Weniger Aufwand für Forschung & Entwicklung
Aumovio will bis Jahresende 4.000 Stellen abbauen
Das Conti-Spin-off will weltweit bis zu 4.000 Jobs streichen, davon in Deutschland einen hohen dreistelligen Bereich. Gespräche mit Arbeitnehmern laufen. Zudem soll der Aufwand für Forschung und Entwicklung eiter reduziert werden.
Bis Ende 2026 sollen beim Conti-Ableger Aumovio rund 4.00 stellen sozialverträglich abgebaut werden.
Aumovio will bis Ende des Jahres weltweit bis zu 4.000
Stellen streichen. „Für die Standorte in Deutschland sieht das Unternehmen die
Notwendigkeit, Stellen in einem Umfang bis in den hohen dreistelligen Bereich
abzubauen“, teilte die Abspaltung des Autozulieferers Continental in Frankfurt
mit. Die übrigen Kürzungen sollten vor allem in Indien, Singapur, Rumänien,
Serbien und Mexiko stattfinden.
Den Angaben zufolge spricht Aumovio nun mit der Arbeitnehmerseite, um
alternative Lösungen zur Effizienzsteigerung und Verringerung des Abbaubedarfs
in Deutschland zu entwickeln. Der Stellenabbau solle möglichst
sozialverantwortlich gestaltet werden. So solle bereits Anfang März ein
Freiwilligenprogramm starten.
Aufwand für F&E soll runter
Das Management will den Aufwand für Forschung und Entwicklung im Jahr 2027 auf
unter 10 Prozent des Umsatzes drücken. Dazu will das Management um
Vorstandschef Philipp von Hirschheydt das Technikangebot auf Marktentwicklungen
ausrichten und das Geschäft stärker bündeln.
„Zusammen mit den bereits laufenden Maßnahmen zur
Standardisierung, Automatisierung und verbesserten organisatorischen
Aufstellung führt dies zu einem verringerten Stellenbedarf in den
Entwicklungsbereichen des Unternehmens“, hieß es weiter.