Elektroautos im Aufwind

Automarkt in der EU wächst 2025 wieder

Der EU-Markt für Neufahrzeuge legte im Jahr 2025 wieder zu. Während Verbrennermodelle weniger gefragt sind, boomen reine E-Autos und Hybride. Vor allem deutsche OEMs können positiv zurückblicken.

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Die Zeichen auf den europäischen Automärkten stehen wieder auf Wachstum.

Der Automarkt in der EU hat auch im vergangenen Jahr wieder etwas zugelegt. Insgesamt wurden in der Europäischen Union 2025 gut 10,8 Millionen Pkw neu zugelassen und damit 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Branchenverband Acea am Dienstag in Brüssel mitteilte. Unterdessen zog der Absatz reiner Elektroautos wieder klar an. Der Anteil reiner Verbrennerfahrzeuge ging deutlich zurück. 

Rein batterieelektrische Autos machten im vergangenen Jahr 17,4 Prozent der Zulassungen aus. Ein Jahr zuvor war ihr Anteil auf 13,6 Prozent gesunken. Stärker gefragt waren Hybridfahrzeuge mit Kombinationen aus Verbrennermotor und E-Antrieb. Reine Benzin- und Diesel-Pkw machten noch 35,5 Prozent der Neuzulassungen aus, fast 10 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Besonders stark zog der Absatz reiner E-Autos in Deutschland an, nämlich um gut 43 Prozent.

Tesla im Sinkflug, BYD wächst 

Trotz der stärkeren Nachfrage nach Wagen mit einem reinen Batterieantrieb musste E-Auto-Pionier Tesla aus den USA einen herben Absatzeinbruch hinnehmen: Von seiner Marke wurden in der EU nur noch 150.504 Autos zugelassen, fast 38 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der chinesische E-Auto-Hersteller BYD konnte seinen Absatz in der EU auf 128.827 Fahrzeuge mehr als verdreifachen.

Deutsche OEMs im leichten Aufwind Die deutschen Hersteller konnten ihren kombinierten Absatz aus Verbrennern, Hybriden und E-Autos unterdessen steigern. Der Volkswagen-Konzern legte um 5,5 Prozent auf knapp drei Millionen Autos zu. Während seine Marke Cupra einen Absatzsprung von fast 36 Prozent hinlegte, musste seine Sportwagentochter Porsche einen Rückgang um gut 17 Prozent hinnehmen. Der BMW-Konzern kam auf ein Plus von 6,4 Prozent auf 764.331 Autos. Mercedes-Benz steigerte den Absatz um 1,5 Prozent auf 568.764 Wagen. 

Der Stellantis-Konzern mit Marken wie Peugeot, Citroen, Opel, Fiat und Jeep verbuchte hingegen einen Rückgang um 4,7 Prozent auf knapp 1,7 Millionen Autos. Sein Konkurrent Renault samt den Marken Dacia und Alpine kam auf 1,2 Millionen Wagen, ein Plus von 5,6 Prozent.