Personalwechsel

Christian Friedl übernimmt Produktionsressort bei Porsche

Christian Friedl verantwortet ab sofort die Produktion und Logistik bei Porsche. Der 49-Jährige folgt auf Albrecht Reimold. Zu seinen Aufgaben gehört künftig auch die Integration des elektrifizierten 718 in die Fertigung in Zuffenhausen.

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Ein Mann im dunklen Anzug steht in einer hellen Halle neben einem silbernen Porsche 911 Carrera 4 GTS und stützt eine Hand auf dem Fahrzeug ab.
Der neue Porsche-Vorstand für Produktion und Logistik übernimmt seit Anfang September die Verantwortung für das internationale Produktionsnetzwerk des Sportwagenherstellers.

Christian Friedl hat zum 1. September 2026 das Vorstandsressort Produktion und Logistik bei Porsche übernommen. Der 49-Jährige folgt auf Albrecht Reimold, der nach mehr als zehn Jahren an der Spitze des Ressorts in den geplanten Ruhestand gegangen ist. Damit vollzieht der Sportwagenhersteller den bereits im Juli angekündigten Wechsel nun auch offiziell.

Wie bereits seit einigen Wochen bekannt ist, kommt der Nachfolger aus den eigenen Reihen. Zuletzt leitete Friedl die Unternehmensqualität, zuvor war er in verschiedenen Führungsfunktionen in der Porsche-Produktion und im Volkswagen-Konzern tätig. Unter anderem führte er das Stammwerk in Zuffenhausen. Mit dem Amtsantritt übernimmt Friedl nun die Verantwortung für das internationale Produktions- und Logistiknetzwerk des Herstellers. Dazu gehören unter anderem die Standorte in Zuffenhausen und Leipzig sowie die CKD-Fertigung in Malaysia. Eine der kommenden Aufgaben betrifft die Integration der neuen elektrifizierten 718-Baureihe in die bestehende Montagelinie des 911 in Zuffenhausen. Künftig sollen dort unterschiedliche Antriebsvarianten über eine Linie laufen.

Fokus auf Produktionsnetzwerk und Qualität

Porsche-Chef Michael Leiters sieht vor allem die strategische Ausrichtung des Produktionsnetzwerks sowie Fortschritte bei Produktivität und Qualität als zentrale Aufgaben der kommenden Jahre. Friedl kenne Porsche und seine Strukturen von Grund auf und könne deshalb nach Einschätzung von Leiters „ohne Aufwärmphase neue Impulse setzen“. Auch Friedl selbst stellte bei seinem Amtsantritt die Weiterentwicklung der Standorte in den Mittelpunkt. Porsche verfüge über „starke Standorte und große fachliche Kompetenz“, erklärte der neue Produktionsvorstand. Darauf wolle er aufbauen und das Produktionsnetzwerk gemeinsam mit den Beschäftigten weiterentwickeln.