VW-Arbeiter im Werk Chattanooga sollen mehr Geld bekommen
VW und die US-Gewerkschaft UAW erzielen in Chattanooga eine vorläufige Einigung: 20 Prozent mehr Lohn, geringere Gesundheitskosten, höhere Jobsicherheit und eine Einmalzahlung.
Die VW-Mitarbeiter am US-Standort Chattanooga erhalten künftig unter anderem 20 Prozent mehr Lohn.
Volkswagen
Arbeiter in Volkswagens US-Werk Chattanooga sollen nach
monatelangem Ringen einen neuen Vertrag mit deutlichen Einkommenserhöhungen
bekommen. Für die rund 3.200 Beschäftigen seien Gehaltserhöhungen von 20
Prozent über die Laufzeit des Vertrages sowie niedrigere Kosten für die
Gesundheitsversorgung und mehr Jobsicherheit ausgehandelt worden, teilte die
US-Gewerkschaft UAW mit. VW bestätigte den Abschluss eines vorläufigen
Vertrages mit der Gewerkschaft.
Nach Angaben der UAW sollen die Arbeiter auch eine Einmalzahlung von 4.000
Dollar sowie jährliche Boni von 2.550 Dollar. Über die Vereinbarung steht noch
eine Abstimmung an. Die Arbeiter bei VW in Chattanooga hatten im Frühjahr 2024
im dritten Anlauf beschlossen, sich gewerkschaftlich zu organisieren.
Volkswagen hatte im September ein „letztes Angebot“ an die Beschäftigten unter
anderem mit einer Gehaltserhöhung von 20 Prozent und einer Einmalzahlung von
4.000 Dollar vorgelegt. Die Gewerkschaft kritisierte, der Vorschlag biete keine
ausreichende Jobsicherung zum Schutz der Beschäftigten vor einer Werkschließung
oder einem Verkauf. Danach bevollmächtigten die Arbeiter die
Verhandlungsführer, einen Ausstand auszurufen, wenn sie dies für nötig halten.