.000; +7,7 %). Erstmals überschritt der Hersteller zudem die Marke von 1.000.000 Auslandsverkäufen (429.000; +145 %), was den beschleunigten Ausbau der internationalen Präsenz unterstreicht. Der Absatz verteilte sich nahezu ausgeglichen auf rund 2,26 Millionen batterieelektrische Fahrzeuge sowie 2,29 Millionen Plug-in-Hybride, womit BYD seine Multi-Technologie-Strategie erfolgreich gegen den intensiven Wettbewerb im chinesischen Heimatmarkt absichern konnte. Besonders bemerkenswert ist, dass BYD damit deutlich vor Tesla lag, das 2025 auf etwa 1,66 Millionen Auslieferungen kam. Auch in Einzelmärkten wie Großbritannien erzielte BYD neue Rekorde mit 51.422 Verkäufen und stieg dort bereits zur sechststärksten Marke auf. Insgesamt zeigt die Bilanz 2025, dass BYD nicht nur vom globalen Hochlauf der Elektromobilität profitiert, sondern durch Exportdynamik und skalierte Modellpalette zunehmend auch die internationalen Kräfteverhältnisse im Automarkt verschiebt.

Audi Auslieferungen 2025: Stabilisierung trotz China-Rückgang, E-Modelle als Wachstumstreiber

Audi hat 2025 weltweit 1.623.551 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert und damit leicht unter dem Vorjahreswert abgeschlossen (1.671.218; –2,9 %). Während Europa ohne Deutschland mit 464.046 Auslieferungen nahezu stabil blieb (466.209), konnte der Heimatmarkt Deutschland auf 206.290 Einheiten zulegen (198.342; +4,0 %). Belastend wirkte vor allem China, wo Audi 617.514 Fahrzeuge auslieferte (649.900; –5,0 %), ebenso Nordamerika mit 202.143 Einheiten (230.220; –12,2 %). Positiv entwickelten sich dagegen Übersee- und Wachstumsmärkte mit 133.558 Fahrzeugen (126.547; +5,5 %). Einen zentralen Impuls lieferte die Elektromobilität: Die Auslieferungen vollelektrischer Modelle stiegen auf über 223.000 Fahrzeuge (+36 Prozent), getragen insbesondere von neuen Baureihen wie dem Audi Q6 e-tron (84.000) und dem Audi A6 e-tron (37.000). Damit unterstreicht Audi, dass die laufende Produktoffensive vor allem im EV-Segment wirkt und regionale Marktbedingungen sowie Modellwechsel maßgeblich die Gesamtentwicklung prägen.

BMW Group steigert Auslieferungen leicht – Wachstum in Europa und USA, China bleibt Belastungsfaktor

Die BMW Group hat 2025 weltweit 2.463.715 Fahrzeuge ausgeliefert und damit den Absatz leicht gesteigert (2.451.000; +0,5 %). Besonders stark entwickelte sich Europa mit 1.016.360 Auslieferungen (947.200; +7,3 %), ebenso Amerika mit 508.221 Einheiten (480.800; +5,7 %), während die USA auf 417.638 Fahrzeuge zulegten (397.800; +5,0 %). Dämpfend wirkte dagegen Asien mit 871.550 Auslieferungen (961.000; –9,3 %), vor allem aufgrund des Rückgangs in China auf 625.527 Fahrzeuge (714.700; –12,5 %). Nach Marken blieb BMW mit 2.169.761 Auslieferungen klar dominierend (2.200.000; –1,4 %), während MINI mit 288.290 Fahrzeugen deutlich wuchs (245.000; +17,7 %) und BMW M mit 213.457 Einheiten einen neuen Rekord erreichte (206.600; +3,3 %). Ein zentraler Treiber der Entwicklung war die Elektrifizierung: Elektrifizierte Fahrzeuge erreichten 642.087 Auslieferungen (592.800; +8,3 %), darunter 442.072 vollelektrische Modelle (426.700; +3,6 %). Damit zeigt sich, dass BMW die schwächere Nachfrage in China durch starke Marktbedingungen in Europa und Nordamerika sowie eine wachsende Akzeptanz elektrifizierter Modelle kompensieren konnte.

Mercedes-Benz Group 2025: Solider Absatz getragen von Top-End-Modellen und Elektrifizierung

Die Mercedes-Benz Group hat 2025 weltweit 2.160.000 Pkw und Vans verkauft und damit unter dem Vorjahresniveau abgeschlossen (2.402.000; –10 %). Mercedes-Benz Cars kam auf 1.800.800 Auslieferungen (1.980.000; –9 %), wobei Europa mit 634.600 Einheiten nahezu stabil blieb (641.000; –1 %) und Deutschland mit 213.200 Fahrzeugen das Vorjahr erreichte (213.200; 0 %). Belastend wirkten dagegen Asien mit 747.000 Auslieferungen (889.000; –16 %), insbesondere China mit 551.900 Einheiten (680.000; –19 %), sowie Nordamerika mit 320.600 Fahrzeugen (364.000; –12 %). Top-End-Modelle wie Mercedes-AMG, Maybach und die G-Klasse erreichten 268.000 Verkäufe (282.000; –5 %), wobei AMG mit 145.000 Kundenauslieferungen eines seiner besten Ergebnisse erzielte (+7 Prozent) und die G-Klasse mit 49.700 Einheiten ein Rekordjahr verzeichnete (40.400; +23 %). Parallel stieg die Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen auf 368.600 Verkäufe (368.600; 0 %), unterstützt durch neue Modelle wie CLA und den vollelektrischen GLC.

Mercedes-Benz Vans 2025: Rückgang im Gesamtmarkt, starkes Wachstum bei eVans

Mercedes-Benz Vans erreichte 2025 weltweit 359.100 Auslieferungen und lag damit unter dem Vorjahreswert (403.000; –11 %). Europa blieb mit 248.700 Einheiten zwar wichtigste Region, entwickelte sich jedoch ebenfalls rückläufig (270.000; –8 %), während Deutschland mit 102.700 Fahrzeugen nahezu stabil blieb (103.700; –1 %). Deutlich schwächer fielen Asien mit 28.300 Einheiten (34.100; –17 %) und Nordamerika mit 43.400 Fahrzeugen aus (60.300; –28 %), wobei die USA mit 35.300 Einheiten besonders stark nachgaben (49.700; –29 %). Einen klaren Gegenpol bildete die Elektrifizierung: eVans legten auf 28.500 Verkäufe zu (19.500; +46 %), was die wachsende Akzeptanz des elektrischen Transporterportfolios unterstreicht. Mit Blick auf 2026 soll der neue vollelektrische VLE auf der kommenden Van-Architektur die nächste Phase der Modelloffensive einleiten und dem Segment neue Impulse geben.

Hyundai steigert weltweite Auslieferungen 2025 – Nordamerika auf Rekordkurs, Elektrifizierung gewinnt Tempo

Hyundai Motor hat 2025 weltweit 4.108.605 Fahrzeuge verkauft (4.028.045; +2 %) und damit in einem volatilen Marktumfeld moderat zugelegt. Treiber war Nordamerika mit 1.192.919 Einheiten (1.104.555; +8 %), wo die USA mit 984.017 Verkäufen (911.127; +8 %) ein Rekordjahr meldeten – gestützt durch volumenstarke Baureihen wie Elantra und Tucson sowie den IONIQ 5. Europa blieb mit 603.782 Fahrzeugen stabil (603.782; 0 %), während regulatorische Verschiebungen die Nachfrage dämpften, die Elektrifizierung aber deutlich anzog. In Mittel- und Südamerika stieg der Absatz auf 321.338 (311.979; +3 %), im Mittleren Osten und Afrika auf 317.270 (302.162; +5 %), sodass Schwächen in China (125.726) teilweise kompensiert wurden. Zudem verschob sich der Mix: Elektrifizierte Modelle summierten sich auf 932.123 (733.955; +27 %), vor allem Hybride mit 611.783 (463.472; +32 %). Genesis steuerte 221.482 Einheiten bei, mit dem GV70 als Bestseller (33.876; +26 %) und dem GV80 (23.799; +4 %), was die Rolle margenstarker SUVs für die Ergebnisqualität unterstreicht.

General Motors steigert US-Absatz 2025 deutlich – Pick-ups und SUVs als wichtigste Säulen

General Motors hat im Gesamtjahr 2025 in den USA insgesamt 2,85 Millionen Fahrzeuge verkauft und damit den Absatz spürbar gesteigert (+6 %). Der Marktanteil wuchs gleichzeitig um rund 0,5 Prozentpunkte auf etwa 17 Prozent, getragen vor allem von der starken Nachfrage nach margenstarken Pick-ups und SUVs. Besonders die Full-Size-Pick-ups blieben ein zentraler Wachstumstreiber: GM setzte 940.000 Einheiten ab (+7 %) und verteidigte damit zum sechsten Mal in Folge die Spitzenposition in diesem Segment. Parallel erreichten die Full-Size-SUVs einen neuen Rekord, wobei Chevrolet Tahoe und GMC Yukon die besten Jahreswerte seit 2007 erzielten und der Suburban auf das stärkste Ergebnis seit 2018 kam. Auch das Crossover-Geschäft entwickelte sich dynamisch mit 1,28 Millionen Verkäufen (+12 %), gestützt durch Modelle wie Trax, Traverse und Equinox. Im Elektrosegment legte GM kräftig zu und steigerte die EV-Verkäufe auf 169.887 Fahrzeuge (+48 %), womit der Konzern in den USA zur Nummer 2 im EV-Markt aufstieg. Gleichzeitig erzielte Cadillac die besten Verkäufe seit einem Jahrzehnt (+8 %), während GM insgesamt die breite Modellpalette von erschwinglichen Einstiegsfahrzeugen bis zu Premium- und Elektromodellen als Basis für weiteres Wachstum positioniert.

Ford Pro erzielt 2025 Absatzrekord in Deutschland – Transit Custom und Ranger als wichtigste Wachstumstreiber

Ford Pro hat 2025 in Deutschland mit 93.673 Neuzulassungen ein neues Allzeithoch erreicht und damit den bisherigen Rekord aus 2024 deutlich übertroffen (78.455; +19,4 %). Während der gesamte deutsche Nutzfahrzeugmarkt mit 527.256 Neuzulassungen leicht schrumpfte (533.658; –1,2 %), konnte Ford Pro seinen Marktanteil auf 17,8 Prozent ausbauen (14,7 Prozent) und bei leichten Nutzfahrzeugen (N1) sogar 20,9 Prozent erreichen, womit die Marke die Führungsposition in diesem Segment übernimmt. Ein zentraler Wachstumstreiber war die Elektrifizierung: 16.257 zugelassene Ford Pro Fahrzeuge waren 2025 elektrifiziert (3.825; +325 %), was einem Anteil von 17,4 Prozent entspricht, während Ford Pro bei elektrifizierten N1-Transportern mit 36,4 Prozent Marktanteil dominiert. Auf Modellebene trug vor allem der Transit Custom mit 27.193 Neuzulassungen maßgeblich zum Rekordjahr bei (23.240; +17 %), gefolgt vom Ford Ranger, der mit 15.051 Einheiten seine Pick-up-Dominanz weiter ausbaute (12.685; +18,6 %) und einen Segmentanteil von 63 Prozent erreichte. Damit zeigt Ford Pro, dass ein breites elektrifiziertes Nutzfahrzeugportfolio und starke Kernmodelle auch in einem rückläufigen Gesamtmarkt für nachhaltiges Wachstum sorgen können.

Stellantis behauptet 2025 starke Position in Europa – Hybrid- und Nutzfahrzeuggeschäft als Wachstumssäulen

Stellantis hat 2025 in der EU30 (den 30 europäischen Märkten der EU plus weiteren Ländern wie Großbritannien, Norwegen und der Schweiz) insgesamt 2.421.571 Fahrzeuge neu zugelassen und damit einen Marktanteil von 16 Prozent erreicht, womit der Konzern seine Position als zweitgrößter Hersteller in Europa festigt. Besonders stark entwickelte sich das Hybridsegment, in dem Stellantis mit 15 Prozent Marktanteil die Spitzenposition verteidigte, getragen von neuen Modellen wie Citroën C3 und C3 Aircross, Fiat Grande Panda, Jeep Compass sowie Opel/Vauxhall Frontera. Gleichzeitig bestätigte der Konzern seine Stärke bei leichten Nutzfahrzeugen mit 28,6 Prozent Marktanteil, wobei der Fiat Professional Ducato erneut das meistverkaufte Modell der Pro-One-Palette blieb und die Compact-Van-Familie mit Berlingo, Doblò, Combo und Partner/Rifter nahezu die Hälfte ihres Segments abdeckte (49,3 Prozent). Auch im Pkw-Markt blieb Stellantis in volumenstarken Klassen präsent: Fiat Panda führte das A-Segment an, Peugeot 208 und 2008 gehörten zu den Top-10-Bestsellern, während der Peugeot 3008 im C-SUV-Segment mit einem Wachstum von 22,6 Prozent gegenüber 2024 zu den erfolgreichsten Modellen zählte. Vor dem Hintergrund eines insgesamt unsicheren europäischen Marktes mit weiterhin gedämpfter Nachfrage signalisiert Stellantis damit Stabilität durch breit abgestützte Modelloffensiven und eine strategische Verschiebung hin zu Hybrid- und Nutzfahrzeugstärke.

Kia erzielt 2025 globalen Absatzrekord – SUVs und Elektrifizierung treiben Wachstum

Kia hat 2025 weltweit 3.135.803 Fahrzeuge verkauft und damit einen neuen Allzeitrekord erreicht (3.089.300; +2 %). Den größten Anteil machten die internationalen Märkte außerhalb Koreas mit 2.584.238 Einheiten aus (+2 %), während der Heimatmarkt auf 545.776 Fahrzeuge leicht zulegte (+1 %). Treiber des Wachstums waren vor allem volumenstarke SUV-Modelle: Der Sportage blieb mit 569.688 Verkäufen das meistverkaufte Modell, gefolgt vom Seltos (299.766) und Sorento (264.673).

Neben neuen Modellen wie dem EV3, dem K4 und dem hybridisierten Carnival profitierte Kia von stabilisierten Produktionsbedingungen und einer flexiblen globalen Vertriebsstrategie. Für 2026 plant der Hersteller weiteres Wachstum auf 3,35 Millionen Fahrzeuge und setzt dabei verstärkt auf den Ausbau des Hybridangebots in wichtigen SUV-Baureihen sowie eine stärkere Elektrifizierungsstrategie in den Kernmärkten USA und Europa.

Renault Group wächst 2025 weltweit – Dacia Sandero und Renault 5 treiben Elektrifizierung

Die Renault Group hat 2025 weltweit 2.336.807 Fahrzeuge verkauft und damit das dritte Wachstumsjahr in Folge erreicht (2.264.000; +3,2 %). In Europa entfielen 1.607.848 Auslieferungen auf den Konzern, getragen von einem deutlichen Plus im Pkw-Geschäft (+5,9 Prozent), während sich das Nutzfahrzeuggeschäft schrittweise stabilisierte. Nach Marken steigerte Renault den Absatz auf 1.628.030 Fahrzeuge (1.578.000; +3,2 %), Dacia erreichte 697.408 Einheiten (676.000; +3,1 %) und Alpine überschritt mit 10.970 Verkäufen erstmals die Marke von 10.000 Fahrzeugen (4.584; +139,2 %). Erfolgreiche Modellreihen wie der Dacia Sandero als meistverkaufter Pkw Europas sowie der Bigster als stärkster C-SUV im Retail-Segment der zweiten Jahreshälfte unterstrichen die Volumenbasis. Gleichzeitig gewann die Elektrifizierung deutlich an Bedeutung: Rund 400.000 Hybridfahrzeuge wurden verkauft (+35,1 Prozent), ergänzt durch etwa 194.000 Elektroautos (+76,7 Prozent), wobei der Renault 5 E-Tech electric als eines der meistgefragten Modelle im europäischen EV-Retailmarkt hervorstach. Damit zeigt Renault, dass Wachstum zunehmend aus einer Kombination aus internationaler Expansion, neuen Modellzyklen und einem beschleunigten Hochlauf elektrifizierter Antriebe getragen wird.

Nissan Group stabilisiert US-Absatz 2025 – SUVs und Trucks als wichtigste Wachstumstreiber

Nissan Group hat im Kalenderjahr 2025 in den USA insgesamt 926.153 Fahrzeuge verkauft und damit den Absatz nahezu auf Vorjahresniveau gehalten (924.008; +0,2 %). Die Nissan Division trug mit 873.307 Einheiten den größten Anteil bei (865.938; +0,9 %), während Infiniti mit 52.846 Verkäufen rückläufig blieb (58.070; –9,0 %). Die Entwicklung wurde vor allem durch eine starke Nachfrage nach SUVs und Trucks gestützt: Der Nissan Kicks legte um 33,9 Prozent zu, der Pathfinder um 25,6 Prozent und erreichte ebenso wie der Kicks das beste Jahresvolumen seit Markteinführung. Besonders dynamisch entwickelte sich zudem der Murano mit einem Plus von 121,3 Prozent, während auch der Armada um 14,4 Prozent wuchs. Nissan unterstreicht damit, dass 2025 weniger durch starke Volumenexpansion als durch eine Verschiebung hin zu margenstarken Modellreihen geprägt war. Weltweite Absatz- und Auslieferungszahlen für den gesamten Konzern wurden in dieser Mitteilung jedoch nicht genannt, da Nissan seine globalen Verkaufsdaten üblicherweise erst im Rahmen der Geschäftsjahresbilanz (Fiscal Year endet am 31. März 2026) veröffentlicht, sodass eine vollständige weltweite Einordnung voraussichtlich erst Ende April bis Mitte Mai 2026 erfolgen wird.

Lamborghini erzielt 2025 neuen Auslieferungsrekord – Hybridmodelle treiben Wachstum in allen Regionen

Lamborghini hat 2025 weltweit 10.747 Fahrzeuge ausgeliefert und damit erstmals deutlich über der Marke von 10.000 Einheiten einen neuen Allzeitrekord erreicht (10.112; +6,3 %). Die Nachfrage blieb in allen drei Makroregionen stabil: EMEA war mit 4.650 Auslieferungen erneut der wichtigste Markt (4.272), gefolgt von den Americas mit 3.347 Fahrzeugen (3.145) und Asia Pacific mit 2.750 Einheiten (2.695). Zentrale Wachstumstreiber waren vor allem die Modelle, die den Beginn der Elektrifizierungsphase markieren: Der Revuelto als erster V12-Hybrid-Supersportwagen sowie der Urus SE als Plug-in-Hybrid-Version des SUV trugen maßgeblich zum Absatzerfolg bei. Mit dem Temerario, dessen Kundenauslieferungen Anfang 2026 starten und dessen Auftragsbuch bereits rund zwölf Monate abdeckt, baut Lamborghini seine Hybridstrategie weiter aus und ist inzwischen der einzige Hersteller im Luxus-Supersportwagensegment mit vollständig hybridisierter Modellpalette. Damit unterstreicht das Rekordjahr, dass die Marke auch in einem geopolitisch und wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld durch Exklusivität, starke Modellzyklen und die konsequente Elektrifizierung ihre globale Position weiter festigen kann.

Porsche liefert 2025 weltweit weniger Fahrzeuge aus – China schwächelt, Macan bleibt Bestseller

Porsche hat 2025 weltweit 279.449 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert und damit nach mehreren Rekordjahren einen Rückgang verzeichnet (310.718; –10 %). Die größte Absatzregion blieb Nordamerika mit 86.229 Auslieferungen und stabiler Entwicklung gegenüber dem Vorjahr (86.541; 0 %), während Europa ohne Deutschland auf 66.340 Fahrzeuge kam (75.899; –13 %) und der Heimatmarkt Deutschland mit 29.968 Einheiten ebenfalls deutlich nachgab (35.858; –16 %). Besonders stark fiel der Rückgang in China aus, wo Porsche 41.938 Fahrzeuge auslieferte (56.887; –26 %), was die anhaltend schwächere Nachfrage im Luxussegment und den intensiven Wettbewerb bei Elektrofahrzeugen widerspiegelt. Auf Modellebene blieb der Macan mit 84.328 Auslieferungen die stärkste Baureihe (82.650; +2 %), wobei vollelektrische Varianten bereits mehr als die Hälfte ausmachten. Gleichzeitig setzte der 911 mit 51.583 Auslieferungen erneut einen Rekord (51.050; +1 %), während Lieferlücken und Modellwechsel insbesondere bei 718 und Macan mit Verbrennungsmotor die Gesamtbilanz belasteten. Insgesamt unterstreicht Porsche damit die strategische Ausrichtung auf „Value over Volume“ sowie den wachsenden Anteil elektrifizierter Fahrzeuge, die 2025 weltweit bereits 34,4 Prozent der Auslieferungen ausmachten.

Toyota Motor Europe erzielt 2025 Absatzrekord – Elektrifizierte Modelle dominieren den europäischen Mix

Toyota Motor Europe hat 2025 in Europa insgesamt 1.229.038 Fahrzeuge der Marken Toyota und Lexus verkauft und damit einen neuen Allzeitrekord erreicht (1.217.038; +1 %). Der Absatz wurde vor allem durch die hohe Nachfrage nach elektrifizierten Antrieben getragen: Mit 948.042 elektrifizierten Fahrzeugen stieg das Volumen leicht an (903.850; +5 %), sodass diese bereits 77 Prozent des Gesamtmix ausmachen. Toyota blieb mit 1.143.963 Verkäufen zweitstärkste Pkw-Marke Europas (1.132.000; +1,0 %), wobei volumenstarke Baureihen wie Yaris Cross (200.477), Yaris (167.019), Corolla (155.643) und Toyota C-HR (143.166) die Basis bildeten. Besonders stark wuchsen Plug-in-Hybride mit einem Plus von 91 Prozent auf 71.845 Einheiten, unterstützt durch den neuen Toyota C-HR Plug-in Hybrid. Auch das Nutzfahrzeuggeschäft entwickelte sich dynamisch: Toyota Professional erzielte mit 158.270 Verkäufen ein Rekordergebnis (133.000; +19 %), angetrieben durch den Hilux (46.101; +20 %) und die Proace-Van-Familie. Lexus kam auf 85.075 Verkäufe (88.200; –3,5 %), wobei der neue LBX Hybrid mit 27.447 Einheiten (+19 %) zum Bestseller avancierte. Insgesamt zeigt Toyota, dass die Multi-Path-Strategie mit einem breiten Hybrid- und Plug-in-Angebot zunehmend zum entscheidenden Faktor für Wachstum und Marktstabilität in Europa wird.

Škoda steigert Produktion 2025 deutlich – Elroq und Enyaq treiben E-Offensive

Škoda Auto hat 2025 weltweit 1.065.000 Fahrzeuge produziert und damit das beste Ergebnis seit sechs Jahren erzielt (2024: 926.000 (+15 %)). Im Stammwerk Mladá Boleslav liefen 605.600 Fahrzeuge vom Band (577.300; +4,9 %), wobei die flexible Fertigung von Verbrenner- und Elektrofahrzeugen auf einer Linie den schnellen Hochlauf neuer Modelle ermöglichte. Besonders gefragt war das neue vollelektrische Kompakt-SUV Elroq, das seit Produktionsstart im Januar 2025 bereits 112.500 Einheiten erreichte, während der Enyaq auf rund 77.000 produzierte Fahrzeuge kam. Parallel baute Škoda seine Komponentenproduktion stark aus und fertigte mehr als 329.000 Batteriesysteme für eigene Elektro- und Plug-in-Hybridmodelle sowie weitere Konzernmarken. International gewann vor allem Indien an Bedeutung, wo sich die Produktion auf 73.800 Fahrzeuge mehr als verdoppelte (32.800), ergänzt durch den Produktionsstart in einem neuen Werk in Vietnam. Insgesamt unterstreicht Škoda damit, dass steigende Nachfrage nach SUVs und E-Modellen sowie der Ausbau internationaler Standorte zentrale Wachstumstreiber im Konzernverbund bleiben.

Honda steigert Absatz 2025 leicht – SUVs und Hybridmodelle tragen die Entwicklung

Honda hat 2025 in den USA ein solides Absatzjahr abgeschlossen und sich in einem anspruchsvollen Marktumfeld leicht gesteigert. Die Marke profitierte vor allem von der anhaltend hohen Nachfrage nach SUVs und Hybridvarianten, während klassische Pkw-Modelle an Bedeutung verloren. Besonders die Light-Truck-Palette entwickelte sich zum zentralen Wachstumstreiber und erreichte erstmals ein Volumen von über 900.000 Einheiten, ergänzt durch Rekordwerte bei elektrifizierten Modellen mit mehr als 400.000 Verkäufen. Erfolgreiche Baureihen wie der CR-V mit erneut über 400.000 Auslieferungen – mehr als die Hälfte davon als Hybrid – sowie starke Zuwächse bei Passport und Odyssey unterstreichen, dass Honda den Wandel im US-Markt hin zu elektrifizierten SUV-Konzepten zunehmend nutzt. Insgesamt verkaufte Honda America (American Honda) 2025 inklusive Acura 1.430.577 Fahrzeuge (1.423.500; +0,5 %), wobei die Kernmarke Honda 1.297.144 Einheiten beitrug (1.292.000; +0,4 %) und Acura leicht auf 133.433 Verkäufe zulegte (132.400; +0,8 %).

Geely Auto erzielt 2025 Rekordabsatz – NEVs wachsen rasant, globale Expansion beschleunigt sich

Geely Auto hat 2025 weltweit 3.024.567 Fahrzeuge verkauft und damit einen neuen Allzeitrekord erreicht (2.176.000; +39 %). Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft mit New Energy Vehicles: Die NEV-Verkäufe stiegen auf 1.687.767 Einheiten (888.000; +90 %) und erfüllten damit das Jahresziel vollständig. Innerhalb des Konzerns überschritt die New-Energy-Palette mit 1,24 Millionen Einheiten erstmals die Millionengrenze, während Lynk & Co mit über 350.000 Verkäufen ebenfalls ein Rekordjahr erzielte und ZEEKR im Dezember erstmals monatlich über 30.000 Fahrzeuge absetzte. Parallel blieb das Verbrennergeschäft stabil: Die ICE-Baureihen kamen auf 1.214.132 Verkäufe (1.178.000; +3 %). Erfolgreiche Modelle wie der Geely Xingyuan mit über 530.000 Einheiten oder der E5 mit mehr als 160.000 Verkäufen unterstreichen die Breite des Portfolios. Auch international gewann Geely an Dynamik: Die Auslandsverkäufe erreichten 420.000 Fahrzeuge, darunter über 120.000 exportierte NEVs, begleitet vom Ausbau auf 88 Länder. Für 2026 plant Geely einen weiteren Wachstumsschritt auf 3,45 Millionen Verkäufe, darunter 2,22 Millionen NEVs, was den strategischen Fokus auf Elektrifizierung und globale Skalierung klar bestätigt.

SAIC Motor erzielt 2025 Rekordabsatz – Eigenmarken und NEVs treiben Wachstum, Auslandsgeschäft überschreitet 1 Million

SAIC Motor hat 2025 weltweit 4,507 Millionen Fahrzeuge verkauft und damit einen neuen Meilenstein erreicht (4,014 Millionen; +12,3 %). Auch die Terminal-Retail-Verkäufe stiegen auf 4,67 Millionen Einheiten, was die führende Stellung des Konzerns im chinesischen Automarkt untermauert. Wachstumstreiber waren vor allem die eigenen Marken wie Roewe, MG, IM, Maxus, Wuling und Baojun, die zusammen 2,928 Millionen Fahrzeuge absetzten (2,409 Millionen; +21,6 %) und damit bereits 65 Prozent des Gesamtvolumens ausmachten. Parallel gewann die Elektrifizierung weiter an Bedeutung: Die NEV-Verkäufe erreichten mit 1,643 Millionen Einheiten einen neuen Rekord (1,234 Millionen; +33,1 %), getragen von Fortschritten bei Batterietechnologien, Hybridplattformen und intelligenten Fahrassistenzsystemen. Auch international setzte SAIC seine Expansion fort: Die Auslandsverkäufe überschritten erstmals 1,071 Millionen Fahrzeuge (1,039 Millionen; +3,1 %), wobei MG in Europa allein über 300.000 Einheiten erreichte (+30 Prozent). Vor dem Hintergrund intensiver Transformation positioniert sich SAIC damit zunehmend als globaler Anbieter intelligenter Elektrofahrzeuge, gestützt durch technologische Partnerschaften etwa mit Huawei und den Ausbau lokaler Strukturen in mehr als 170 Märkten.

Great Wall Motor erzielt 2025 Rekordabsatz – starkes Auslandsgeschäft und NEV-Wachstum als Treiber

Great Wall Motor (GWM) hat 2025 weltweit 1.323.672 Fahrzeuge verkauft und damit einen neuen Jahresrekord erreicht. Besonders deutlich fiel das Wachstum im Auslandsgeschäft aus: Die Verkäufe außerhalb des chinesischen Festlands erreichten laut Unternehmensangaben ein historisches Allzeithoch, was die zunehmende internationale Bedeutung der Marke unterstreicht. Gleichzeitig legte der Absatz von New Energy Vehicles deutlich zu und stieg um 25,44 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch wenn bislang lediglich ein Social-Media-Post als Quelle vorliegt und detaillierte regionale Aufschlüsselungen oder Modellangaben fehlen, signalisiert das Rekordergebnis, dass GWM seine Position im globalen Wettbewerb vor allem über Exportdynamik und den Ausbau elektrifizierter Antriebe weiter stärkt.

Subaru reduziert Produktion 2025 – globale Rückgänge, Inlandsabsatz wächst

Subaru hat 2025 weltweit 878.016 Fahrzeuge produziert und damit das zweite Jahr in Folge einen Rückgang verzeichnet (938.000; –6,4 %). Während die Inlandsproduktion in Japan auf 540.194 Einheiten sank (571.000; –5,5 %), ging auch die Auslandsproduktion erstmals seit vier Jahren zurück auf 337.822 Fahrzeuge (367.000; –7,7 %).

Parallel entwickelte sich der Absatz im Heimatmarkt positiv: In Japan verkaufte Subaru 111.297 Fahrzeuge (+7,5 %), während die Exporte auf 447.367 Einheiten zurückgingen (481.000; –7,1 %). Unterschiede zeigen sich auch im Modellmix: Pkw legten leicht zu (+4,3 %), Mini-Fahrzeuge sogar deutlich (+31,9 %), was die Verschiebung innerhalb des Portfolios unterstreich