Xpeng startet in China Serienfertigung von eigenem Robotaxi
Xpeng lässt im chinesischen Guangzhou erstmals ein eigenes Robotaxi vom Band rollen. Das Fahrzeug basiert auf eigener Plattform, verzichtet auf Lidar und nutzt eine Vision-basierte KI-Architektur für hochautomatisiertes Fahren auf Level 4.
Redaktion Redaktion
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Xpengs Robotaxi basiert auf der hauseignen Technologieplattform GX und setzt allein auf kamerabasierte Sensorik.Xpeng
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Der chinesische Hersteller Xpeng hat in Guangzhou mit der
Serienproduktion eines Robotaxis begonnen. Nach Unternehmensangaben ist es das
erste Modell in China, das vollständig in Eigenregie – von Chips über Software
bis zum Fahrzeug – entwickelt und nun in Serie gefertigt wird.
Das Robotaxi basiert auf der hauseigenen GX-Plattform und
ist für autonomes Fahren auf Level 4 ausgelegt. Damit kann das Fahrzeug in
definierten Einsatzgebieten ohne menschlichen Fahrer operieren.
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Eigene Chips und hohe Rechenleistung
Zum Einsatz kommen vier selbst entwickelte
„Turing“-KI-Chips. Xpeng gibt die effektive Rechenleistung an Bord mit 3.000
TOPS an. Damit soll das Fahrzeug komplexe Fahrsituationen in Echtzeit
verarbeiten können.
Die Softwarearchitektur basiert auf einem End-to-End-Modell
(VLA 2.0), das den klassischen mehrstufigen Ansatz ersetzt. Dadurch sinkt laut
Unternehmen die Systemlatenz auf unter 80 Millisekunden.
Auffällig ist die technische Strategie: Xpeng setzt
konsequent auf eine kamerabasierte Lösung und verzichtet auf Lidar-Sensoren
sowie hochauflösende Karten. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch Tesla in den
USA.
Die KI soll stattdessen eine hohe Generalisierungsfähigkeit
besitzen und den Einsatz in unterschiedlichen Städten ermöglichen. Auch
grenzüberschreitende Anwendungen werden perspektivisch genannt.
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Pilotbetrieb ab 2026 geplant
Bei Xpeng ist man stolz auf 3.000 TOPS Rechenleistung in seinen Robotaxis.Xpeng
Bereits Anfang des Jahres erhielt Xpeng eine Genehmigung für
öffentliche Straßentests in Guangzhou. Seitdem laufen Erprobungen im regulären
Verkehr.
Ein Pilotbetrieb mit Nutzern ist für die zweite Jahreshälfte
geplant. Ziel sei es, die technische Zuverlässigkeit, die Akzeptanz bei
Fahrgästen sowie das Geschäftsmodell zu validieren. Bis Anfang 2027 strebt
Xpeng einen vollständig fahrerlosen Betrieb ohne Sicherheitsfahrer an.
Parallel baut das Unternehmen seine Robotaxi-Organisation
aus und öffnet sein Software-Ökosystem. Mit Alibabads Kartendienst Amap wurde
bereits der erste Partner genannt. Für Xpeng markiert der Produktionsstart einen Übergang von
der Erprobung zur Skalierung. Langfristig soll das Robotaxi ein zentraler
Bestandteil eines breiteren KI-Ökosystems werden, zu dem auch andere autonome
Systeme des Unternehmens gehören.