Elektroauto

Nutzer von Elektrofahrzeugen müssen höhere Preissteigerungen hinnehmen als bei Verbrennern. (Bild: Adobe Stock / Nischaporn)

Im Schnitt bedeutet dies eine Preissteigerung um 5385 Euro. Bei den meistverkauften Verbrennern stiegen die Preise nur um 12,5 Prozent. Zuerst hatte das Handelsblatt über die Preisdifferenzen berichtet. Der von staatlichen Subventionen bislang noch abgemilderte Preisunterschied zwischen klimafreundlicheren E-Autos und Verbrennern steigt also weiter. Der CAR-Experte Ferdinand Dudenhöffer rechnet mit weiteren Preissteigerungen durch höhere Beschaffungskosten bei Halbleitern und E-Auto-spezifischen Rohstoffen zum Beispiel bei der Batterieproduktion.

Die staatlichen Umweltprämien reichen nach Dudenhöffers Ansicht nicht zum Gegensteuern. Die im Bundeshaushalt eingeplanten 2,5 Milliarden Euro seien voraussichtlich im Herbst 2023 aufgebraucht, womit der Markt gerade für kleine und kompakte Elektroautos zusammenbrechen werde. Angesichts der Inflation werde niemand für einen batterieelektrischen Kleinwagen 35.000 Euro bezahlen. "Die Ampel und Minister Habeck ziehen dem Elektroauto den Stecker", erklärte Dudenhöffer. Im Luxus-Segment seien die Kunden hingegen weniger preisempfindlich und zahlten die Listenpreise aus eigener Tasche.

Bereits zum Jahreswechsel läuft die Förderung von Plug-In-Hybriden aus. Die noch vorrätigen Modelle werden laut CAR gegenwärtig mit vergleichsweise hohen Rabatten abverkauft.

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dpa