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Nach Angaben von Bosch steht das Werk in Bietigheim-Bissingen schon längere Zeit unter Kostendruck. (Bild: Bosch)

Der Personalabbau solle sozialverträglich über Altersteilzeit oder Vorruhestandsregelungen erfolgen. Sowohl die Montage von Sensor- und Servoeinheiten (Steuerung und Motor) für Elektrolenkungen als auch die Fertigung von Produkten für die Nachserienversorgung für Elektrolenkungen und Ventile werde an andere europäische Standorte verlagert.

"Bosch nutzt das Thema Corona, um die Personalkosten zu senken" wurde der dortige Betriebsratschef Vincenzo Basile in den Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung zitiert. Der Kahlschlag greife um sich. Nach Angaben der Bosch-Sprecherin steht das Werk schon längere Zeit unter Kostendruck. Der Entwicklungsbereich bleibe aber erhalten. Hier seien etwa 270 Menschen beschäftigt. Ein weiterer Ausbau sei in Planung.

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dpa