Medienbericht

Rivian arbeitet offenbar an weiteren Varianten des R2

Rivian entwickelt offenbar zusätzliche Versionen seines Elektro-SUV R2. Chef RJ Scaringe verweist in einem Interview auf flexible Produktionsmöglichkeiten im neuen Werk in Georgia. Details zu den Modellen bleiben aber offen.

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Die Skalierung des Modells R2 ist für Rivian absolut zukunftsentscheidend.

Rivian treibt die Weiterentwicklung seiner kommenden R2-Baureihe voran. Wie CEO RJ Scaringe in einem Exklusivinterview mit Reuters erklärte, arbeite der US-Elektroautobauer an bislang nicht vorgestellten Varianten des mittelgroßen Elektro-SUV.

Demnach ermögliche insbesondere das neue Werk im US-Bundesstaat Georgia die Produktion unterschiedlicher Modellversionen. Konkrete Details zu Design oder Karosserieformen nannte Scaringe jedoch nicht. Auch eine mögliche Pickup-Variante ließ der CEO offen.

Rivian will Kundschaft vergrößern

Der Produktionshochlauf des R2 gilt als entscheidend für Rivians weitere Skalierung. Das Unternehmen will mit dem günstigeren Modellsegment seine Zielgruppe deutlich erweitern. Der Marktstart ist für Juni geplant, erste Varianten sollen rund 58.000 US-Dollar kosten. Weitere, preisgünstigere Ausführungen sind im Laufe des Jahres sowie bis 2027 angekündigt.

Analysten erwarten, dass insbesondere eine spätere Einstiegsversion für rund 45.000 US-Dollar mit mehr als 275 Meilen Reichweite die Nachfrage deutlich steigern könnte. Insgesamt rechnet Rivian im Zuge des R2-Rollouts mit einem deutlichen Anstieg der Auslieferungen.

Neben dem R2 umfasst die neue Plattform auch den kleineren Crossover R3 sowie die Performance-Variante R3X. Weitere Derivate könnten folgen.