Neue Einheit

Toyota bündelt Produktions- und Engineering-Kompetenzen

Toyota richtet seine Produktionsorganisation neu aus: Die neu geschaffene Production Engineering Group bündelt künftig die Entwicklungs- und Fertigungskompetenzen. Ziel ist eine engere Verzahnung beider Domänen.

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Toyota will Produktion und Engineering enger verzahnen.

Der Toyota-Konzern stellt zum 1. Juli 2026 seine Produktionsorganisation neu auf. Kern der Maßnahme ist die Gründung einer zentralen Production Engineering Group, die bislang verteilte Entwicklungs- und Fertigungsfunktionen zusammenführt. Gleichzeitig wird das bisherige „Production Engineering Development Center“ aufgelöst.

Bündelung von Kompetenzen

Mit der neuen Struktur bündelt Toyota Fertigungs- und Engineering-Kompetenzen aus mehreren Organisationseinheiten, darunter dem Production Group, dem bisherigen Entwicklungszentrum sowie der Antriebseinheit.

Ziel ist eine stärkere Integration von Produktentwicklung, Produktionsplanung und Fertigung. Der Hersteller will damit die eigenen Produktionsfähigkeiten langfristig absichern und an künftige Anforderungen anpassen.

Anpassungen im Management

Im Zuge der Neuorganisation werden auch einige Führungsrollen neu aufgestellt. So übernimmt Produktionsvorstand Takefumi Shiga zusätzlich Verantwortung für die neue Production Engineering Group. Motoki Watanabe wechselt vom bisherigen Entwicklungszentrum in die neue Einheit und fungiert dort als stellvertretender Leiter. 

Weitere Veränderungen betreffen das Werks- und Projektmanagement, unter anderem am Standort Kinuura, wo Positionen neu besetzt werden.

Fokus auf zukünftige Produktionssysteme

Mit der Neuausrichtung folgt Toyota einem bekannten industriepolitischen Muster: Silos zwischen Entwicklung und Produktion werden zugunsten integrierter Strukturen aufgebrochen.

Die Zusammenlegung der Kompetenzen soll insbesondere die Umsetzung neuer Technologien beschleunigen – etwa im Umfeld elektrifizierter Antriebe, softwaregetriebener Fahrzeugarchitekturen und flexibler Fertigungssysteme. Toyota adressiert damit die steigende Komplexität in der Fahrzeugproduktion, die durch Elektrifizierung und Digitalisierung deutlich zunimmt.