BMW Presswerk Spartanburg

Für rund 200 Millionen US-Dollar möchte BMW in Spartanburg ein neues Presswerk errichten. (Bild: BMW)

Der Produktionsstart ist für den Sommer 2024 vorgesehen, teilte Robert Engelhorn, Präsident und CEO von BMW Manufacturing im Rahmen des South Carolina Automotive Summit an. Ab übernächstem Jahr werden in dem US-Werk Stahl-Coils zu Rohlingen zugeschnitten und Blechteile für die dort produzierten BMW X Modelle gestanzt. Dabei handelt es sich vor allem um Anbauteile wie Türen, Kotflügel, Außenwände und die Heckklappe.

Um die Belegschaft für die neuen Aufgaben in der Werkzeug- und Stanztechnik, der elektrischen und mechanischen Instandhaltung automatisierter Maschinen sowie der Anlagenführung fit zu machen, werden derzeit 45 Mitarbeiter des Werks in Leipzig und Swindon ausgebildet. Beteiligt ist auch die Schuler-Gruppe, die die neue Pressenstraße am Standort Spartanburg liefert. Die Werkzeuge für das neue Gewerk kommen hingegen aus den BMW-Werken in Eisenach, München und Dingolfing.

Seit 1992 hat BMW fast 12 Milliarden Dollar in das Werk in South Carolina investiert. Der Standort verfügt über eine jährliche Produktionskapazität von 450.000 Fahrzeugen und beschäftigt mehr als 11.000 Mitarbeiter.

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