Medienbericht

Porsche-Produktionsvorstand Reimold soll vorzeitig ausscheiden

Der Umbau im Porsche-Vorstand könnte weitergehen: Produktionschef Albrecht Reimold soll den Sportwagenhersteller einem Medienbericht zufolge bereits zum 1. September 2026 verlassen. Eine Entscheidung steht offenbar noch aus.

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Albrecht Reimold ist seit 2016 Produktionsvorstand von Porsche. Einem Medienbericht zufolge könnte er das Unternehmen bereits zum 1. September 2026 verlassen.

Albrecht Reimold könnte sein Amt als Produktionsvorstand von Porsche früher als bislang vorgesehen abgeben. Wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Unternehmens- und Aufsichtsratskreise berichtet, soll der 65-Jährige den Sportwagenhersteller bereits zum 1. September 2026 verlassen. Sein Vertrag läuft demnach eigentlich noch bis Anfang 2027.

Über die Personalie soll der Porsche-Aufsichtsrat auf seiner Sitzung am 22. Juli entscheiden. Eine offizielle Bestätigung des Unternehmens gibt es bislang nicht. Porsche erklärte auf Anfrage des „Handelsblatts“, grundsätzlich keine Stellung zu Vorstandsthemen zu nehmen, die in die Zuständigkeit des Aufsichtsrats fallen.

Sollte Reimold tatsächlich vorzeitig ausscheiden, würde Porsche den Umbau seiner Führungsspitze fortsetzen. Erst vor wenigen Monaten hatte Michael Leiters den Vorstandsvorsitz von Oliver Blume übernommen. Blume konzentriert sich seitdem auf die Leitung des Volkswagen-Konzerns. Eine Aufgabe, um die ihn wohl kaum jemand aktuell beneidet.

Porsche steht unter anderem wegen des schwächeren Geschäfts in China, hoher Kosten und der laufenden Neuausrichtung unter Druck. Nach Angaben des Berichts soll das Produktionsressort eigenständig bleiben und neu besetzt werden. Eine Zusammenlegung von Produktion und Beschaffung sei demnach nicht mehr vorgesehen.

Als mögliche Nachfolger nennt das „Handelsblatt“ Wolfram Kirchert, Leiter des Volkswagen-Werks in Bratislava, und Christian Friedel, der derzeit die Qualitätssicherung bei Porsche verantwortet. Ob einer der beiden Manager tatsächlich zum Zuge kommt, ist bislang offen. Der neue Produktionsvorstand soll laut dem Bericht möglichst bereits beim Kapitalmarkttag am 7. Oktober gemeinsam mit der übrigen Führung die künftige Strategie des Sportwagenherstellers präsentieren.