Opel Rad

Opel will durch gemeinsame Konzern-Plattformen bei jedem neuen Modell zwischen 20 und 50 Prozent der Entwicklungskosten im Vergleich zum jeweiligen Vorgänger einsparen. (Bild: Opel)

Der für das kommende Jahr geplante Nachfolger des Kleinwagens Corsa werde im Vergleich zum Vorgänger für rund die Hälfte der Kosten entwickelt, berichtete das Unternehmen am Montag (11. Juni) am Stammsitz Rüsselsheim.

Dank gemeinsamer Konzern-Plattformen werde man bei jedem neuen Modell zwischen 20 und 50 Prozent der Entwicklungskosten im Vergleich zum jeweiligen Vorgänger einsparen, erklärte Opel-Chef Michael Lohscheller. Das Opel-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim werde im Konzern eine wichtige Rolle spielen und den markenspezifischen Charakter von Opel erhalten. In Rüsselheim könnten weiterhin Fahrzeuge von Grund auf entworfen werden, erklärte Entwicklungschef Christian Müller.

Opel war im vergangenen August von der Peugeot-Mutter PSA übernommen worden. Ende Mai haben sich Unternehmen und Arbeitnehmer auf eine umfassende Beschäftigungssicherung bis einschließlich Juli 2023 geeinigt. Gegen Lohnzugeständnisse der verbleibenden Beschäftigten sicherte Opel zu, den Stamm von bislang rund 19.000 Männern und Frauen nur um 3700 zu vermindern, sämtlich auf freiwilliger Basis über die verschiedenen Abfindungs- und Vorruhestandsprogramme. Opel kündigte daraufhin Investitionen für die deutschen Standorte an. Die exakte Planung zur künftigen Auslastung liegt bislang nicht vor.

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