Supercharger von Tesla.

Künftig können die Supercharger der Kalifornier auch von anderen Herstellern genutzt werden.

Wenn es Neuigkeiten von Tesla gibt, verkündet Firmenchef Elon Musk diese am liebsten bei Twitter. Und so war es auch diesmal, als Musk über den Kurznachrichtendienst angekündigte, das eigene Supercharger-Netz noch in diesem Jahr auch für Stromer anderer Hersteller öffnen zu wollen.

Wie genau die Öffnung der Ladesäulen für andere Hersteller organisiert werden soll, ließ Musk aber offen. Fraglich ist etwa, wie Preise und ein entsprechendes Abrechnungsmodell für Fremdmarken aussehen soll und welche Maßnahmen die Kalifornier ergreifen, damit die eigene Kundschaft nicht vor besetzten Ladestationen durch andere E-Autos benachteiligt wird.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hatte im Juni in der Neuen Osnabrücker Zeitung gefordert, dass Tesla seine Supercharger freigibt: „Ich bin mit Herstellern wie Tesla im direkten Gespräch, um zu erreichen, dass die Bestandsinfrastruktur, zum Beispiel von Tesla Superchargern, auch für andere Hersteller geöffnet wird.“ Vom Elektro-OEM hatte es damals zunächst keine Reaktion gegeben.

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