Warum Opel in seinem Stammwerk auf jungen Geist setzt
In der Montage von Opels Stammhaus in Rüsselsheim setzt Stellantis auf frische Ideen und Innovationen junger, aufstrebender Mitarbeiter. Ein Besuch, der das Schicksal deutscher Automobilwerke wie unter einem Brennglas offenbart.
Gabriel Giessmann zeigt seinen selbst entwickelten Bottleneck-Tracker in der Montage des Opel-Werks Rüsselsheim.Opel
Anzeige
Fußballfans der 90er-Jahre, insbesondere jene, die es mit
den Bayern oder dem AC Mailand halten, dürften nostalgische Hochgefühle
verspüren, wenn sie jenen kreisförmig umrandeten Z-Blitz sehen. Über Jahre
prangerte das Logo des deutschen Autobauers auf der Brust der Königsklassen-Teams
aus den Weltstädten knapp nördlich und südlich der Alpen.
Seither sind gute 20
Jahre vergangen. Die fetten Jahre mögen vorbei sein, doch noch immer ist Opel
eine dieser Marken, die man ganz selbstverständlich mit Deutschland verbindet. Ebenso
wie VW, BMW oder Mercedes steht auch Opel für industrielle Tradition, für
hundert Jahre Automobilbau, für ein Stück Wirtschaftsgeschichte. Und doch stand
das Unternehmen in den vergangenen Jahrzehnten häufiger im Schatten der anderen
großen deutschen Hersteller. Mehrere Eigentümerwechsel, strategische
Neuausrichtungen und harte Restrukturierungsphasen haben das Bild geprägt.
Anzeige
Brownfield-Prototyp trotz Green Campus
Fährt man heute nach Rüsselsheim, relativiert sich vieles
davon. Die Stadt ist nach wie vor eng mit Opel verbunden, das Werk prägt das
Umfeld sichtbar, räumlich wie wirtschaftlich. Wer das Gelände befährt, bekommt
unmittelbar ein Gefühl für die historische Dimension dieses Standorts. Weite
Hallenstrukturen, gewachsene Infrastruktur, ein Verwaltungsgebäude wie ein
brachialer Klotz und daneben neue Entwicklungsflächen, auf denen mit dem im Bau
befindlichen Green Campus an der infrastrukturellen Zukunft gearbeitet wird.
Wie sehr kann ein Werk Brownfield sein? Rüsselsheim: ja. Ein
Werk, das über Jahrzehnte gewachsen ist, mehrfach umgebaut, konsolidiert und
verdichtet wurde. Heute läuft die Montage im Einschichtbetrieb, die Stückzahlen
sind niedriger als in früheren Hochphasen. Die Rahmenbedingungen sind spürbar
anspruchsvoller geworden. Und dennoch bleibt der Eindruck, dass hier kein
Standort auf Restlaufzeit verwaltet wird, sondern ein industrieller Kern, der
seine Rolle im Stellantis-Konzern aktiv definiert.
Anzeige
Gerade diese Gleichzeitigkeit macht den Besuch interessant.
Auf der einen Seite die enorme Historie, die räumliche Wucht des Geländes und
die Bedeutung für die Region zwischen Frankfurt und Mainz. Auf der anderen
Seite junge, exzellent ausgebildete Fachkräfte, die Anwendungen programmieren,
Steuerungen neu aufsetzen oder ausgediente Cobots in bestehende Linien
integrieren. Der Wandel, der in vielen Diskussionen abstrakt verhandelt wird,
wird hier konkret sichtbar. Rüsselsheim steht exemplarisch für zahlreiche
Brownfield-Werke in Deutschland, die unter hohem Kostendruck stehen und sich
dennoch technologisch neu aufstellen müssen, um im globalen Produktionsverbund
relevant zu bleiben.
Zahlen & Fakten zu Opel Rüsselsheim:
Das Adam-Opel-Haus am Stammsitz in Rüsselsheim.Opel
Standort & Organisation: Rüsselsheim am Main · Stellantis Deutschland: rund 10.800 Mitarbeitende (FTE)Werkleitung: Maike Seeber · Stammbelegschaft Werk: 1.350
Modelle: Opel Astra (Schrägheck, Sports Tourer) · DS 4
Kernkennzahlen Produktion: Presswerk: 57.000 m² · 350 t Stahl/Tag · 513 Pressteile. Karosseriebau: 44.000 m² · ca. 586 Roboter · bis 5.700 Schweißpunkte Lackiererei: 65.000 m² · 4-Wet-Verfahren · automatisierte Fehlererkennung
Der Blick fürs Detail als Lebensversicherung
Pro Frühschicht laufen rund 285 Fahrzeuge durch die Montage,
Astra und DS4, beide auf einer sogenannten Multienergy-Plattform. Das heißt:
Elektro, Plug-in-Hybrid, Hybrid und Verbrenner werden auf derselben Linie
vorbereitet und verheiratet. Keine separaten Antriebslinien, keine isolierten
Infrastrukturen. Johann Schreder, Manufacturing Engineer und zuständig für
Anlagen und Layout, spricht vom „USP des Konzerns“. Gemeint ist weniger ein
Marketingbegriff als eine strukturelle Antwort auf Volatilität. „Wir haben im
Prinzip eine Plattform, auf der wir alle Antriebsvarianten fahren“, sagt er.
Anzeige
Der Vorteil zeigt sich erst im Kontrast. In Werken mit
strikt getrennten Antriebsarchitekturen kann eine Nachfrageschwankung schnell
zu Unterauslastung einzelner Linien führen. In Rüsselsheim verschiebt sich die
Mischung auf derselben Taktkette. Das reduziert strukturelle Risiken, aber
nicht den Kostendruck. Werkleiterin Maike Seeber beschreibt die Transformation
des Standorts sachlich: „Das Werk wurde kompakt gemacht.“ Hinter dieser
Formulierung stehen konkrete Energieeinsparungen sowie die strategische Entscheidung,
Flächen zu konsolidieren, um Fixkosten in einem Umfeld sinkender Stückzahlen
beherrschbar zu halten.
Die größte operative Herausforderung benennt Seeber
ohne Umschweife. Auf die Frage nach dem aktuell kritischsten Faktor antwortet
sie knapp: „Die Energiekosten.“ Im Gespräch ordnet Seeber ein, dass Lohnkosten
ein struktureller Faktor seien, der nicht permanent neu verhandelbar ist.
Operative Spielräume sieht sie dagegen vor allem beim Energieverbrauch und bei
Effizienzmaßnahmen innerhalb des Werks – auch durch digitale Innovationen.
Maike Seeber hört Jakob Palm (rechts) zu, der seinen Cobot erklärt.Opel
Jeden Morgen wird der Verbrauch pro Fahrzeug ausgewertet,
aufgeschlüsselt nach Gas, Strom, Comfort Heat. Abweichungen werden analysiert:
Wurde zu spät abgeschaltet? Lief eine Anlage unnötig durch? War eine Halle
überheizt? Das klingt nach Mikromanagement, ist aber eher eine operative
Notwendigkeit im Hochlohnland Deutschland. Dieser Kontext ist wichtig, um zu
verstehen, warum in der Montage selbst Projekte entstehen, deren Mehrwert auf
den ersten Blick mikroskopisch klein wirken kann. Bei genauerer Betrachtung vor
Ort wird deren strategische Relevanz jedoch sehr deutlich.
Zu viel Luft kann sehr teuer sein
Anzeige
Alexander Feistl arbeitet im Masterplan-Team und koordiniert
Themen rund um das Produktionssystem. Lean, Standardisierung, kontinuierliche
Verbesserung – Begriffe, die in der Automobilproduktion Standard sind. Doch
sein aktuelles Projekt beginnt nicht bei Taktzeiten, sondern bei Luft. Genauer:
bei Luft in Materialbehältern. In vielen Kisten, mit denen Zulieferteile
angeliefert werden, bleibt Platz ungenutzt. Jeder Zentimeter, der leer
transportiert wird, erzeugt Kosten für Verpackung, Transport, Handling. Früher
liefen Mitarbeitende mit Excel-Listen durch das Lager, notierten per Hand, wo
sich Behälter besser auslasten ließen, fotografierten, ordneten später mühsam
zu. Feistl hat diesen Prozess digitalisiert.
Mit Microsoft Power Apps entwickelte Alexander Feistl eine
Anwendung, die Barcode-Scan, Fotodokumentation, Datenbankanbindung und die
Erstellung eines One-Pagers in einem Prozess zusammenführt. Kein ausgelagertes
IT-Projekt, kein langwieriger Rollout über mehrere Instanzen, sondern eine
Lösung aus dem Werk heraus, aufgebaut auf vorhandenen Lizenzen. Der Ablauf ist
bewusst reduziert. Teilenummer scannen, zwei Fotos aufnehmen, speichern. Im
Hintergrund werden Gewichtsdaten, Soll-Mengen und Lagerorte automatisch aus
einer Datenquelle gezogen. Ergonomische Grenzen wie die 12-Kilogramm-Grenze für
manuelle Handhabung sind hinterlegt und werden berücksichtigt. Am Ende entsteht
ein sauber aufbereiteter Vorschlag, der intern bewertet und anschließend an den
Lieferanten übergeben werden kann.
Die Wirkung zeigt sich weniger im einzelnen Behälter als in
der Summe. 55 Optimierungen sind bereits umgesetzt, mehrere Hundert weitere
befinden sich in Bearbeitung. Beim Dachhimmel etwa konnten 20 zusätzliche Lagen
pro Behälter realisiert werden. Das klingt nach einem Detail, verändert aber
die Logik dahinter spürbar. Mehr Teile pro Lieferung bedeuten weniger
Transporte, geringere Logistikkosten und weniger gebundenes Volumen. Da viele
Lieferanten mehrere Stellantis-Werke beliefern, greifen solche Anpassungen
nicht nur lokal, sondern wirken konzernweit. „Wenn wir die Zahlen betrachten,
ist das eine riesige Summe im Vergleich zu dem, was wir über andere Wege noch
heben können“, sagt Feistl. Prozessoptimierung direkt am Band stoße irgendwann
an physische und organisatorische Grenzen. In der Zusammenarbeit mit
Lieferanten liege dagegen noch Spielraum, vor allem dann, wenn Details
systematisch erfasst und belastbar dokumentiert werden.
Anzeige
Alexander Feistl (links) spricht über seine App, die die Auslastung von Behältern optimieren soll.Opel
Bemerkenswert ist dabei nicht nur die technische Lösung,
sondern die Art, wie sie genutzt wird. Über die App können auch Mitarbeitende
an der Linie Verbesserungsvorschläge einspielen. Die Schwelle ist bewusst
niedrig gehalten, das Interface auf das Wesentliche reduziert. „So einfach wie
möglich“, beschreibt Feistl seinen Ansatz. Ein Menüpunkt, Barcode scannen,
Fotos hinzufügen, fertig. Digitalisierung wird hier nicht als komplexes
Transformationsprogramm inszeniert, sondern als Werkzeug, das im Alltag funktioniert.
Das kann Opels Bottleneck-Tracker
Während Feistls Projekt an der Schnittstelle zwischen
Logistik und Lieferant ansetzt, greift Gabriel Giessmann tiefer in die
Produktionslogik ein. Der gelernte Elektroniker für Automatisierungstechnik
entwickelte mit seinem Team einen Bottleneck- beziehungsweise Downtime-Tracker,
der Stillstände sekundengenau einzelnen Stationen zuordnet.
Anzeige
Produktionsstillstand
ist in der Montage kein abstrakter Kennwert, sondern unmittelbar messbarer
Verlust. Jeder Takt zählt, jede Minute schlägt sich in Stückzahlen nieder. Ein
Vorgängersystem existierte bereits, doch die Architektur war dezentral
organisiert und stark in der Cloud verankert. Anpassungen waren umständlich,
neue Stationen nur mit erheblichem Aufwand integrierbar. Giessmann verlagerte
die Berechnungslogik zurück ins Werk. Eine zentrale Steuerung mit eigener CPU
sammelt die Statusmeldungen sämtlicher Fördertechniken, priorisiert sie und
verarbeitet sie in Echtzeit. „Das Programm für die CPU habe ich geschrieben“, sagt
er nüchtern. Hinter diesem Satz steckt weniger Selbstinszenierung als ein
Hinweis auf veränderte Kompetenzprofile.
Ein Werk, das seine Stillstandslogik selbst programmiert und
anpassen kann, gewinnt Handlungsspielraum. Jede Linie, jeder Strang, jede
Station sendet Signale. Hunderte Statusmeldungen werden verarbeitet, gewichtet
und visualisiert. Auf einem Bildschirm in der Halle erscheinen die Linien als
sogenannte Finger, eine Anspielung auf das besondere Layout innerhalb der
Montagehalle. Für jeden Strang werden Stillstandszeiten aggregiert, Ursachen
aufgeschlüsselt und konkrete Stationen identifiziert. Wenn Station 22 mehrfach
wegen einer nicht rechtzeitig ausgeführten Verschraubung stoppt, wird das nicht
nur registriert, sondern konkret sichtbar.
Die erste Ausbaustufe dauerte drei
bis vier Monate. Seitdem wird im Livebetrieb weiter optimiert. Für Meister und
Betriebsleiter entsteht eine Transparenz, die Entscheidungen auf eine andere
Grundlage stellt. Wo liegt der tatsächliche Engpass, wo lohnt sich eine
technische Anpassung, wo ist Schulungsbedarf. Stillstand wird nicht mehr nur
gemeldet, sondern verortet.
Gabriel Giessmann hat eine eigene Bottleneck-Tracker-App entwickelt.Opel
Ein alter Roboter wird zum neuen Cobot
Noch näher an der unmittelbaren Wertschöpfung setzt das
Projekt von Jakob Palm an. Der 24-Jährige, dual ausgebildet und inzwischen in
der Planung tätig, hat an einer PKG-Station einen Cobot integriert, der
definierte Prüfpunkte automatisiert abfährt. Diese PKG-Station liegt direkt vor
der Hochzeit, also jenem Moment, in dem Karosserie und vormontiertes Chassis
zusammengeführt werden. Was hier übersehen wird, lässt sich später nur mit
erheblichem Aufwand korrigieren. Kabelsätze, Steckverbindungen, Blenden oder
Embleme sind nach dem Zusammenbau deutlich schwerer zugänglich.
Palm nutzte eine vorhandene, nicht mehr benötigte Anlage als
Basis und setzte konsequent auf Re-Use statt Neubeschaffung. Der Cobot hält eine
Kamera, liest fahrzeugspezifische Daten aus und prüft rund zwölf definierte
Punkte entlang der Karosse. Die Bildverarbeitung ist bewusst klassisch
gehalten. Kontrast- und Kantenerkennung statt komplexer KI. Wird ein sicherheitsrelevanter Mangel erkannt, stoppt das System
die Linie automatisch. Andere Abweichungen werden dokumentiert und dem Datensatz
des Fahrzeugs zugeordnet, sodass die Reparatur gezielt nacharbeiten kann.
„Ich
habe diese Anlage komplett selbst entwickelt“, sagt Palm. Mechanik,
Verdrahtung, Programmierung und Visualisierung entstanden in wenigen Wochen im
Werk. Die Entwicklungszeit lag bei rund vier Wochen, unter spürbarem Zeitdruck
vor einem Konzernbesuch des Europa-Chefs von Stellantis.
Die Entscheidung für einen Cobot und gegen fest installierte
Kameras begründet er pragmatisch. Neue Prüfpunkte lassen sich durch
Umprogrammieren der Position integrieren, ohne die Hardware neu zu installieren
oder Verkabelungen anzupassen. Die Lösung bleibt flexibel. Hier wird ein
weiterer Kontrast sichtbar. In vielen Werken wird Automatisierung als großes
Investitionsprojekt mit umfangreicher Amortisationsrechnung gedacht. In
Rüsselsheim entstehen parallel dazu Lösungen, die auf vorhandenen Ressourcen
aufsetzen, überschaubare Beträge binden und schnell wirksam werden. Kleine
Investitionen, kurze Entscheidungswege, direkte Verantwortung.
Jakob Palm zeigt einen der Punkte, den der Cobot kontrollieren soll.Opel
Drei Prototypen der Werker der Zukunft
Was diese drei Projekte verbindet, ist weniger ihre konkrete
Technik als das Profil derer, die sie umsetzen. Programmieren, Steuerungslogik
verstehen, Schnittstellen definieren und Daten auswerten gehören inzwischen
selbstverständlich zum Kompetenzspektrum junger Fachkräfte in der Montage. Der
klassische Werker verschwindet nicht. Es gibt weiterhin Einstiegsjobs und
niedrigschwellige Tätigkeiten. Gleichzeitig entsteht ein zusätzlicher
Kompetenzlayer, der vor zehn oder zwanzig Jahren so nicht ausgeprägt war.
Elektroniker, Mechatroniker, dual Studierende, die in der Lage sind,
eigenständig Systeme zu entwickeln und bestehende Strukturen weiterzudenken.
Für Werkleiterin Maike Seeber ist das Teil einer bewussten
Haltung. Junge Mitarbeitende sollen Gestaltungsspielraum erhalten. Wenn eine
Kamera 2.000 Euro kostet und einen Prozess stabilisiert, wird entschieden.
Nicht jedes Projekt muss über Jahre durchgerechnet werden, wenn es Know-how,
Flexibilität und Motivation stärkt. Der Effekt wirkt auf zwei Ebenen.
Einerseits entstehen konkrete Einsparungen, weniger Transporte, weniger
Stillstand, weniger Nacharbeit. Andererseits wächst die Fähigkeit des
Standorts, Probleme eigenständig zu lösen. In einem Umfeld mit begrenzten
Investitionsmitteln wird diese Fähigkeit selbst zur strategischen Ressource.
Rüsselsheim fährt derzeit in der Montage nur eine Schicht.
Früher waren es zwei. Die Infrastruktur würde mehr erlauben, doch die Nachfrage
bestimmt den Takt. Mid-Cycle-Updates sollen Impulse bringen, neue
Modellallokationen stehen aus. Der Anspruch bleibt dennoch klar. „Wenn wir die
teuren Deutschen sind, müssen wir mindestens einen halben Schritt schneller und
innovativer sein“, so die 42-Jährige. Kosten, Qualität und Flexibilität
entscheiden darüber, wie Standorte im Konzern bewertet werden.
Beim Rundgang entsteht kein Eindruck von Euphorie, aber
ebenso wenig von Resignation. Eher von Konzentration. Jede Schraube, jeder
Takt, jedes Kilowatt wird hinterfragt. Innovation erscheint hier nicht als
großes Transformationsprogramm, sondern als Ergebnis vieler konkreter Eingriffe
in den Alltag. Am Ende bleibt das Bild eines Werks, das seine Geschichte kennt,
sich aber nicht auf ihr ausruht. Ein Brownfield-Standort mit reduzierten
Flächen, eine Multienergy-Plattform im Einschichtbetrieb und junge Mitarbeiter,
die Apps schreiben, CPUs programmieren und Cobots konfigurieren. In einem
globalen Produktionsnetzwerk könnte genau diese Mischung darüber entscheiden,
wie ein Standort wahrgenommen wird. Als Kostenfaktor oder als Problemlöser.
Rüsselsheim arbeitet daran, Letzteres zu sein.