Smarte E-Auto-Technologien
Bosch und Nio schließen umfangreiche Tech-Partnerschaft
Bosch und Nio intensivieren ihre Zusammenarbeit. Die neue Partnerschaft umfasst Drive-by-Wire, Batteriemanagement sowie zentrale Systeme für intelligente Elektrofahrzeuge des chinesischen Newcomers.
Vertreter von Nio und Bosch unterzeichneten am Rande des Kanzler-Besuchs in Peking eine neue strategische Vereinbarung.
Nio
Am Rande des Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz in
China haben Bosch und Nio eine umfangreiche strategische Kooperation
geschlossen. Die Technologie-Partnerschaft erstreckt sich über die Marken Nio,
Onvo und Firefly und umfasst zentrale Technologien für intelligente
Elektrofahrzeuge.
Smarte E-Autos im Fokus
Konkret wollen die Unternehmen bei Drive-by-Wire-Fahrwerken
und Batteriemanagementsystemen enger zusammenarbeiten. Darüber hinaus umfasst
die Kooperation wesentliche Systeme und Komponenten wie Bremsen, Lenkung,
Antrieb, Karosserieelektronik sowie Sensorikmodule.
Ziel sei es, die jeweiligen Kompetenzen entlang der
industriellen Wertschöpfungskette zu bündeln und gemeinsame Entwicklungen in
Schlüsseltechnologien für intelligente E-Autos voranzutreiben, so die Partner
via LinkedIn.
Bosch und Nio setzen damit ihre bestehende Zusammenarbeit
fort und weiten diese auf weitere Technologiefelder aus. Im Fokus stehen
Lösungen für softwaredefinierte Fahrzeugarchitekturen und hochintegrierte
elektrische Systeme, die als Grundlage für automatisierte und vernetzte
Mobilität gelten.
Deutsche-chinesische Zusammenarbeit wird ausgeweitet
Vergangene Woche nahmen der chinesische Ministerpräsident Li
Qiang und Bundeskanzler Friedrich Merz an einem Symposium des
Chinesisch-Deutschen Wirtschaftsausschusses in Peking teil. Mehr als 60
Wirtschaftsvertreter aus beiden Ländern waren anwesend. Mit dabei waren unter
anderem Nio-Gründer und CEO William Li und Johannes Sommerhäuser, Präsident
Global Business Services Asien-Pazifik und in Boschs China-Vorstand, zuständig
für Finanzen.
Im Rahmen der Gespräche tauschten sich Vertreter aus Politik
und Industrie zu Themen wie klimafreundlicher Entwicklung, digitaler
Transformation, Resilienz von Lieferketten sowie zu Investitionsbedingungen
zwischen China und Deutschland aus. Auch Fragen zur weiteren Zusammenarbeit
deutscher und chinesischer Auto-Firmen im Kontext Elektrifizierung und
Digitalisierung standen auf der Agenda.